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Rentenmarkt: Bunds profitieren von Safe-Haven-Status
17.06.24 09:25
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Entwicklungen an den Finanzmärkten der letzten Tage sind zwar zwischenzeitlich vom Hin und Her der Zinserwartungen bezüglich der FED beeinflusst worden, letztlich standen sie aber stärker unter dem Eindruck der Europawahlergebnisse von vor einer Woche, so die Analysten der Helaba.
Unter Schwankungen hätten sich die EWU-Peripheriespreads ausgeweitet, angeführt vom OAT-Risikoaufschlag gegenüber Bunds, der von Niveaus um 47 BP vor der Wahl zum Ende der Woche in der Spitze auf knapp 80 BP zugelegt habe, was einem 7-Jahreshoch entspreche. Auch andere Länder wie Italien und Spanien seien in Mitleidenschaft gezogen worden und Spreadausweitungen von 20 bis 25 BP seien zu konstatieren, wobei hier aber Jahresanfangsniveaus noch nicht erreicht worden seien. Der hiesige Rentenmarkt als "safe haven" habe davon am stärksten profitiert.
Bis zu den Ende Juni stattfindenden Neuwahlen zum französischen Parlament werde das Thema wohl präsent bleiben. Ob es dann zu einer Umkehrung der aktuellen Entwicklung kommen werde, hänge im Wesentlichen vom Wahlergebnis ab. Die erhöhte Risikoaversion habe den Euro ebenfalls unter Abgabedruck gebracht und auch die europäischen Aktiennotierungen hätten vor allem in der zweiten Wochenhälfte spürbar nachgegeben.
Die Flucht in deutsche Staatsanleihen habe den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) auf ein neues Impulshoch getrieben. Dieses sei bei 133,21 markiert worden. Damit einhergehend sei es nicht nur gelungen, wichtige gleitende Durchschnitte zu überwinden, sondern auch mit dem Sprung über 131,58 eine Doppelbodenformation zu komplettieren. Das Kontrakttief bei 129,37 und das folgende Zwischentief bei 129,52 würden diesen Doppelboden bilden und so sei Potenzial bis in den Bereich um 133,70/90 eröffnet worden. Dort finde sich auch das Aprilhoch. Das technische Bild habe sich aufgehellt, wenngleich der ADX weiterhin sehr niedrig sei. (17.06.2024/alc/a/a)
Unter Schwankungen hätten sich die EWU-Peripheriespreads ausgeweitet, angeführt vom OAT-Risikoaufschlag gegenüber Bunds, der von Niveaus um 47 BP vor der Wahl zum Ende der Woche in der Spitze auf knapp 80 BP zugelegt habe, was einem 7-Jahreshoch entspreche. Auch andere Länder wie Italien und Spanien seien in Mitleidenschaft gezogen worden und Spreadausweitungen von 20 bis 25 BP seien zu konstatieren, wobei hier aber Jahresanfangsniveaus noch nicht erreicht worden seien. Der hiesige Rentenmarkt als "safe haven" habe davon am stärksten profitiert.
Bis zu den Ende Juni stattfindenden Neuwahlen zum französischen Parlament werde das Thema wohl präsent bleiben. Ob es dann zu einer Umkehrung der aktuellen Entwicklung kommen werde, hänge im Wesentlichen vom Wahlergebnis ab. Die erhöhte Risikoaversion habe den Euro ebenfalls unter Abgabedruck gebracht und auch die europäischen Aktiennotierungen hätten vor allem in der zweiten Wochenhälfte spürbar nachgegeben.
Die Flucht in deutsche Staatsanleihen habe den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) auf ein neues Impulshoch getrieben. Dieses sei bei 133,21 markiert worden. Damit einhergehend sei es nicht nur gelungen, wichtige gleitende Durchschnitte zu überwinden, sondern auch mit dem Sprung über 131,58 eine Doppelbodenformation zu komplettieren. Das Kontrakttief bei 129,37 und das folgende Zwischentief bei 129,52 würden diesen Doppelboden bilden und so sei Potenzial bis in den Bereich um 133,70/90 eröffnet worden. Dort finde sich auch das Aprilhoch. Das technische Bild habe sich aufgehellt, wenngleich der ADX weiterhin sehr niedrig sei. (17.06.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4445 € | 125,5072 € | -0,0627 € | -0,05% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


