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Rentenmarkt: Bodenbildung?
14.10.22 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Es bleibt volatil an den Finanzmärkten und weiterhin dominieren in den verschiedenen Segmenten die Abwärtsrisiken, obwohl es gestern bei Aktien, Renten und dem Euro zunächst Erholungen gegeben hat, so die Analysten der Helaba.
Offensichtlich arbeite die britische Regierung an deutlich veränderten Steuerplänen und habe so zwischenzeitlich für mehr Zuversicht gesorgt. Demgegenüber würden Inflations- und Zinssorgen präsent bleiben, wie die heftigen Marktreaktionen gestern im Anschluss an die Verbraucherpreise in den USA gezeigt hätten.
Während die Zinserwartungen angesichts des starken Preisschubes in den Volkswirtschaften kurz- und mittelfristig hochgehalten würden, werde für die längerfristigen Erwartungen unter Verweis auf konjunkturelle Abschwächungsrisiken von Notenbankern eine zunehmende Datenabhängigkeit hervorgehoben. Vor allem in den USA werde von erhöhten Niveaus ausgehend bereits wieder vermehrt auf Zinssenkungen spätestens im Verlauf von 2024 gesetzt.
Nach dem neuen Kontrakttief bei 135,14, das der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zur Wochenmitte markiert habe, habe er sich in der Spitze bis auf 137,54 befestigen können, um danach wieder einzubrechen und letztlich deutlich im Plus zu schließen. Das große Bild eines intakten Abwärtstrends bleibe zunächst aber unbeschadet und zudem stehe der DMI bei hohem ADX auf Verkauf.
Einziger Hoffnungsschimmer auf eine weitergehende Erholung und Bodenbildung im Bereich 135,14/15 sei die Tatsache, dass die Oszillatoren das jüngste Kurstief nicht mit eigenen Tiefs begleitet hätten. Um Potenzial auf der Oberseite zu eröffnen, wäre es vonnöten, die 21-Tagelinie bei 138,93 zu überwinden und in der Folge über das Zwischenhoch bei 142,87 zu steigen. (14.10.2022/alc/a/a)
Offensichtlich arbeite die britische Regierung an deutlich veränderten Steuerplänen und habe so zwischenzeitlich für mehr Zuversicht gesorgt. Demgegenüber würden Inflations- und Zinssorgen präsent bleiben, wie die heftigen Marktreaktionen gestern im Anschluss an die Verbraucherpreise in den USA gezeigt hätten.
Nach dem neuen Kontrakttief bei 135,14, das der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zur Wochenmitte markiert habe, habe er sich in der Spitze bis auf 137,54 befestigen können, um danach wieder einzubrechen und letztlich deutlich im Plus zu schließen. Das große Bild eines intakten Abwärtstrends bleibe zunächst aber unbeschadet und zudem stehe der DMI bei hohem ADX auf Verkauf.
Einziger Hoffnungsschimmer auf eine weitergehende Erholung und Bodenbildung im Bereich 135,14/15 sei die Tatsache, dass die Oszillatoren das jüngste Kurstief nicht mit eigenen Tiefs begleitet hätten. Um Potenzial auf der Oberseite zu eröffnen, wäre es vonnöten, die 21-Tagelinie bei 138,93 zu überwinden und in der Folge über das Zwischenhoch bei 142,87 zu steigen. (14.10.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


