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Rentenmarkt: Ausblick getrübt
23.02.24 09:03
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinssenkungserwartungen sind gedämpft, obwohl der Industrie-PMI in Deutschland vorläufigen Angaben zufolge enttäuscht hat, so die Analysten der Helaba.
Vonseiten der FED habe es erneut zahlreiche Hinweise darauf gegeben, dass es schnelle Zinssenkungen wohl nicht geben werde. Die Kurse am Rentenmarkt hätten sich von den anfänglichen Verlusten zwar wieder erholt, würden insgesamt aber weiter zur Schwäche tendieren. Der Euro habe seine Gewinne nicht ganz halten können und am Aktienmarkt sei es trotz gedämpfter Zinsfantasie und zum Teil enttäuschender Konjunkturzahlen zu weiteren Kursgewinnen gekommen. Heute richte sich der Fokus auf das ifo Geschäftsklima Deutschland, das aber vermutlich nicht in der Lage sein werde, die Zinssenkungserwartungen weiter zu verdrängen.
Die Renditen der Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten bei 2,50% den höchsten Stand seit Ende November letzten Jahres erreicht, seien dann aber wieder zurückgekommen. Auch bei kurzen Laufzeiten gehe es unter Schwankungen bergauf. Seit Anfang Februar sei es bei 2-jährigen Bunds zu einem Anstieg um mehr als 50 BP auf über 2,90% gekommen. Die Inversion der Bundkurve habe sich mit einem 10/2-Spread von unter -45 BP verstärkt.
Mit Blick auf den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei auf die unterschrittene 100-Tagelinie verwiesen. Auch vonseiten der Indikatoren bleibe das Bild mit den intakten Verkaufssignalen und einem weiteren ADX-Anstieg getrübt. Die nächste Unterstützung zeige sich am gestrigen Impulstief bei 131,78. Das 61,8%-Retracement des Kursanstiegs im Schlussquartal 2023 sei bei 131,49 zu finden. Die unterschrittene 100-Tagelinie bei 132,91 fungiere als Widerstand. (23.02.2024/alc/a/a)
Vonseiten der FED habe es erneut zahlreiche Hinweise darauf gegeben, dass es schnelle Zinssenkungen wohl nicht geben werde. Die Kurse am Rentenmarkt hätten sich von den anfänglichen Verlusten zwar wieder erholt, würden insgesamt aber weiter zur Schwäche tendieren. Der Euro habe seine Gewinne nicht ganz halten können und am Aktienmarkt sei es trotz gedämpfter Zinsfantasie und zum Teil enttäuschender Konjunkturzahlen zu weiteren Kursgewinnen gekommen. Heute richte sich der Fokus auf das ifo Geschäftsklima Deutschland, das aber vermutlich nicht in der Lage sein werde, die Zinssenkungserwartungen weiter zu verdrängen.
Die Renditen der Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten bei 2,50% den höchsten Stand seit Ende November letzten Jahres erreicht, seien dann aber wieder zurückgekommen. Auch bei kurzen Laufzeiten gehe es unter Schwankungen bergauf. Seit Anfang Februar sei es bei 2-jährigen Bunds zu einem Anstieg um mehr als 50 BP auf über 2,90% gekommen. Die Inversion der Bundkurve habe sich mit einem 10/2-Spread von unter -45 BP verstärkt.
Mit Blick auf den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei auf die unterschrittene 100-Tagelinie verwiesen. Auch vonseiten der Indikatoren bleibe das Bild mit den intakten Verkaufssignalen und einem weiteren ADX-Anstieg getrübt. Die nächste Unterstützung zeige sich am gestrigen Impulstief bei 131,78. Das 61,8%-Retracement des Kursanstiegs im Schlussquartal 2023 sei bei 131,49 zu finden. Die unterschrittene 100-Tagelinie bei 132,91 fungiere als Widerstand. (23.02.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6496 € | 125,5072 € | 0,1424 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


