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Rentenmarkt: Abwärtstrend verliert an Kraft
19.10.22 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten ist es zu einer Beruhigung gekommen, so die Analysten der Helaba.
Die Bereitschaft der Marktteilnehmer, ins Risiko zu gehen, scheine erhöht zu sein. Dies lasse sich an steigenden Aktienkursen ablesen. Auch der Euro könne zulegen und der Abgabedruck am Rentenmarkt habe ebenfalls nachgelassen.
Mit Blick auf den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) wäre es aber verfrüht, schon jetzt eine Trendwende auszurufen. Letztlich sei der seit Anfang August zu beobachtende Abwärtsimpuls noch intakt. Allerdings würden die technischen Indikatoren Hoffnungen auf eine Bodenbildung als berechtigt erscheinen lassen. Der Abwärtstrend verliere an Kraft. Wichtig wäre es aber, die 21-Tagelinie (138,18) und das letzte Hoch bei 138,52 zu überwinden.
Bewegung gebe es derzeit auch am Anleihemarkt in Großbritannien und beim Britischen Pfund. Der neue Finanzminister Hunt habe nicht nur die Steuersenkungspläne unter dem Druck der Finanzmärkte zurückgenommen, sondern Ausgabenkürzungen in Aussicht gestellt. Dies könnte die Bank von England im Kampf gegen die viel zu hohe Inflation unterstützen. Die heute anstehenden Septemberzahlen der Preisentwicklung würden wohl zeigen, dass der Aufwärtstrend noch nicht beendet sei.
Mit Unterstützung für das Pfund sei dennoch nicht zu rechnen, denn die konjunkturellen Perspektiven würden sich trüben - vor allem auch im Fall einer eher restriktiveren denn ausgabenfreundlichen Fiskalpolitik. Zudem könnte die Bereitschaft der BoE, die Zinsen weiter kräftig zu erhöhen, etwas schwinden. Derweil habe die Zentralbank Meldungen dementiert, wonach der Abbau von Staatsanleihebeständen (Quantitative Tightening) erneut verschoben werden könnte. (19.10.2022/alc/a/a)
Die Bereitschaft der Marktteilnehmer, ins Risiko zu gehen, scheine erhöht zu sein. Dies lasse sich an steigenden Aktienkursen ablesen. Auch der Euro könne zulegen und der Abgabedruck am Rentenmarkt habe ebenfalls nachgelassen.
Bewegung gebe es derzeit auch am Anleihemarkt in Großbritannien und beim Britischen Pfund. Der neue Finanzminister Hunt habe nicht nur die Steuersenkungspläne unter dem Druck der Finanzmärkte zurückgenommen, sondern Ausgabenkürzungen in Aussicht gestellt. Dies könnte die Bank von England im Kampf gegen die viel zu hohe Inflation unterstützen. Die heute anstehenden Septemberzahlen der Preisentwicklung würden wohl zeigen, dass der Aufwärtstrend noch nicht beendet sei.
Mit Unterstützung für das Pfund sei dennoch nicht zu rechnen, denn die konjunkturellen Perspektiven würden sich trüben - vor allem auch im Fall einer eher restriktiveren denn ausgabenfreundlichen Fiskalpolitik. Zudem könnte die Bereitschaft der BoE, die Zinsen weiter kräftig zu erhöhen, etwas schwinden. Derweil habe die Zentralbank Meldungen dementiert, wonach der Abbau von Staatsanleihebeständen (Quantitative Tightening) erneut verschoben werden könnte. (19.10.2022/alc/a/a)
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| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


