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Rentenmarkt: 21-Tagelinie getestet
27.11.23 09:02
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor allem am Rentenmarkt ist die Luft für weitere Kursgewinne in der letzten Woche zu dünn geworden und entsprechend gaben die Kurse ab Wochenmitte nach, so die Analysten der Helaba.
Ausbleibende verbale Unterstützung für die vorhandenen Zinssenkungserwartungen seitens der Notenbanker und die teilweise positiv überraschenden Konjunkturdaten in Europa hätten dazu beigetragen. Währenddessen habe der Aktienmarkt hierzulande weiter zulegen und die 16.000er Marke einem Test unterziehen können. Der Euro habe zwar an Schwung verloren, sich aber auf erhöhten Leveln etablieren können. In der neuen Woche stünden mit den Inflationszahlen in Deutschland und der Eurozone sowie dem ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA wichtige Veröffentlichungen an, die vor allem bei einem sich fortsetzenden Disinflationstrend das Potenzial hätten, die Erwartung von Zinssenkungen wieder zu forcieren.
Vor diesem Hintergrund sollte eine erneute Befestigung des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) trotz der sich zum Ende der Vorwoche eingetrübten technischen Perspektive nicht ausgeschlossen werden. Noch stehe der DMI im Kauf. Der Kurs sei aber unter das bei 130,43 liegende 61,8%-Retracement und die dort verlaufende 100-Tagelinie zurückgefallen. Entsprechend würden sich die Oszillatoren gen Süden richten, wobei aber auch die Indikationen einer überkauften Marktlage abgebaut worden seien. Die 21-Tagelinie bei 130,26 habe zunächst aber standgehalten und so stelle diese auch in der neuen Woche eine wichtige Unterstützung dar. Weitere Haltemarken würden sich bei 130,10 und 129,72 zeigen. (27.11.2023/alc/a/a)
Ausbleibende verbale Unterstützung für die vorhandenen Zinssenkungserwartungen seitens der Notenbanker und die teilweise positiv überraschenden Konjunkturdaten in Europa hätten dazu beigetragen. Währenddessen habe der Aktienmarkt hierzulande weiter zulegen und die 16.000er Marke einem Test unterziehen können. Der Euro habe zwar an Schwung verloren, sich aber auf erhöhten Leveln etablieren können. In der neuen Woche stünden mit den Inflationszahlen in Deutschland und der Eurozone sowie dem ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA wichtige Veröffentlichungen an, die vor allem bei einem sich fortsetzenden Disinflationstrend das Potenzial hätten, die Erwartung von Zinssenkungen wieder zu forcieren.
Vor diesem Hintergrund sollte eine erneute Befestigung des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) trotz der sich zum Ende der Vorwoche eingetrübten technischen Perspektive nicht ausgeschlossen werden. Noch stehe der DMI im Kauf. Der Kurs sei aber unter das bei 130,43 liegende 61,8%-Retracement und die dort verlaufende 100-Tagelinie zurückgefallen. Entsprechend würden sich die Oszillatoren gen Süden richten, wobei aber auch die Indikationen einer überkauften Marktlage abgebaut worden seien. Die 21-Tagelinie bei 130,26 habe zunächst aber standgehalten und so stelle diese auch in der neuen Woche eine wichtige Unterstützung dar. Weitere Haltemarken würden sich bei 130,10 und 129,72 zeigen. (27.11.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,7075 € | 125,3577 € | 0,3498 € | +0,28% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


