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Rentenmarkt: 21-Tagelinie im Blick
17.10.22 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die enttäuschend hohe US-Inflation hat zu einem Anstieg der Zinserwartungen beigetragen, so die Analysten der Helaba.
Inzwischen werde für Mitte kommenden Jahres ein Leitzinsniveau in den USA von annähernd 5% eskomptiert. Auch die marktbasierten Inflationserwartungen lägen auf wieder erhöhtem Niveau. Daher bleibe das Umfeld am Rentenmarkt schwierig, auch wenn es immer wieder zu vorübergehenden Erholungsphasen komme.
Mit den erhöhten Zinserwartungen seien allerdings auch die Konjunktursorgen wieder größer geworden, was sich an einer Verflachung der Renditestrukturkurven ablesen lasse. Die Volatilität gerade an den Rentenmärkten sei dabei weiterhin sehr hoch. US-Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten bei 4,08% das vorläufig höchste Niveau seit der Finanzkrise 2008 erreicht, anschließend aber deutlich nachgegeben. Auch hierzulande seien die Renditen zunächst kräftig gestiegen, um anschließend wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten innerhalb kurzer Zeit 30 BP auf zeitweise 2,13% nachgegeben, um dann wieder zu steigen.
Entsprechend volatil sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), der von seinem Kontrakttief bei 135,14 bis auf 138,52 habe zulegen können, um anschließend wieder nachzugeben. Oszillatoren wie der MACD hätten das letzte Tief nicht begleitet. Derartige positive Divergenzen könnten als Hinweis auf eine Bodenbildung interpretiert werden. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn der Future die 21-Tagelinie überwinden würde, die heute bei 138,56 verlaufe. Daran sei er zuletzt gescheitert. Daher sei Vorsicht angebracht, zumal das erste Retracement des Abwärtsimpulses von Anfang August erst bei 143,44 anzutreffen sei. Übergeordnet sei damit der Abwärtsimpuls noch intakt. (17.10.2022/alc/a/a)
Inzwischen werde für Mitte kommenden Jahres ein Leitzinsniveau in den USA von annähernd 5% eskomptiert. Auch die marktbasierten Inflationserwartungen lägen auf wieder erhöhtem Niveau. Daher bleibe das Umfeld am Rentenmarkt schwierig, auch wenn es immer wieder zu vorübergehenden Erholungsphasen komme.
Mit den erhöhten Zinserwartungen seien allerdings auch die Konjunktursorgen wieder größer geworden, was sich an einer Verflachung der Renditestrukturkurven ablesen lasse. Die Volatilität gerade an den Rentenmärkten sei dabei weiterhin sehr hoch. US-Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten bei 4,08% das vorläufig höchste Niveau seit der Finanzkrise 2008 erreicht, anschließend aber deutlich nachgegeben. Auch hierzulande seien die Renditen zunächst kräftig gestiegen, um anschließend wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten innerhalb kurzer Zeit 30 BP auf zeitweise 2,13% nachgegeben, um dann wieder zu steigen.
Entsprechend volatil sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), der von seinem Kontrakttief bei 135,14 bis auf 138,52 habe zulegen können, um anschließend wieder nachzugeben. Oszillatoren wie der MACD hätten das letzte Tief nicht begleitet. Derartige positive Divergenzen könnten als Hinweis auf eine Bodenbildung interpretiert werden. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn der Future die 21-Tagelinie überwinden würde, die heute bei 138,56 verlaufe. Daran sei er zuletzt gescheitert. Daher sei Vorsicht angebracht, zumal das erste Retracement des Abwärtsimpulses von Anfang August erst bei 143,44 anzutreffen sei. Übergeordnet sei damit der Abwärtsimpuls noch intakt. (17.10.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


