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Rentenmärkte: Risikoneigung bleibt weiterhin sehr hoch
13.05.13 13:17
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikoneigung an den internationalen Finanzmärkten bleibt weiterhin sehr hoch, so die Analysten der Helaba.
Unter der guten Stimmung an Aktien- und Kreditmärkten würden jedoch besonders qualitativ hochwertige Anlagen leiden. Bundesanleihen hätten erheblich unter Druck gestanden und die Woche angeführt von langlaufenden Papieren nahe ihrer Tiefstkurse beendet.
Schuldverschreibungen der EU-Peripherie hätten dagegen von der hohen Risikobereitschaft profitiert. Der Zinsvorsprung zehnjähriger italienischer (3,87%), spanischer (4,17%) und portugiesischer Bonds (5,37%) habe sich gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen ermäßigt. Anleihen aus Frankreich (1,91%) und Belgien (2,03%) hätten ihren Abstand zu Bunds gehalten.
Der US-Kreditmarkt präsentiere sich in schwacher Verfassung, könne sich aber von den Verlusten in Fernost erholen.
Bund (ISIN DE0009652644 / WKN 965264)- (144,67) und Schatz-Kontrakt (110,675) hätten 114 bzw. 9 Stellen abgegben, der Bobl (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) (126,27) sei 41 Ticks niedriger aus dem Markt gegangen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei auf 1,38% gestiegen, der Renditeabstand zwischen zwei- und zehnjährigen Bundesanleihen habe sich auf 132 BP ausgeweitet. Zehnjährige US-Treasuries würden bei 1,83% rentieren. Der JGB-Future (143,20) lege 25 Ticks zu. Der Euro erhole sich auf 1,2970 US-Dollar, der Preis für das Barrel Öl falle auf 95,30 US-Dollar.
Zum Wochenauftakt richte sich der Blick auf die US-Einzelhandelsumsätze(-0,3%; ex Autos -0,2%).
Die von der BoF ermittelte Geschäftsstimmung in Frankreich (92 nach 93) sowie die US-Lagerbestände (0,3%) würden das Konjunkturbild abrunden.
Im Wochenverlauf stünden US-Industrieproduktion, Baudaten und der Empire-State-Index sowie in der Eurozone die Wachstumszahlen des ersten Quartals und die ZEW-Umfrage im Fokus der Anleger.
Am Primärmarkt starte die Woche mit der Versteigerung drei- und dreizehnjähriger italienischer BTPs im Volumen von 3 bis 3,5 bzw. 1 bis 1,5 Mrd. Euro sowie 2,5 bis 3 Mrd. Euro BTP-Floatern. Die Niederlande würden am Dienstag den Markt mit 2,5 Mrd. Euro in fünfjährigen DSL in Anspruch nehmen, tags darauf folge die Finanzagentur des Bundes mit der Aufstockung zweijähriger Bundesschatzanweisungen um 5 Mrd. Euro. Den Abschluss mache Frankreich mit Auktionen von BTANs mit Laufzeiten 11/2015, 04/2017 und 05/2018 im Volumen von 7 bis 8 Mrd. Euro sowie verschiedenen Linkern im Volumen von 0,8 bis 1,2 Mrd. Euro.
Großbritannien platziere fünfjährige Gilts im Volumen von 4,75 Mrd. GBP und biete in der zweiten Wochenhälfte 30-jährige Titel über 2,75 Mrd. GBP an. (13.05.2013/alc/a/a)
Unter der guten Stimmung an Aktien- und Kreditmärkten würden jedoch besonders qualitativ hochwertige Anlagen leiden. Bundesanleihen hätten erheblich unter Druck gestanden und die Woche angeführt von langlaufenden Papieren nahe ihrer Tiefstkurse beendet.
Schuldverschreibungen der EU-Peripherie hätten dagegen von der hohen Risikobereitschaft profitiert. Der Zinsvorsprung zehnjähriger italienischer (3,87%), spanischer (4,17%) und portugiesischer Bonds (5,37%) habe sich gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen ermäßigt. Anleihen aus Frankreich (1,91%) und Belgien (2,03%) hätten ihren Abstand zu Bunds gehalten.
Der US-Kreditmarkt präsentiere sich in schwacher Verfassung, könne sich aber von den Verlusten in Fernost erholen.
Zum Wochenauftakt richte sich der Blick auf die US-Einzelhandelsumsätze(-0,3%; ex Autos -0,2%).
Die von der BoF ermittelte Geschäftsstimmung in Frankreich (92 nach 93) sowie die US-Lagerbestände (0,3%) würden das Konjunkturbild abrunden.
Im Wochenverlauf stünden US-Industrieproduktion, Baudaten und der Empire-State-Index sowie in der Eurozone die Wachstumszahlen des ersten Quartals und die ZEW-Umfrage im Fokus der Anleger.
Am Primärmarkt starte die Woche mit der Versteigerung drei- und dreizehnjähriger italienischer BTPs im Volumen von 3 bis 3,5 bzw. 1 bis 1,5 Mrd. Euro sowie 2,5 bis 3 Mrd. Euro BTP-Floatern. Die Niederlande würden am Dienstag den Markt mit 2,5 Mrd. Euro in fünfjährigen DSL in Anspruch nehmen, tags darauf folge die Finanzagentur des Bundes mit der Aufstockung zweijähriger Bundesschatzanweisungen um 5 Mrd. Euro. Den Abschluss mache Frankreich mit Auktionen von BTANs mit Laufzeiten 11/2015, 04/2017 und 05/2018 im Volumen von 7 bis 8 Mrd. Euro sowie verschiedenen Linkern im Volumen von 0,8 bis 1,2 Mrd. Euro.
Großbritannien platziere fünfjährige Gilts im Volumen von 4,75 Mrd. GBP und biete in der zweiten Wochenhälfte 30-jährige Titel über 2,75 Mrd. GBP an. (13.05.2013/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
Werte im Artikel



