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Renten im Spannungsfeld
31.01.22 10:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Märkte stehen noch immer unter dem Eindruck der angekündigten, restriktiveren Geldpolitik seitens der FED, so die Analysten der Helaba.
Der Euro sei daher unverändert in der Defensive und Rentenpapiere wie auch Aktien hätten zum Ende der Woche ebenso nachgegeben. Besser als erwartet ausgefallene Wachstumszahlen in Frankreich und Spanien hätten die Fantasie der Marktteilnehmer bezüglich einer schnelleren Gangart der EZB aber nicht beflügelt, denn in Deutschland sei das BIP-Minus größer ausgefallen als vermutet.
Der zunehmende Renditevorsprung der kurzlaufenden US-Treasuries sorge für Unterstützung des Dollars. Zudem sei die technische Situation von dem intakten Abwärtstrend dominiert und am Freitag sei ein neues Impulstief bei 1,1121 markiert worden.
Der DMI stehe auf Verkauf und der ADX habe dabei die Marke von 20 überwunden, was auf eine zunehmende Trendstärke hinweise. MACD und Stochastik würden unterhalb ihrer Signallinien sinken. Letzterer deute zusammen mit dem RSI auf eine überverkaufte Marktlage hin, was zunächst temporäre Erholungen möglich erscheinen lasse. Innerhalb des Abwärtstrends bestehe aber noch erheblicher Raum für Kursverluste, sodass Kurse um 1,10 im Februar nicht ausgeschlossen werden könnten.
Der Rentenmarkt befinde sich im Spannungsfeld zwischen der Perspektive einer belastenden US-Geldpolitik und dem unterstützenden Faktor aufgrund der zunehmenden Risikoaversion, die sich am Freitag nicht nur an den Aktienmärkten gezeigt habe, sondern auch bei den deutlich höheren ITRAXX-Leveln. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich zwar zwischenzeitlich erholen können, am Ende aber dennoch im Minus geschlossen. Übergeordnet würden die Analysten zudem das Risiko von dauerhaft niedrigeren Niveaus sehen, denn Realrenditen und Inflationserwartungen seien weiterhin gering, sowohl hierzulande als auch in den USA.
Das technische Bild des Bund-Futures trübe sich ein. Zwar lägen Stochastik und MACD noch oberhalb der Signallinien, der DMI sei demgegenüber im Short-Modus, was allerdings durch den nachgebenden ADX relativiert werde. Negativ zu Buche stehe, dass sich die 21-Tagelinie (heute bei 170,12) erneut als unüberwindbare Hürde erwiesen habe und weiter nachgebe. Unterhalb des Tiefs der Vorwoche bei 169,42 sei der Weg zum Kontrakttief bei 168,95 frei. (31.01.2022/alc/a/a)
Der Euro sei daher unverändert in der Defensive und Rentenpapiere wie auch Aktien hätten zum Ende der Woche ebenso nachgegeben. Besser als erwartet ausgefallene Wachstumszahlen in Frankreich und Spanien hätten die Fantasie der Marktteilnehmer bezüglich einer schnelleren Gangart der EZB aber nicht beflügelt, denn in Deutschland sei das BIP-Minus größer ausgefallen als vermutet.
Der DMI stehe auf Verkauf und der ADX habe dabei die Marke von 20 überwunden, was auf eine zunehmende Trendstärke hinweise. MACD und Stochastik würden unterhalb ihrer Signallinien sinken. Letzterer deute zusammen mit dem RSI auf eine überverkaufte Marktlage hin, was zunächst temporäre Erholungen möglich erscheinen lasse. Innerhalb des Abwärtstrends bestehe aber noch erheblicher Raum für Kursverluste, sodass Kurse um 1,10 im Februar nicht ausgeschlossen werden könnten.
Der Rentenmarkt befinde sich im Spannungsfeld zwischen der Perspektive einer belastenden US-Geldpolitik und dem unterstützenden Faktor aufgrund der zunehmenden Risikoaversion, die sich am Freitag nicht nur an den Aktienmärkten gezeigt habe, sondern auch bei den deutlich höheren ITRAXX-Leveln. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich zwar zwischenzeitlich erholen können, am Ende aber dennoch im Minus geschlossen. Übergeordnet würden die Analysten zudem das Risiko von dauerhaft niedrigeren Niveaus sehen, denn Realrenditen und Inflationserwartungen seien weiterhin gering, sowohl hierzulande als auch in den USA.
Das technische Bild des Bund-Futures trübe sich ein. Zwar lägen Stochastik und MACD noch oberhalb der Signallinien, der DMI sei demgegenüber im Short-Modus, was allerdings durch den nachgebenden ADX relativiert werde. Negativ zu Buche stehe, dass sich die 21-Tagelinie (heute bei 170,12) erneut als unüberwindbare Hürde erwiesen habe und weiter nachgebe. Unterhalb des Tiefs der Vorwoche bei 169,42 sei der Weg zum Kontrakttief bei 168,95 frei. (31.01.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3062 € | 125,717 € | -0,4108 € | -0,33% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


