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Renten: Risk-off hilft doch
25.01.22 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikoaversion dominiert und der Rentenmarkt kann davon profitieren, obwohl es zuletzt in der Eurozone wieder vermehrt überzeugende Konjunkturdaten, so auch im Verarbeitenden Gewerbe gegeben hatte, die die EZB latent unter Druck halten, der FED doch schneller zu folgen als bisher avisiert, so die Analysten der Helaba.
Vor allem Aktienkurse stünden derzeit im Mittelpunkt des Interesses, aber auch die ITRAXX-Level würden anziehen, was den Risk-off-Modus unterstreiche und Bitcoin sowie andere Kryptos würden einen Abverkauf erleben.
Am Rentenmarkt hätten sich die Spreads der EWU-Staatsanleihen dem Risk-off-Modus nur anfänglich entziehen können. Zum Ende hätten sich die BTP-Aufschläge zum Beispiel um rund 4 BP geweitet. Die nominalen Renditen seien zuletzt gesunken, was im Falle der Bundesanleihen wieder ein Niveau von -0,11% bedeute. Nachgebende Inflationserwartungen hätten parallel aber dazu beigetragen, dass die Realrendite nahezu konstant geblieben sei.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei freundlich in die Woche gestartet und habe die 21-Tagelinie bei 170,59 überwinden können. Damit helle sich das Bild deutlich auf und die Hürde um 171,00 habe bereits im Test gestanden. Bei 171,24 finde sich als nächste Hürde das 38,2%-Retracement der Kursverluste seit der Vorweihnachtswoche von 174,90 bis 168,95. Auch das Indikatorenbild werde zunehmend freundlicher. So würden MACD und Stochastik oberhalb der Signallinien ansteigen und der DMI sei dabei, auf Kauf zu wechseln. (25.01.2022/alc/a/a)
Vor allem Aktienkurse stünden derzeit im Mittelpunkt des Interesses, aber auch die ITRAXX-Level würden anziehen, was den Risk-off-Modus unterstreiche und Bitcoin sowie andere Kryptos würden einen Abverkauf erleben.
Am Rentenmarkt hätten sich die Spreads der EWU-Staatsanleihen dem Risk-off-Modus nur anfänglich entziehen können. Zum Ende hätten sich die BTP-Aufschläge zum Beispiel um rund 4 BP geweitet. Die nominalen Renditen seien zuletzt gesunken, was im Falle der Bundesanleihen wieder ein Niveau von -0,11% bedeute. Nachgebende Inflationserwartungen hätten parallel aber dazu beigetragen, dass die Realrendite nahezu konstant geblieben sei.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei freundlich in die Woche gestartet und habe die 21-Tagelinie bei 170,59 überwinden können. Damit helle sich das Bild deutlich auf und die Hürde um 171,00 habe bereits im Test gestanden. Bei 171,24 finde sich als nächste Hürde das 38,2%-Retracement der Kursverluste seit der Vorweihnachtswoche von 174,90 bis 168,95. Auch das Indikatorenbild werde zunehmend freundlicher. So würden MACD und Stochastik oberhalb der Signallinien ansteigen und der DMI sei dabei, auf Kauf zu wechseln. (25.01.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4547 € | 125,717 € | -0,2623 € | -0,21% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


