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Renten: Die Konjunkturdaten stehen im Mittelpunkt des Interesses
30.08.17 08:45
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Die Kapitalmärkte in Asien zeigen es heute Morgen an: Die Sorgen vor einer weiteren Eskalation der Situation auf der koreanischen Halbinsel ebben ab, denn die Drohungen aus den USA, Südkorea und Japan in Richtung Pjöngjang haben kein neues Niveau erreicht, so die Analysten der National-Bank AG.
Dennoch würden die Investoren die Entwicklungen im Auge behalten müssen. Schließlich habe der nordkoreanische Machthaber indirekt mit weiteren Provokationen gedroht und einer diplomatischen Lösung zum jetzigen Zeitpunkt eine Absage erteilt. Selbst die chinesische Regierung scheine nicht mehr in der Lage zu sein, das Regime unter Druck zu setzen. Die erneute Verurteilung der Raketentest vom UN-Sicherheitsrat werde wahrscheinlich ohne Wirkung bleiben. Dennoch würden sich die Anleger derzeit wieder auf andere Themen besinnen.
So würden bereits die Auswirkungen des Unwetters in Texas sowie angrenzenden Regionen auf die US-Wirtschaft diskutiert. Zumindest im laufenden Quartal könnte das negative Auswirkungen auf das Wachstum in den USA haben. Genaueres werde man jedoch erst abschätzen können, wenn das Unwetter abgezogen sei und sich die Schäden genau begutachten lassen würden. Immerhin seien die US-Konsumenten einmal mehr sehr zuversichtlich gewesen, trotz der Probleme in Washington. Der Stimmungsindikator des Conference Boards habe erneut leicht zulegen können. Es deute sich also an, dass die Verbraucher weiterhin ausgabenfreudig seien, sodass der private Verbrauch in den USA gut abgesichert scheine.
In Europa werde man am Vormittag auf die Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission schauen. Sie sollten einmal mehr bestätigen, dass das Euroland auf Wachstumskurs bleibe. Auch die deutschen Preisdaten würden einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Preise dürften im Vergleich zum Vormonat überwiegend leicht zugelegt haben. Neue Erkenntnisse für die Geldpolitik der EZB werde man jedoch nicht gewinnen können. Am Nachmittag werde der ADP-Arbeitsmarktbericht beachtet werden.
Die US-Wirtschaft dürfte erneut zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen haben. Letztlich werde das am Freitag von dem "richtigen" US-Arbeitsmarktbericht bestätigt werden. Viel interessanter sei jedoch die Entwicklung der Unterbeschäftigungsquote sowie der durchschnittlichen Stundenlöhne. Sollte es hier nämlich unerwartete Verbesserungen geben, könnten die Investoren wieder damit beginnen, Leitzinsschritte vehementer einzupreisen. Gemäß der FED Funds Futures würden nämlich nicht mehr viele Anleger an eine dritte Leitzinserhöhung im laufenden Jahr glauben.
Dadurch, dass die Sorgen über eine Eskalation auf der koreanischen Halbinsel abnehmen würden, dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) schwächer in den Tag starten. Im Tagesverlauf sollte er die Verluste nicht aufholen können und sich zwischen 164,25 und 165,80 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte zwischen 2,10 und 2,25% schwanken. (30.08.2017/alc/a/a)
Dennoch würden die Investoren die Entwicklungen im Auge behalten müssen. Schließlich habe der nordkoreanische Machthaber indirekt mit weiteren Provokationen gedroht und einer diplomatischen Lösung zum jetzigen Zeitpunkt eine Absage erteilt. Selbst die chinesische Regierung scheine nicht mehr in der Lage zu sein, das Regime unter Druck zu setzen. Die erneute Verurteilung der Raketentest vom UN-Sicherheitsrat werde wahrscheinlich ohne Wirkung bleiben. Dennoch würden sich die Anleger derzeit wieder auf andere Themen besinnen.
In Europa werde man am Vormittag auf die Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission schauen. Sie sollten einmal mehr bestätigen, dass das Euroland auf Wachstumskurs bleibe. Auch die deutschen Preisdaten würden einiges an Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Preise dürften im Vergleich zum Vormonat überwiegend leicht zugelegt haben. Neue Erkenntnisse für die Geldpolitik der EZB werde man jedoch nicht gewinnen können. Am Nachmittag werde der ADP-Arbeitsmarktbericht beachtet werden.
Die US-Wirtschaft dürfte erneut zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen haben. Letztlich werde das am Freitag von dem "richtigen" US-Arbeitsmarktbericht bestätigt werden. Viel interessanter sei jedoch die Entwicklung der Unterbeschäftigungsquote sowie der durchschnittlichen Stundenlöhne. Sollte es hier nämlich unerwartete Verbesserungen geben, könnten die Investoren wieder damit beginnen, Leitzinsschritte vehementer einzupreisen. Gemäß der FED Funds Futures würden nämlich nicht mehr viele Anleger an eine dritte Leitzinserhöhung im laufenden Jahr glauben.
Dadurch, dass die Sorgen über eine Eskalation auf der koreanischen Halbinsel abnehmen würden, dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) schwächer in den Tag starten. Im Tagesverlauf sollte er die Verluste nicht aufholen können und sich zwischen 164,25 und 165,80 bewegen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte zwischen 2,10 und 2,25% schwanken. (30.08.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


