Renten: Juncker erhört die Signale zum EU-Sparerschutz, Märkte bleiben im Schatten der Notenbanken


06.11.15 08:56
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Sollten die Warnrufe der deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Richtung Brüssel am Ende doch gehört worden sein? Nach dem, was man da von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hört, könnte die Einlagensicherung der beiden Institutsgruppen so erhalten bleiben, wie sie ist, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Auf einer Diskussionsveranstaltung in Passau habe Juncker gesagt, "die Genossenschaftsbanken und Sparkassen werden von der Einlagensicherung nicht berührt werden".

Gemeint sei eine Erweiterung der EU-Verordnung, wonach bisher Guthaben der Sparer bis zu 100.000 Euro pro Bank geschützt seien. Dies werde von Brüssel insgesamt als nicht ausreichend angesehen, weshalb es Pläne gebe, wonach die nationalen Sicherungssysteme - insbesondere die deutschen - auch für andere Länder herangezogen werden sollten. Denn nur etwa die Hälfte der europäischen Staaten würden bisher über einen nationalen Sicherungsfonds verfügen.

Juncker solle laut FAZ seine Aussage, die Ausnahmen für Sparkassen und Genossenschaftsbanken bedeuten würde, damit begründet haben, dass diese Institutsgruppen zum Modell der Sozialen Marktwirtschaft gepasst hätten. Die Finanzkrise sei dagegen von "Menschen ausgelöst worden, die die Kardinaltugenden der Sozialen Marktwirtschaft nicht beachtet haben".

Kein Wunder, dass der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) erfreut auf den "Prozess des Umdenkens" bei der EU-Kommission reagiert habe. Allerdings habe die Brüsseler Behörde erklärt, für alle Banken, die bereits von der bestehenden EU-Richtlinie zur Einlagensicherung abgedeckt seien, sollte auch die neue Regelung gelten. Eine Sonderbehandlung für beispielsweise Sparkassen sei allerdings nach geltender Rechtslage möglich.

Zu den geplanten neuen Vorschlägen Junckers habe sich die EU-Kommission zunächst en détail nicht äußern wollen. Die Signale, die Juncker da sende, würden Anlass zur Hoffnung geben. Grund zur echten Freude bestehe aber erst dann, wenn die Pläne über Ausnahmen beim europäischen Sparerschutz in trockenen Tüchern seien. Zumal die Chefin der Abwicklungsbehörde für Banken im Euroraum (SRB), Elke König, die Ausnahmen für Sparkassen und Genossenschaftsbanken als sehr kritisch ansehe.

Man könne es zwar inzwischen fast nicht mehr hören, aber die Kapitalmärkte würden ihr Dasein nur noch im Schatten der Notenbanken fristen. Das sei zwar bereits seit vielen Jahren so, aber wer gehofft habe, dass man irgendwann wieder zur Normalität zurückkehren werde, könne diese Vorstellung getrost ad acta legen.

Alles drehe sich weiterhin um die am 16. Dezember anstehende Zinsentscheidung der US-amerikanischen Notenbank (FED). Die Chancen für eine erste Zinserhöhung in den USA seit dem 16. Dezember 2008 - nach exakt sieben Jahren - würden von den Marktbeobachtern mit 50/50 eingeschätzt, und daher werde auf die bis dahin anstehenden Veröffentlichungen (US-Arbeitsmarkt, Protokoll der Sitzung vom 18. November und diversen Reden von US-Notenbankern) ein besonderes Augenmerk zu richten sein.

Mit Blick auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 scheine das Zeitfenster für die FED zwar noch weit geöffnet, aber um nicht in den Verdacht einer politischen Einflussnahme zu geraten, werde es sich schneller schließen, als manche vielleicht annehmen würden. Denn in der Vergangenheit hätten sich die amerikanischen Notenbanker vor anstehenden US-Präsidentenwahlen mit Zinsanpassungen zurückgehalten. Das könnte für die FED-Präsidentin Janet Yellen zum Problem werden.

Doch auch die Geldpolitik der europäischen Notenbank (EZB) beschäftige die Börsianer. Habe ihr Präsident Mario Draghi bereits eine weiterhin expansive Geldpolitik in Aussicht gestellt, so würden sich sowohl Befürworter als auch Gegner zu Wort melden. Auch habe Draghi jüngst angedeutet, dass das Erreichen des Inflationszieles von 2% doch noch länger dauern werde als bisher gedacht. Und in diesem Zusammenhang habe er auf die Tatsache verwiesen, dass in Vorbereitung auf die Sitzung am 3. Dezember EZB-Mitarbeiter alle Optionen überprüfen würden, wie dieses Ziel zeitnah zu erreichen wäre.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werde dann entschieden, ob weitere Maßnahmen notwendig seien. Von einer Ausweitung der Anleihekäufe rate hingegen der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Stark entschieden ab. Er beschreibe die Vorgehensweise der EZB bildhaft folgendermaßen: "Anstatt die Wirksamkeit des Medikaments zu hinterfragen, wird die Dosis erhöht." Und damit spreche er vielen Marktbeobachtern aus dem Herzen!

Vor diesen wichtigen Notenbankentscheidungen und nach dem Beschluss der japanischen Notenbank (BoJ) vom vergangenen Freitag, ihre bisherige Geldpolitik beizubehalten, stehe für heute die Sitzung der Bank of England (BoE) auf der Agenda. Am "Super-Donnerstag" werde der Geldpolitische Rat das Sitzungsprotokoll und den vierteljährlichen Inflationsbericht vorlegen. Mit einer Zinsanhebung sei zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechnen, aber Hinweise auf die weitere Gangart der BoE erhoffe man sich allemal. Nachdem Großbritannien im September in eine Negativinflation zurückgefallen sei, scheue man sich - trotz einer gewissen konjunkturellen Belebung - die Zinsen anzuheben.

Somit würden die anstehenden Zinsentscheide die Märkte in ihren Bann ziehen und das teilweise zu einem Zeitpunkt, als sich in den vergangenen Jahren die "stade" Zeit eingestellt habe. Das dürfte in diesem Jahr anders werden!

Ausdrücklich "ermutigt" fühle sich Brüssel durch die Prüfungen, welche zur Ermittlung des Finanzbedarfs griechischer Banken durchgeführt worden seien. Immerhin, anstatt der Summe von 25 Mrd. EUR, wie das im Sommer vereinbarte neue Hilfsprogramm für Griechenland von insgesamt bis zu 86 Mrd. EUR für Bankenhilfen vorsehe, würden die vier größten Banken Griechenlands zusammen "lediglich" bis zu 14,4 Mrd. EUR brauchen. Das sei also weniger als befürchtet. Damit sei die Lücke notfalls durch das dritte Hilfspaket der Euro-Partner für Griechenland gedeckt. Zuvor sollten die Banken aber versuchen, sich das Geld von privaten Investoren zu holen. Unter anderem könnten sich wieder risikobereite amerikanische Hedgefonds an den Kapitalerhöhungen beteiligen.

Athen und seine Geldgeber hätten sich bisher aber nicht auf eine Regelung für faule Kredite einigen können. Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos bestehe darauf, sozial schwache Bürger vor einer Beschlagnahmung ihrer Erstwohnung zu schützen, wenn sie ihre Kredite nicht bezahlen könnten. Die Kontrolleure der Geldgeber würden aber fordern, dass künftig alle Betroffenen für ihre Kredite haften sollten.

Die notleidenden Kredite hätten in Griechenland inzwischen eine Dimension von über 100 Mrd. EUR erreicht und würden als Hauptgrund für die Probleme der griechischen Institute gelten. Wie sehr die griechischen Anleger ihr Geld von heimischen Banken abgezogen hätten, beweise das Schrumpfen der Geldmenge M3, die im September mit einer Jahresrate von minus 21,6% zurückgegangen sei. Somit sei es nicht verwunderlich, dass die Eigenkapitaldecke einer Aufstockung bedürfe. Bis morgen sollten die entsprechenden Pläne zur Schließung der Kapitallücken vorgelegt werden.

Doch nicht nur griechische Banken würden auf einem Berg von Forderungen sitzen, deren Rückzahlung unsicher sei. Eine ganze Reihe weiterer europäischer Banken, besonders in Portugal, Italien und Zypern, kämpfe mit faulen Krediten, die sich auf rund 826 Mrd. EUR summiert hätten, wie eine Studie der Anwaltskanzlei Linklaters ergeben habe. Demnach seien dies nur 15 Mrd. EUR weniger als 2014.

Hätten die Euro-Banken auf das derzeitige Niveau der US-Geldhäuser kommen wollen, denen der Abbau ihrer ausfallgefährdeten Forderungen wesentlich besser gelinge, müssten die Banken in Europa zusätzliche 400 Mrd. EUR an Problemkrediten verkaufen. Als Grund dafür nenne Linklaters unter anderem bessere Aufsichtsstrukturen in den USA. Die dortigen Behörden hätten den Instituten detaillierte Anleitungen zum Umgang mit Abschreibungen an die Hand gegeben, was den Abbau der Kredite begünstigt habe.

Die US-Notenbank Federal Reserve erhöhe den Druck auf die größten Banken in den USA, um ihre Kapitaldecken weiter aufzupolstern. Grund: Die Institute sollten krisensicherer gemacht werden, damit sie im Notfall nicht wieder dem Steuerzahler auf der Tasche lägen. Der FED gehe es dabei besonders darum, die Bedrohung für die Finanzstabilität zu reduzieren, die von Banken ausgehe, die als zu groß zum Scheitern gelten würden - too big to fail. Verluste sollten somit künftig bei Investoren und nicht mehr bei der öffentlichen Hand anfallen, sofern ein Institut wieder in eine Schieflage geraten sollte. Einen entsprechenden Vorschlag habe die FED in der vergangenen Woche beschlossen.

Die Vorgaben würden die acht größten US-Banken betreffen, die alle als systemrelevant eingestuft worden seien. Sie würden die Institute dazu zwingen, Milliarden an frischem Geld aufzutreiben. Bis zum Jahr 2019 solle der Schutzpanzer an langfristigen Verbindlichkeiten, die im Krisenfall in Eigenkapital umgewandelt werden könnten, mindestens 16% der risikogewichteten Vermögenswerte betragen. Im Jahr 2022 solle der Wert dann auf 18% erhöht werden.

Nach Angaben des Finanzdienstes Bloomberg müssten die betroffenen Banken ca. 120 Mrd. US-Dollar (109 Mrd. EUR) aufbringen, um die neue Regel zu erfüllen. Die Banken würden zwar klagen, dass die infolge der Finanzmarktkrise bisher schon vollzogenen, höheren Kapitalvorschriften ihnen die Geschäfte erschweren würden, aber dennoch würden die meisten von ihnen blendend verdienen.

Nicht nur die VW-Krise lasse Investoren auf Automobilunternehmen und die Logistik-Branche blicken. Auch am Primärmarkt hätten solche Unternehmen im Fokus der Anleger gestanden.

So habe sich der Stuttgarter Autobauer Daimler AG zur Auflegung einer neuen 5-jährigen Anleihe (ISIN DE000A168650 / WKN A16865) und somit zur Aufnahme frischen Kapitals im Volumen von 1 Mrd. EUR entschieden. Die Anleihe biete eine feste jährliche Verzinsung in Höhe von 0,625% und sei mit +52 bps über Mid Swap gepreist worden, was einen Ausgabepreis von 99,665% bedeutet habe. Durch die gewählte Mindeststückelung von 1.000 EUR solle der Erwerb dieser Anleihe auch Privatanlegern möglich gemacht werden.

Die gleiche Intension habe die Deutsche Bahn Finance gehabt, die ebenfalls am Primärmarkt aktiv geworden sei und sich auch für eine Mindeststückelung von 1.000 EUR entschieden habe. Das Unternehmen habe 650 Mio. EUR im Rahmen einer 15-jährigen nachrangigen Anleihe (ISIN XS1316420089 / WKN A1Z9WA) refinanziert. Die Anleihe biete dem Investor über die gesamte Laufzeit einen jährlichen Kupon in Höhe von 1,625%. Der Bond sei mit +45 bps über Mid Swap gepreist worden, was einen Emissionspreis von 99,25% ergeben habe.

Zu guter Letzt habe auch die Ford Credit Europe Bank (FCE-Bank) 750 Mio. EUR mittels einer Anleihe (ISIN XS1317725726 / WKN A1Z917) refinanziert. Der 5-jährige Bond sei mit einem Kupon von 1,528% ausgestattet und sei zu pari begeben worden, was einem Emissionsspread von +123 bps über Mid Swap entsprochen habe. Allerdings sei diese Gattung nur in einer Mindeststückelung von 100.000 EUR handelbar und ziele somit eher auf institutionelle Anleger ab.

Manchmal komme es anders, als man denke. In der vergangenen Handelswoche hätten sich die Blicke der Rentenhändler nur noch nach oben gerichtet, aber insbesondere dann werde es gefährlich. In solchen Phasen seien die Märkte besonders anfällig, da niemand eine Gefahr wittere. Und wenn sich Höhenangst mit Gewinnmitnahme paare, dann würden schnell die Unterstützungslinien getestet. Denn das Marktgeschehen werde weiterhin von der Unsicherheit der zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung dies- und jenseits des Atlantiks geprägt.

Somit sei die Chartanalyse als neutraler Ratgeber gefragt und gebe erste Hinweise auf die Tradingrange in den kommenden Tagen. Als Unterstützung sei der Bereich um die Marke von 155,74% (Tief vom 7. Oktober) zu nennen. Bei Durchbrechen dieser Linie würde eine zweite Unterstützung bei 155,13% (mehrere Hochs und Tiefs im September) den Sturz ins Bodenlose bremsen. Aber trotzdem sollte man den Blick nach oben nicht vernachlässigen, denn unverhofft, komme oft. Der erste Widerstand verlaufe bei 157,11% (mehrere Hochs und Tiefs im Oktober/November) und bereits bei 157,67% warte eine zweite Linie, die zu überwinden wäre auf dem Weg zum Alltime-High.

In Ermangelung anderer Ereignisse hätten die Marktteilnehmer am gestrigen Mittwoch gespannt auf die Konditionen der T-Bill-Auktion in Griechenland geblickt. Hierbei hätten die Investoren für die angebotenen 6-Monatstitel eine Rendite von 2,97% erzielen können. Die Mittelaufnahme habe sich auf knapp 1,4 Mrd. EUR belaufen. In den übrigen am Geldmarkt aktiven Staaten (Frankreich, Belgien und den Niederlanden) seien weitere ca. 10,5 Mrd. EUR zu wesentlich niedrigeren Konditionen - mit negativen Renditen - aufgenommen worden.

Am Kapitalmarkt hätten diverse Eurostaaten in dieser Woche Wertpapiere für ca. 15 Mrd. EUR emittiert. Dabei hätten Österreich 2 Altemissionen (ISIN AT0000A1FAP5 / WKN A1Z3D2, 2025; ISIN AT0000A10683 / WKN A1HJL6, 2034) sowie Spanien (ISIN ES00000126W8 / WKN A1ZQ4J, 2019; ISIN ES00000127G9 / WKN A1Z2RV, 2025; ISIN ES00000124H4 / WKN A1HR6Q, 2044) und Frankreich (ISIN FR0012938116 / WKN A1Z56L, 2025; ISIN FR0010916924 / WKN A1AYTR, 2026; ISIN FR0012993103 / WKN A1Z7JJ, 2031) jeweils 3 Bonds aufgestockt.

In den USA sei nach dem Überwinden der Haushaltsprobleme wieder Normalität eingekehrt und so seien in dieser Handelswoche am Geldmarkt T-Bills für insgesamt 104 Mrd. USD sowie 2-jährige T-Notes für 26 Mrd. USD refinanziert worden. In der kommenden Woche würden auch wieder T-Notes bzw. T-Bonds mit einer Laufzeit von drei, zehn und 30 Jahren angeboten.

Nachdem am vergangenen Wochenende in der Türkei gewählt worden sei und die AK-Partei von Staatspräsident Erdogan die absolute Mehrheit der Sitze erlangt habe, scheine es so, als ob die Währung von den stabilen Regierungsverhältnissen profitieren könne. Ob dieser Trend nachhaltig sein werde, dürfe allerdings bezweifelt werden. Denn weiterhin würden die innenpolitische Situation und die Sicherheitslage angespannt bleiben.

Zwar sei mit diesem Wahlausgang eine ultra-radikale Regierungskoalition vermieden worden, aber auch die neuen Machtverhältnisse würden Gefahren für die Demokratie bergen und einen Missbrauch der Gewaltenteilung befürchten lassen. Der Euro habe am vergangenen Freitag noch bei 3,2069 TRY (Türkische Lira) notiert und sei zum Wochenbeginn auf 3,0382 TRY gefallen. Aktuell notiere er wieder bei 3,1020 TRY.

Vor diesem Hintergrund sei es nicht verwunderlich, dass sich Privatanleger bevorzugt mit Fremdwährungsanleihen auf Türkische Lira beschäftigt hätten. Doch das sei nicht die einzige Währung gewesen, die im Fokus der Privatanleger gestanden habe. Auch Anleihen in US-Dollar und dem Britischen Pfund hätten sich gesteigerten Interesses seitens der Investoren erfreut, da die heimische Währung insbesondere gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung Stärke demonstriert habe. Momentan notiere der Euro bei 1,0850 USD bzw. bei 0,7049 GBP.

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