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Renten: Ein Halbsatz von Janet Yellen verschreckt die Anleger
26.03.14 15:39
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die mit Spannung erwartete Zentralbanksitzung in den USA unter ihrer neuen Präsidentin Janet Yellen brachte doch eine Überraschung, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
In der Pressekonferenz danach gefragt, wann denn die Zinsen nach einer vollständigen Rückführung der Anleihenkäufe tatsächlich steigen würden, habe die Notenbankpräsidentin gesagt, dass es circa ein halbes Jahr dauern würde. Sofort sei es am Geldmarkt und bei Anleihen mittlerer Laufzeit zu Zinsanstiegen um ein viertel Prozent gekommen. Aktien und Gold seien abgetaucht und der Dollar habe einen Satz gemacht. Damit seien die Zinssorgen aus 2013 wieder aufgelebt. Diese seien auch durch einen deutlichen Anstieg des Konsumklimas verstärkt worden.
Um die Ukraine sei es dagegen ruhig geblieben und die Aussagen von US-Präsident Obama am Dienstag, es erst einmal bei relativ moderaten Sanktionen gegen Russland zu belassen, hätten freundliche Kurse gebracht. Doch spätestens die für Mai geplanten Parlamentswahlen würden in dem zerrissenen Land wieder für neue Spannungen sorgen.
Zuvor hätten insbesondere die High-Flyer an der NASDAQ unter heftigen Gewinnmitnahmen gelitten, welche hauptsächlich das zuvor steil angestiegene Segment der Biotechnologiewerte getroffen hätten.
Was den deutschen Aktienmarkt betreffe, würden sich die Stimmen mehren, die eine jahrelange Übergewichtung Deutschlands in europäischen bzw. globalen Portfolien kritisch hinterfragen würden. Insgesamt habe sich damit die Chance/Risiko-Relation für deutsche Aktien verschlechtert. (26.03.2014/alc/a/a)
In der Pressekonferenz danach gefragt, wann denn die Zinsen nach einer vollständigen Rückführung der Anleihenkäufe tatsächlich steigen würden, habe die Notenbankpräsidentin gesagt, dass es circa ein halbes Jahr dauern würde. Sofort sei es am Geldmarkt und bei Anleihen mittlerer Laufzeit zu Zinsanstiegen um ein viertel Prozent gekommen. Aktien und Gold seien abgetaucht und der Dollar habe einen Satz gemacht. Damit seien die Zinssorgen aus 2013 wieder aufgelebt. Diese seien auch durch einen deutlichen Anstieg des Konsumklimas verstärkt worden.
Zuvor hätten insbesondere die High-Flyer an der NASDAQ unter heftigen Gewinnmitnahmen gelitten, welche hauptsächlich das zuvor steil angestiegene Segment der Biotechnologiewerte getroffen hätten.
Was den deutschen Aktienmarkt betreffe, würden sich die Stimmen mehren, die eine jahrelange Übergewichtung Deutschlands in europäischen bzw. globalen Portfolien kritisch hinterfragen würden. Insgesamt habe sich damit die Chance/Risiko-Relation für deutsche Aktien verschlechtert. (26.03.2014/alc/a/a)


