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Renten: Europäische Preisdaten im Fokus der Anleger
31.03.17 11:45
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Die gestrigen Daten zum Q4-BIP in den USA lagen mit 2,1% leicht oberhalb der Erwartungen, so die Analysten der National-Bank AG.
Aus Sicht der Analysten bleibe die US-Konjunktur auch weiterhin auf Kurs: So würden die Umfragen vor allem im Unternehmerlager aber auch bei den Konsumenten auf einen durchgreifenden Zuwachs an wirtschaftlichem Optimismus verweisen. In der Tat würden sich aus den Steuerplänen der neuen US-Administration erhebliche Wachstumszuwächse herausrechnen lassen.
Es bleibe zwar weiterhin abzuwarten, wie viel von den Plänen tatsächlich realisiert werde - aus Sicht der Analysten sei es aber schon sehr wahrscheinlich, dass es zu einer signifikanten Beschleunigung des Wachstums in den USA komme. Mit Blick auf den anhaltend robusten Ausblick für die USA in Verbindung mit wachstumstreibenden Fiskalimpulsen dürfte die Rendite 10-jähriger US-Treasuries auf 2,9% auf Jahressicht steigen. Aufgrund der über den Erwartungen liegenden Wachstumsentwicklung würden die Analysten weiterhin von einem Anstieg der Bundrenditen auf Werte um 0,7% auf Jahressicht ausgehen.
Zum Wochenausklang ergieße sich eine wahre Flut an Daten über die Kapitalmärkte: In Europa dürften vor allem die Inflationsdaten auf reges Interesse stoßen: Mit Blick auf Zunahme der wirtschaftlichen Dynamik in Europa stehe zumindest latent die Frage im Raum, wann das höhere Wachstum auf die Preisentwicklung im Euroraum durchschlage. Der globale Trend werde aber vor allem in den USA gesetzt. Hier werde mit dem Chicagoer Einkaufsmanagerindex ein weiterer wichtiger Frühindikator veröffentlicht - er dürfte den soliden Trend anderer Frühindikatoren bestätigen.
Vor dem Hintergrund der soliden Lage in den USA und eines mehr oder synchronen Aufschwungs rund um den Globus würden die Analysten 10-jährige Treasuryrenditen von 2,4% für deutlich zu tief halten. Die Analysten würden für die nächsten Tage und Wochen daher auf der europäischen Zinsstrukturkurve eine leichte Aufwärtsbewegung für die Renditen auf Werte um 0,4% erwarten.
Zum Wochenausklang könnte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) im Rahmen des tradierten risk-offs allerdings Zugewinne verzeichnen. So dürfte sich der Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 160,95 und 162,25 bewegen - also eine leichte Aufwärtsbias aufweisen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte derweil 2,34 und 2,47% schwanken. (31.03.2017/alc/a/a)
Aus Sicht der Analysten bleibe die US-Konjunktur auch weiterhin auf Kurs: So würden die Umfragen vor allem im Unternehmerlager aber auch bei den Konsumenten auf einen durchgreifenden Zuwachs an wirtschaftlichem Optimismus verweisen. In der Tat würden sich aus den Steuerplänen der neuen US-Administration erhebliche Wachstumszuwächse herausrechnen lassen.
Zum Wochenausklang ergieße sich eine wahre Flut an Daten über die Kapitalmärkte: In Europa dürften vor allem die Inflationsdaten auf reges Interesse stoßen: Mit Blick auf Zunahme der wirtschaftlichen Dynamik in Europa stehe zumindest latent die Frage im Raum, wann das höhere Wachstum auf die Preisentwicklung im Euroraum durchschlage. Der globale Trend werde aber vor allem in den USA gesetzt. Hier werde mit dem Chicagoer Einkaufsmanagerindex ein weiterer wichtiger Frühindikator veröffentlicht - er dürfte den soliden Trend anderer Frühindikatoren bestätigen.
Vor dem Hintergrund der soliden Lage in den USA und eines mehr oder synchronen Aufschwungs rund um den Globus würden die Analysten 10-jährige Treasuryrenditen von 2,4% für deutlich zu tief halten. Die Analysten würden für die nächsten Tage und Wochen daher auf der europäischen Zinsstrukturkurve eine leichte Aufwärtsbewegung für die Renditen auf Werte um 0,4% erwarten.
Zum Wochenausklang könnte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) im Rahmen des tradierten risk-offs allerdings Zugewinne verzeichnen. So dürfte sich der Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 160,95 und 162,25 bewegen - also eine leichte Aufwärtsbias aufweisen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte derweil 2,34 und 2,47% schwanken. (31.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3283 € | 125,717 € | -0,3887 € | -0,31% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


