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Renten: Erholungspotenzial begrenzt?
21.01.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verunsicherung der Marktteilnehmer hat vorübergehend nachgelassen, so die Analysten der Helaba.
An Risikofaktoren mangele es allerdings nicht. Zwar scheine die Coronapandemie trotz neuer Rekordinfektionen in Deutschland eine geringere Rolle an den Finanzmärkten zu spielen, allerdings gebe es geopolitische Spannungen, die zunehmend für Einfluss sorgen würden. Steigende Energiekosten, Inflations- und Zinssorgen und der damit einhergehende Schwenk in der Geldpolitik würden für Gesprächsstoff sorgen.
Der Rentenmarkt bleibe anfällig, wenngleich es jüngst zu einer deutlichen Erholung gekommen sei. Unterstützung habe der Markt von EZB-Präsidentin Lagarde erhalten, die einer schnellen Zinswende in der Eurozone eine Absage erteilt habe. Gegen eine Zinserhöhung im Jahr 2022 habe sich Ratsmitglied de Cos ausgesprochen und auch aus den Protokollen der letzten EZB-Ratssitzung lasse sich keine beschleunigte Gangart der Währungshüter ablesen, wenngleich es im Rat Meinungsverschiedenheiten insbesondere bezüglich der Inflationseinschätzung gebe.
Mit Blick auf den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) würden positive Divergenzen eine fortgesetzte Erholung möglich machen. Dennoch scheine das Potenzial begrenzt zu sein, zumal der seit gut vier Wochen währende Abwärtsimpuls intakt sei. Der nächste Widerstand sei bei 171,00 zu finden. Das 38,2%-Retracement des letzten Kursrücksetzers liege bei 171,24. Auf der Unterseite fungiere das unlängst markierte Kontrakttief bei 168,95 als erste und letzte Unterstützung. (21.01.2022/alc/a/a)
An Risikofaktoren mangele es allerdings nicht. Zwar scheine die Coronapandemie trotz neuer Rekordinfektionen in Deutschland eine geringere Rolle an den Finanzmärkten zu spielen, allerdings gebe es geopolitische Spannungen, die zunehmend für Einfluss sorgen würden. Steigende Energiekosten, Inflations- und Zinssorgen und der damit einhergehende Schwenk in der Geldpolitik würden für Gesprächsstoff sorgen.
Der Rentenmarkt bleibe anfällig, wenngleich es jüngst zu einer deutlichen Erholung gekommen sei. Unterstützung habe der Markt von EZB-Präsidentin Lagarde erhalten, die einer schnellen Zinswende in der Eurozone eine Absage erteilt habe. Gegen eine Zinserhöhung im Jahr 2022 habe sich Ratsmitglied de Cos ausgesprochen und auch aus den Protokollen der letzten EZB-Ratssitzung lasse sich keine beschleunigte Gangart der Währungshüter ablesen, wenngleich es im Rat Meinungsverschiedenheiten insbesondere bezüglich der Inflationseinschätzung gebe.
Mit Blick auf den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) würden positive Divergenzen eine fortgesetzte Erholung möglich machen. Dennoch scheine das Potenzial begrenzt zu sein, zumal der seit gut vier Wochen währende Abwärtsimpuls intakt sei. Der nächste Widerstand sei bei 171,00 zu finden. Das 38,2%-Retracement des letzten Kursrücksetzers liege bei 171,24. Auf der Unterseite fungiere das unlängst markierte Kontrakttief bei 168,95 als erste und letzte Unterstützung. (21.01.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3206 € | 125,717 € | -0,3964 € | -0,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


