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Renditen fallen, Spreads stabil: Was Anleiheinvestoren jetzt wissen müssen
24.06.25 09:30
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - In den letzten vier Wochen verzeichneten Staatsanleihen insgesamt einen Rückgang der Renditen, so die Experten von Berenberg in der aktuellen Ausgabe von "Berenberg Märkte-Monitor".
Britische sowie US-Staatsanleiherenditen hätten dabei mit 14 Basispunkten am stärksten nachgegeben.
Während sich der Aufschlag von italienischen gegenüber deutschen Staatsanleihen zuletzt bei rund 100 Basispunkten gehalten habe, hätten sich französische Staatsanleihen leicht schwächer entwickelt.
In den vergangenen zwei Wochen hätten sich die Renditestrukturkurven sowohl in Deutschland als auch in den USA nur marginal verflacht. Die Entwicklung sei dabei primär über das lange Ende der Zinsstrukturkurve getrieben worden.
Bei ihrer regulären Sitzung im Juli habe die amerikanische Notenbank den Einlagesatz unverändert bei 4,25 bis 4,50 % belassen. Im Median würden von den Mitgliedern noch zwei weitere Zinssenkungen bis Jahresende erwartet. Jedoch habe die Notenbank auch auf Aufwärtsrisiken für die Inflation verwiesen und ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum leicht gesenkt. Der Markt erwarte ebenfalls noch zwei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr.
Die Talfahrt der Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen scheine jüngst einen Boden gefunden zu haben. In den letzten vier Wochen hätten USD-Finanz- und Nichtfinanzanleihen nur geringe Spreadeinengungen verzeichnet. Mit einem Asset-Swap-Spread von 127 für USD-IG-Unternehmensanleihen würden die Spreads nun auf dem gleichen Niveau wie vor Trumps "Liberation Day" am 2. April notieren.
Auch die Hochzinsanleihemärkte schienen die durch Trumps Zollpolitik seit April ausgelösten Konjunkturrisiken nahezu vollständig ausgepreist zu haben. Die Asset-Swap-Spreads von USD-Hochzinsanleihen würden nun ebenfalls unter den Niveaus vor Trumps "Befreiungstag" Anfang April notieren.
In den letzten vier Wochen hätten alle dargestellten Anleihesegmente Kursgewinne in lokaler Währung verzeichnet. Insbesondere USD-Nichtfinanzanleihen hätten zugelegt, während europäische Staats- und Unternehmensanleihen nur geringen Zuwachs verzeichnet hätten. Seit Jahresanfang hätten lediglich deutsche Staatsanleihen Verluste verzeichnet. (Ausgabe vom 23.06.2025) (24.06.2025/alc/a/a)
Britische sowie US-Staatsanleiherenditen hätten dabei mit 14 Basispunkten am stärksten nachgegeben.
Während sich der Aufschlag von italienischen gegenüber deutschen Staatsanleihen zuletzt bei rund 100 Basispunkten gehalten habe, hätten sich französische Staatsanleihen leicht schwächer entwickelt.
Bei ihrer regulären Sitzung im Juli habe die amerikanische Notenbank den Einlagesatz unverändert bei 4,25 bis 4,50 % belassen. Im Median würden von den Mitgliedern noch zwei weitere Zinssenkungen bis Jahresende erwartet. Jedoch habe die Notenbank auch auf Aufwärtsrisiken für die Inflation verwiesen und ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum leicht gesenkt. Der Markt erwarte ebenfalls noch zwei weitere Zinssenkungen in diesem Jahr.
Die Talfahrt der Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen scheine jüngst einen Boden gefunden zu haben. In den letzten vier Wochen hätten USD-Finanz- und Nichtfinanzanleihen nur geringe Spreadeinengungen verzeichnet. Mit einem Asset-Swap-Spread von 127 für USD-IG-Unternehmensanleihen würden die Spreads nun auf dem gleichen Niveau wie vor Trumps "Liberation Day" am 2. April notieren.
Auch die Hochzinsanleihemärkte schienen die durch Trumps Zollpolitik seit April ausgelösten Konjunkturrisiken nahezu vollständig ausgepreist zu haben. Die Asset-Swap-Spreads von USD-Hochzinsanleihen würden nun ebenfalls unter den Niveaus vor Trumps "Befreiungstag" Anfang April notieren.
In den letzten vier Wochen hätten alle dargestellten Anleihesegmente Kursgewinne in lokaler Währung verzeichnet. Insbesondere USD-Nichtfinanzanleihen hätten zugelegt, während europäische Staats- und Unternehmensanleihen nur geringen Zuwachs verzeichnet hätten. Seit Jahresanfang hätten lediglich deutsche Staatsanleihen Verluste verzeichnet. (Ausgabe vom 23.06.2025) (24.06.2025/alc/a/a)


