Erweiterte Funktionen
RWE-Protect Aktienanleihe Pro: Phönix aus der Asche - Deutsche Versorger mit Kurssprung
12.09.13 16:16
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Protect Aktienanleihe Pro von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Aktie von RWE vor.
Die Versorger-Aktien seien angesprungen. Bei RWE sei es auf Wochensicht 19 Prozent, bei E.ON rund 11,3 Prozent nach oben gegangen. Grund: Die Großhandelsstrompreise würden wieder steigen. Auftrieb hätten zudem zwei Studien gegeben. Barclays habe die Versorger auf "market weight" hochgestuft. Die Bank sehe in der Bundestagswahl eher Chancen als Risiken für RWE und E.ON. Zudem habe die Monopolkommission ein Sondergutachten vorgelegt. Das Beratergremium schlage vor, die Ökostromförderung mit dem EEG aufzugeben und durch das schwedische Quotenmodell zu ersetzen. So solle der Wettbewerb verschärft und die aus dem Ruder gelaufenen Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien begrenzt werden.
Demnach solle eine fixe Mengenquote eingeführt werden, die vorschreibe, wie viel Prozent des erzeugten Stroms aus alternativen Energiequellen stammen müsse, aber nicht, aus welchen. Die Überlegung dahinter: Stromkonzerne würden in die Technologie investieren, die am meisten abwerfe. Damit stünden sämtliche Ökostrom-Techniken im Wettbewerb. Die Kommission empfehle, dass die Produktion bestimmter Strommengen ausgeschrieben werden solle. Derjenige, der die niedrigste Marktprämie biete, erhalte den Zuschlag. In einem solchen Szenario hätten die großen Versorger natürlich beste Karten.
Ob sich das Quotenmodell tatsächlich durchsetze, sei fraglich. Kritiker würden befürchten, dass die Energiewende dadurch noch teurer werde. Zudem würden nur die Großen zum Zuge kommen, kleine Investoren würden aus dem Markt verdrängt. Aus diesem Grund sei der Kurssprung der beiden Versorger mit Vorsicht zu genießen. Und auch charttechnisch könne man noch nicht von einer Wende sprechen. Aussagekräftiger sei daher die Bewegung vor dem Sprung. Hier hätten sich die Titel in einer engen Range seitwärts bewegt.
HSBC Trinkaus & Burkhardt hat eine konservative Investitionsmöglichkeit auf einen der Versorger in petto, eine Protect Aktienanleihe Pro auf die RWE-Aktie, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Das Papier werfe einen fixen Zins von 6,5 Prozent p.a. ab. Der Kursverlauf der Aktie sei ausschließlich für die Rückzahlung der Anleihe im Juni 2014 relevant. Das Nominal gebe es, wenn der DAX-Wert über der 80-Prozent-Barriere schließe. Ansonsten werde in Aktien getilgt. (Ausgabe 36/2013) (12.09.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Versorger-Aktien seien angesprungen. Bei RWE sei es auf Wochensicht 19 Prozent, bei E.ON rund 11,3 Prozent nach oben gegangen. Grund: Die Großhandelsstrompreise würden wieder steigen. Auftrieb hätten zudem zwei Studien gegeben. Barclays habe die Versorger auf "market weight" hochgestuft. Die Bank sehe in der Bundestagswahl eher Chancen als Risiken für RWE und E.ON. Zudem habe die Monopolkommission ein Sondergutachten vorgelegt. Das Beratergremium schlage vor, die Ökostromförderung mit dem EEG aufzugeben und durch das schwedische Quotenmodell zu ersetzen. So solle der Wettbewerb verschärft und die aus dem Ruder gelaufenen Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien begrenzt werden.
Ob sich das Quotenmodell tatsächlich durchsetze, sei fraglich. Kritiker würden befürchten, dass die Energiewende dadurch noch teurer werde. Zudem würden nur die Großen zum Zuge kommen, kleine Investoren würden aus dem Markt verdrängt. Aus diesem Grund sei der Kurssprung der beiden Versorger mit Vorsicht zu genießen. Und auch charttechnisch könne man noch nicht von einer Wende sprechen. Aussagekräftiger sei daher die Bewegung vor dem Sprung. Hier hätten sich die Titel in einer engen Range seitwärts bewegt.
HSBC Trinkaus & Burkhardt hat eine konservative Investitionsmöglichkeit auf einen der Versorger in petto, eine Protect Aktienanleihe Pro auf die RWE-Aktie, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Das Papier werfe einen fixen Zins von 6,5 Prozent p.a. ab. Der Kursverlauf der Aktie sei ausschließlich für die Rückzahlung der Anleihe im Juni 2014 relevant. Das Nominal gebe es, wenn der DAX-Wert über der 80-Prozent-Barriere schließe. Ansonsten werde in Aktien getilgt. (Ausgabe 36/2013) (12.09.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Werte im Artikel



