RCB-Aktienanleihe auf AMAG Austria Metall: Zehn-Prozent-Chance


14.11.13 13:27
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe der Raiffeisen Centrobank AG (RCB) auf die Aktie von AMAG Austria Metall.

Sinkende Aluminiumpreise würden AMAG Austria Metall das Leben schwer machen. Der durchschnittliche Preis für das Metall habe in den ersten neun Monaten sieben Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen. Dennoch habe sich der Konzern ganz ordentlich geschlagen, besser als Analysten im Vorfeld erwartet hätten. Der Gewinn sei im dritten Quartal um 15 Prozent auf 15,8 Mio. Euro geschrumpft. Experten hätten lediglich mit knapp 14 Mio. Euro gerechnet. Und auch die Neun-Monats-Zahlen hätten über den Prognosen gelegen. Das EBITDA sei um 10,6 Prozent auf 98,3 Mio. Euro zurückgegangen, das EBIT um 15,7 Prozent auf 60,9 Mio. Euro.

Für das vierte Quartal gehe das Management von einer Vollauslastung aus. Das Ergebnis werde allerdings unter dem Vorjahresniveau liegen. Die Prognose für das Gesamtjahr sei aber bestätigt worden. Demnach solle das EBITDA weiterhin zwischen 116 und 121 Mio. Euro liegen, nach 134 Mio. Euro im Vorjahr. Aber auch 2014 werde für AMAG ein schwieriges Jahr. "Erste Anzeichen für den Fortbestand der niedrigen Aluminiumpreise und der angespannten Margensituation in den Segmenten Gießen und Walzen" würden auf ein weiterhin schwieriges Umfeld hindeuten, habe es in der Pressemitteilung geheißen.

Die Aktie habe dennoch leicht zulegen können. Sie habe sich von Kursen um 21,30 Euro auf aktuell 21,50 Euro verteuert und bleibe damit weiter auf Erholungskurs. Seit Mitte Oktober habe der Alu-Wert inzwischen ein Plus von mehr als fünf Prozent angehäuft und damit nicht nur die 38-Tage-Linie zurückerobert, sondern zudem den Gesamtmarkt - gemessen am ATX - outperformt. Dieser habe es im gleichen Zeitraum auf ein Plus von 2,7 Prozent gebracht.

Mit Blick auf die fundamentalen Rahmenbedingungen stehe der Kursanstieg jedoch auf wackligen Beinen. Und auch charttechnisch dürfte die Luft im Bereich um 22,50 Euro allmählich dünner werden, zumal hier ein markanter Widerstand liege, an dem der Titel erst im August gescheitert sei. Allerdings liege im Bereich um 20,00 Euro eine massive Unterstützung, die sich in den vergangenen Monaten immer wieder bewährt habe.

Bei 22,00 Euro, also knapp über dem aktuellen Kurs, habe die Raiffeisen Centrobank bei der Aktienanleihe den Basispreis eingezogen. Könne die AMAG-Aktie bis Januar 2015 noch 2,3 Prozent gut machen, würden Anleger mit dem Papier eine Maximalrendite von 10,1 Prozent oder 8,4 Prozent p.a. erzielen. Liege der Aktienkurs am Laufzeitende unter dem Basispreis, dann würden Anleger rund 45 AMAG-Aktien ins Depot gebucht bekommen. Hinzu komme der Zins von zwölf Prozent, der auch in diesem Fall in voller Höhe bezahlt werde. (Ausgabe 45 vom 14.11.2013) (14.11.2013/alc/a/a)

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