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RBS-Aktienanleihen auf Infineon: Guter Start ins neue Jahr - Anleiheanalyse
14.02.14 16:03
Royal Bank of Scotland
Edinburgh (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der Royal Bank of Scotland (RBS) stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate Weekly" zwei Aktienanleihen (ISIN DE000AA8LEL6 / WKN AA8LEL; ISIN DE000AA8LEF8 / WKN AA8LEF) auf die Infineon-Aktie vor.
Rauf, runter, rauf - in den zurückliegenden Jahren hätten Aktionäre des Chipherstellers Infineon gute Nerven gebraucht. Seit Anfang 2013 dürften Anleger jedoch einen deutlich ruhigeren Schlaf haben. Schließlich habe der Kurs - kurzfristige Verschnaufpause inklusive - seither nur eine Richtung gekannt, aufwärts. Die Chancen, dass die im DAX notierte Aktie immer noch ein wenig Luft nach oben haben könnte, stünden nicht schlecht.
Auf der anderen Seite würden die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Stimmung schnell kippen könne. Womöglich seien daher die frisch emittierten Aktienanleihen auf Infineon die bessere Wahl als der direkte Kauf der Aktie.
Fakt sei: Dem Chiphersteller sei ein guter Start ins neue Geschäftsjahr (per Ende September) geglückt. Zwar sei der Umsatz von September bis Dezember gegenüber dem Vorquartal um 7 Prozent auf 984 Millionen Euro geschrumpft, während der Gewinn um knapp 40 Prozent auf 87 Millionen nachgegeben habe. Analysten hätten aber mit einem noch kräftigeren Minus gerechnet.
Rund seien vor allem die Geschäfte mit der Automobilindustrie und mit Chipkarten gelaufen. Zudem habe sich das Effizienzprogramm in der Produktion besser entwickelt als geplant. Sehen lassen könne sich auch die operative Rendite, die im vierten Quartal mit 11,8 Prozent höher ausgefallen sei, als noch im November von Vorstandschef Reinhard Ploss prognostiziert.
Im gesamten Geschäftsjahr 2012/13 habe die Rendite jedoch nur bei 9,8 Prozent gelegen - und somit nach wie vor ein gutes Stück entfernt von den anvisierten 15 Prozent. Mut mache auch der Ausblick: So strebe Firmenlenker Ploss bis 2017 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro an. Dies entspreche - gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr - einem Zuwachs von etwa 30 Prozent. Sollte sich aber abzeichnen, dass dieses Ziel verfehlt werde, könnte der Kurs spätestens dann wieder unter Druck geraten. (Ausgabe 07/2014) (14.02.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Rauf, runter, rauf - in den zurückliegenden Jahren hätten Aktionäre des Chipherstellers Infineon gute Nerven gebraucht. Seit Anfang 2013 dürften Anleger jedoch einen deutlich ruhigeren Schlaf haben. Schließlich habe der Kurs - kurzfristige Verschnaufpause inklusive - seither nur eine Richtung gekannt, aufwärts. Die Chancen, dass die im DAX notierte Aktie immer noch ein wenig Luft nach oben haben könnte, stünden nicht schlecht.
Auf der anderen Seite würden die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Stimmung schnell kippen könne. Womöglich seien daher die frisch emittierten Aktienanleihen auf Infineon die bessere Wahl als der direkte Kauf der Aktie.
Rund seien vor allem die Geschäfte mit der Automobilindustrie und mit Chipkarten gelaufen. Zudem habe sich das Effizienzprogramm in der Produktion besser entwickelt als geplant. Sehen lassen könne sich auch die operative Rendite, die im vierten Quartal mit 11,8 Prozent höher ausgefallen sei, als noch im November von Vorstandschef Reinhard Ploss prognostiziert.
Im gesamten Geschäftsjahr 2012/13 habe die Rendite jedoch nur bei 9,8 Prozent gelegen - und somit nach wie vor ein gutes Stück entfernt von den anvisierten 15 Prozent. Mut mache auch der Ausblick: So strebe Firmenlenker Ploss bis 2017 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro an. Dies entspreche - gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr - einem Zuwachs von etwa 30 Prozent. Sollte sich aber abzeichnen, dass dieses Ziel verfehlt werde, könnte der Kurs spätestens dann wieder unter Druck geraten. (Ausgabe 07/2014) (14.02.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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