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QE unterstützt Unternehmensanleihen
09.03.15 16:04
M&G Investments
London (www.anleihencheck.de) - Mit dem heutigen Beginn des QE-Programms der EZB verschieben sich die Rahmenbedingungen für Anleiheinvestoren, so die Experten von M&G Investments.
Bereits die Erwartung einer noch lockeren Geldpolitik in der Eurozone habe die Renditen der Staatsanleihen immer weiter fallen lassen, bei deutschen Kurzläufern sogar in den negativen Bereich.
Aus Sicht des M&G Retail Fixed Interest Teams biete dieses Umfeld eine starke technische Unterstützung für einige Anleihesegmente: "Die vier großen Zentralbanken - darunter die FED, die EZB, die Bank of England und die japanische Notenbank - präsentieren sich mit ihren Marktinterventionen faktisch als neue, bedeutende Investorenklasse", würden Richard Woolnough und Stefan Isaacs, Fondsmanager Anleihen bei M&G sagen.
Vor allem aufgrund des EZB-Anleihekaufprogramms werde sich das verfügbare Angebot an Staatsanleihen der Eurozone in diesem Jahr signifikant reduzieren, sodass die Renditen wohl niedrig bleiben würden. "Dabei weisen seit Ende 2014 immer mehr Staatsanleihen negative Renditen auf; Ende Januar lag deren Volumen insgesamt schon bei 2,5 Billionen US-Dollar", erläutere Richard Woolnough. Dass immer mehr Anleger diese Anleihen gegen höher rentierliche Assets eingetauscht hätten, bedeute Rückenwind für Unternehmensanleihen - sowohl im Investment Grade- als auch im Hochzinsbereich.
Auch fundamental gesehen würden Unternehmensanleihen aus Sicht von M&G attraktiv bleiben. Die Erholung der US-Wirtschaft, günstige Ölpreise und die Anschubhilfe der EZB für die Konjunktur der Eurozone würden Deflations- und Rezessionsängste übertrieben erscheinen lassen. "Die Ausfallraten von Unternehmensanleihen dürften niedrig bleiben", erwarte Stefan Isaacs. Er gehe zudem davon aus, dass sich die Credit Spreads von ihren aktuell erhöhten Niveaus wieder verringern würden. Zurzeit seien die Spreads - außer bei europäischen Investment Grade-Anleihen - weiter als Ende 2013. (09.03.2015/alc/a/a)
Bereits die Erwartung einer noch lockeren Geldpolitik in der Eurozone habe die Renditen der Staatsanleihen immer weiter fallen lassen, bei deutschen Kurzläufern sogar in den negativen Bereich.
Vor allem aufgrund des EZB-Anleihekaufprogramms werde sich das verfügbare Angebot an Staatsanleihen der Eurozone in diesem Jahr signifikant reduzieren, sodass die Renditen wohl niedrig bleiben würden. "Dabei weisen seit Ende 2014 immer mehr Staatsanleihen negative Renditen auf; Ende Januar lag deren Volumen insgesamt schon bei 2,5 Billionen US-Dollar", erläutere Richard Woolnough. Dass immer mehr Anleger diese Anleihen gegen höher rentierliche Assets eingetauscht hätten, bedeute Rückenwind für Unternehmensanleihen - sowohl im Investment Grade- als auch im Hochzinsbereich.
Auch fundamental gesehen würden Unternehmensanleihen aus Sicht von M&G attraktiv bleiben. Die Erholung der US-Wirtschaft, günstige Ölpreise und die Anschubhilfe der EZB für die Konjunktur der Eurozone würden Deflations- und Rezessionsängste übertrieben erscheinen lassen. "Die Ausfallraten von Unternehmensanleihen dürften niedrig bleiben", erwarte Stefan Isaacs. Er gehe zudem davon aus, dass sich die Credit Spreads von ihren aktuell erhöhten Niveaus wieder verringern würden. Zurzeit seien die Spreads - außer bei europäischen Investment Grade-Anleihen - weiter als Ende 2013. (09.03.2015/alc/a/a)


