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Mit Puffer auf Osram Licht Seitwärtstrend setzen - Anleiheanalyse
15.11.18 11:45
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine HVB Express Aktienanleihe Protect der UniCredit Bank auf die Aktie von Osram Licht vor.
Erst im Juli 2013 sei die Münchner Osram Licht als Spin-off von Siemens an die Börse gegangen, die erste Notiz habe damals bei 24 Euro gelegen. Schon im Herbst 2013 habe das Unternehmen den Sprung in den MDAX geschafft; im Oktober 2017 habe sich Siemens von seinem Restanteil von 17 Prozent getrennt. Anfang Januar 2018 habe die Aktie ihr Allzeithoch von 79 Euro erreicht, bereits im Oktober jedoch habe sie ein Tief bei 30 Euro markiert; beim aktuellen Kurs von 33,50 Euro werde die Nummer 3 des LED-Markts mit 3,3 Mrd. Euro bewertet. Trotz der Meldung eines besser als erwarteten vierten Quartals am 6.11. würden die Analysten der Société Générale nur ein geringes bis moderates Wachstum für 2019 sehen und die Einstufung auf "Halten" mit einem 12-Monats-Kursziel von 40 Euro belassen, Independent Research halte 38 Euro auf sechs Monate für realistisch.
Defensive Anleger, die von seitwärts tendierenden, leicht steigenden oder leicht fallenden Kursen ausgehen würden, könnten die HVB Express Aktienanleihe Protect noch bis zum 06.12. zeichnen. Die Aktienanleihe der HypoVereinsbank zahle unabhängig von der Aktienentwicklung einen Kupon von 5,4 Prozent p.a. Weise die Aktie am ersten der jährlichen Bewertungstage eine neutrale oder positive Performance auf und notiere oberhalb der Tilgungsschwelle (= Schlusskurs vom Festlegungstag 07.12.), dann werde das Zertifikat vorzeitig fällig und Anleger würden zusätzlich zum Zinskupon ihren investierten Nominalwert zurückerhalten. Bei einer negativen Wertentwicklung verlängere sich die Laufzeit zumindest bis zum zweiten Bewertungstag, an dem abermals die Bedingung für eine vorzeitige Fälligkeit geprüft werde.
Komme es zu keiner vorzeitigen Fälligkeit, sei am finalen Bewertungstag (07.12.2021) nicht mehr die Tilgungsschwelle, sondern lediglich die Barriere relevant, die bei Emission auf 60 Prozent des Schlusskurses, nach derzeitigem Stand also auf etwa 20,10 Euro festgesetzt werde. Solange diese nicht berührt oder unterschritten werde, würden Anleger mit drei erhaltenen Kupons und der vollständigen Rückzahlung des Nominalbetrags den maximalen Ertrag des Zertifikats erzielen. Schließe die Aktie dagegen unterhalb des Barriere, erfolge anstelle der Rückzahlung die Lieferung von Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro Nominalwert / Tilgungsschwelle). Anleger würden Verluste realisieren, wenn sie die Aktien später zu Kursen unterhalb der Tilgungsschwelle verkaufen würden.
Risikobewusste Anleger könnten nach dem Kurseinbruch mit dem Zertifikat einen Einstieg bei Osram Licht wagen und dabei von der hohen Volatilität der Aktie profitieren - sie erhalten eine überdurchschnittliche Verzinsung und einen komfortablen Sicherheitspuffer, so die Experten vom "ZertifikateReport". (15.11.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Erst im Juli 2013 sei die Münchner Osram Licht als Spin-off von Siemens an die Börse gegangen, die erste Notiz habe damals bei 24 Euro gelegen. Schon im Herbst 2013 habe das Unternehmen den Sprung in den MDAX geschafft; im Oktober 2017 habe sich Siemens von seinem Restanteil von 17 Prozent getrennt. Anfang Januar 2018 habe die Aktie ihr Allzeithoch von 79 Euro erreicht, bereits im Oktober jedoch habe sie ein Tief bei 30 Euro markiert; beim aktuellen Kurs von 33,50 Euro werde die Nummer 3 des LED-Markts mit 3,3 Mrd. Euro bewertet. Trotz der Meldung eines besser als erwarteten vierten Quartals am 6.11. würden die Analysten der Société Générale nur ein geringes bis moderates Wachstum für 2019 sehen und die Einstufung auf "Halten" mit einem 12-Monats-Kursziel von 40 Euro belassen, Independent Research halte 38 Euro auf sechs Monate für realistisch.
Komme es zu keiner vorzeitigen Fälligkeit, sei am finalen Bewertungstag (07.12.2021) nicht mehr die Tilgungsschwelle, sondern lediglich die Barriere relevant, die bei Emission auf 60 Prozent des Schlusskurses, nach derzeitigem Stand also auf etwa 20,10 Euro festgesetzt werde. Solange diese nicht berührt oder unterschritten werde, würden Anleger mit drei erhaltenen Kupons und der vollständigen Rückzahlung des Nominalbetrags den maximalen Ertrag des Zertifikats erzielen. Schließe die Aktie dagegen unterhalb des Barriere, erfolge anstelle der Rückzahlung die Lieferung von Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro Nominalwert / Tilgungsschwelle). Anleger würden Verluste realisieren, wenn sie die Aktien später zu Kursen unterhalb der Tilgungsschwelle verkaufen würden.
Risikobewusste Anleger könnten nach dem Kurseinbruch mit dem Zertifikat einen Einstieg bei Osram Licht wagen und dabei von der hohen Volatilität der Aktie profitieren - sie erhalten eine überdurchschnittliche Verzinsung und einen komfortablen Sicherheitspuffer, so die Experten vom "ZertifikateReport". (15.11.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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