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Primärmarkt: Italien wird aktiv
28.06.18 10:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Im Handelsstreit im weiteren Sinne zwischen den USA und China gab es gestern eine erneute Wendung. Nachdem die US-Regierung zuletzt den Anschein erweckt hatte, die Möglichkeit chinesischer Investitionen in amerikanische (Technologie-)Firmen drastisch zu beschränken, entschied Präsident Trump, nun doch am bisherigen Verfahren festzuhalten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Grund zur Hoffnung auf Entspannung im Handelskonflikt sei die gestrige Entscheidung aber nicht. Die USA würden daran festhalten, ab dem 6. Juli chinesische Importe im Volumen von zunächst USD 34 Mrd. mit Strafzöllen zu belegen.
Heute beginne ein zweitägiger EU-Gipfel in Brüssel. Offiziell wollten die Staats- und Regierungschefs zahlreiche Themen abarbeiten. De facto dürfte es aber ausschließlich um die Asylpolitik gehen. Deutschlands Bundeskanzlerin Merkel versuche händeringend eine europäische Lösung in der Asylfrage zu finden. Gelinge dies nicht - danach sehe es aus - dürfte der Streit zwischen CDU und CSU zum Beginn der nächsten Woche wieder hochkochen. Mit Blick auf die EZB dürften die Marktakteure die heutigen Inflationszahlen aus Deutschland und Italien mit Spannung verfolgen.
Italien plane für heute die Aufstockung einer variabel verzinsten Anleihe (ISIN: IT0005331878, WKN: nicht bekannt) sowie zweier Fixzinsanleihen (ISIN: IT0005325946, WKN: A19W6X; ISIN: IT0005323032, WKN: A19VUS). Die Floating Rate Note mit Fälligkeit im Jahr 2025 solle zwischen EUR 1,5 Mrd. und 2 Mrd. einbringen. Die beiden Fixzinsanleihen mit Laufzeit bis 2023 bzw. 2028 sollten in Summe zwischen EUR 3,5 Mrd. und 4,5 Mrd. einbringen. (28.06.2018/alc/a/a)
Grund zur Hoffnung auf Entspannung im Handelskonflikt sei die gestrige Entscheidung aber nicht. Die USA würden daran festhalten, ab dem 6. Juli chinesische Importe im Volumen von zunächst USD 34 Mrd. mit Strafzöllen zu belegen.
Heute beginne ein zweitägiger EU-Gipfel in Brüssel. Offiziell wollten die Staats- und Regierungschefs zahlreiche Themen abarbeiten. De facto dürfte es aber ausschließlich um die Asylpolitik gehen. Deutschlands Bundeskanzlerin Merkel versuche händeringend eine europäische Lösung in der Asylfrage zu finden. Gelinge dies nicht - danach sehe es aus - dürfte der Streit zwischen CDU und CSU zum Beginn der nächsten Woche wieder hochkochen. Mit Blick auf die EZB dürften die Marktakteure die heutigen Inflationszahlen aus Deutschland und Italien mit Spannung verfolgen.
Italien plane für heute die Aufstockung einer variabel verzinsten Anleihe (ISIN: IT0005331878, WKN: nicht bekannt) sowie zweier Fixzinsanleihen (ISIN: IT0005325946, WKN: A19W6X; ISIN: IT0005323032, WKN: A19VUS). Die Floating Rate Note mit Fälligkeit im Jahr 2025 solle zwischen EUR 1,5 Mrd. und 2 Mrd. einbringen. Die beiden Fixzinsanleihen mit Laufzeit bis 2023 bzw. 2028 sollten in Summe zwischen EUR 3,5 Mrd. und 4,5 Mrd. einbringen. (28.06.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 98,687 € | 98,654 € | 0,033 € | +0,03% | 24.04./20:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IT0005323032 | A19VUS | 99,95 € | 98,13 € | |


