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Philips-Anleihe: Lockt die Bewertung zum defensiven Einstieg? Anleiheanalyse
07.07.22 09:15
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Der Experte Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in einer aktuellen Ausgabe eine Anleihe (ISIN DE000DW3DPC0 / WKN DW3DPC) der DZ BANK auf die Aktie von Philips vor.
Philips habe im vergangenen Jahrzehnt die Transition zu einem der führenden Konzerne für Health Care Equipment bewerkstelligt und verfüge heute über eine starke Position in Ultraschall, bildgeführten Therapiesystemen, Patientenüberwachung, Beatmung und Schlafversorgung. Personal Health beschäftige sich mit kleinen Haushaltsgeräten, Mundpflege, Rasierern sowie Mutter-Kind-Pflege; mit dem Geschäftsbereich Connected Care sei man zudem im dynamischen Segment der Digitalisierung und des Internet of Things vertreten. Die Aktie notiere indes mit 20 Euro deutlich niedriger als im Corona-Crash-Monat März 2020 (26 Euro) und ganze 60 Prozent unter dem 20-Jahres-Hoch bei 51 Euro vom April 2022 - zuletzt hätten Rückrufe bei Beatmungsgeräten die Aktie belastet. Bei einem geschätzten 2023er KGV von ca. 11 erscheine die Bewertung allerdings günstig, die Analysten würden die 12-Monats-Kursziele zwischen 18 und 21,30 Euro (UBS, JPM) am unteren und 46 sowie 50 Euro (Berenberg, MS) am oberen Ende (Mittelwert der Analysen: 35 Euro) sehen. Mit Zertifikaten lasse sich ein defensiver Einstieg mit attraktiven Seitwärtsrenditen gestalten.
Wer mit unveränderten Kursen rechne, setze auf ein Discount-Zertifikat mit einem Cap bei 20 Euro: Das Produkt (ISIN DE000SH84VX4 / WKN SH84VX) der SG liefere beim Preis von 18,50 Euro maximal 1,50 Euro oder 36,7 Prozent p.a., sofern die Aktie am Bewertungstag 16.09.22 das Cap nicht unterschreite (Puffer 8,5 Prozent). Die baugleiche Strategie (ISIN DE000LB30B49 / WKN LB30B4) mit Fälligkeit im Dezember gebe es von der LBBW mit 11 Prozent Puffer. Anleger würden 2,03 Euro oder 24,1 Prozent p.a. erzielen, wenn das Cap per 16.12.22 nicht unterschritten werde. Beide Produkte würden im negativen Szenario eine Aktie liefern.
Die Aktienanleihe der DZ BANK zahle unabhängig von der Kursentwicklung bei Fälligkeit am 23.06.23 einen festen Zinskupon in Höhe von 11,8 Prozent p.a. Durch den Kaufkurs unter pari (96,16 Prozent) steige die Rendite auf 16,4 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag 16.06.23 oberhalb des Basispreises von 20 Euro notiere. Andernfalls erfolge die Lieferung von 50 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro/ 20 Euro).
Mit den Zertifikaten könne der konservative Einstieg in den europäischen Player im Sektor Health Care Equipment gelingen - im Gegensatz zum Direktinvestment könnten Anleger schon von einer Seitwärtsbewegung profitieren und seien bei den Discountern auch noch bei moderat sinkenden Notierungen durch einen Sicherheitspuffer geschützt.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Philips-Aktien oder von Anlageprodukten auf Philips-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (07.07.2022/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Philips habe im vergangenen Jahrzehnt die Transition zu einem der führenden Konzerne für Health Care Equipment bewerkstelligt und verfüge heute über eine starke Position in Ultraschall, bildgeführten Therapiesystemen, Patientenüberwachung, Beatmung und Schlafversorgung. Personal Health beschäftige sich mit kleinen Haushaltsgeräten, Mundpflege, Rasierern sowie Mutter-Kind-Pflege; mit dem Geschäftsbereich Connected Care sei man zudem im dynamischen Segment der Digitalisierung und des Internet of Things vertreten. Die Aktie notiere indes mit 20 Euro deutlich niedriger als im Corona-Crash-Monat März 2020 (26 Euro) und ganze 60 Prozent unter dem 20-Jahres-Hoch bei 51 Euro vom April 2022 - zuletzt hätten Rückrufe bei Beatmungsgeräten die Aktie belastet. Bei einem geschätzten 2023er KGV von ca. 11 erscheine die Bewertung allerdings günstig, die Analysten würden die 12-Monats-Kursziele zwischen 18 und 21,30 Euro (UBS, JPM) am unteren und 46 sowie 50 Euro (Berenberg, MS) am oberen Ende (Mittelwert der Analysen: 35 Euro) sehen. Mit Zertifikaten lasse sich ein defensiver Einstieg mit attraktiven Seitwärtsrenditen gestalten.
Wer mit unveränderten Kursen rechne, setze auf ein Discount-Zertifikat mit einem Cap bei 20 Euro: Das Produkt (ISIN DE000SH84VX4 / WKN SH84VX) der SG liefere beim Preis von 18,50 Euro maximal 1,50 Euro oder 36,7 Prozent p.a., sofern die Aktie am Bewertungstag 16.09.22 das Cap nicht unterschreite (Puffer 8,5 Prozent). Die baugleiche Strategie (ISIN DE000LB30B49 / WKN LB30B4) mit Fälligkeit im Dezember gebe es von der LBBW mit 11 Prozent Puffer. Anleger würden 2,03 Euro oder 24,1 Prozent p.a. erzielen, wenn das Cap per 16.12.22 nicht unterschritten werde. Beide Produkte würden im negativen Szenario eine Aktie liefern.
Mit den Zertifikaten könne der konservative Einstieg in den europäischen Player im Sektor Health Care Equipment gelingen - im Gegensatz zum Direktinvestment könnten Anleger schon von einer Seitwärtsbewegung profitieren und seien bei den Discountern auch noch bei moderat sinkenden Notierungen durch einen Sicherheitspuffer geschützt.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Philips-Aktien oder von Anlageprodukten auf Philips-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (07.07.2022/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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