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Philippinen: Zinssenkung wahrscheinlich
09.05.19 11:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den Philippinen ist den sechsten Monat in Folge gesunken, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Nachdem sie im vergangenen Oktober noch bei 6,7 Prozent gelegen habe, sei sie im April auf drei Prozent gefallen. Sie liege damit in der Mitte des Zielbandes der philippinischen Notenbank, das von zwei bis vier Prozent reiche. Vor allem sinkende Lebensmittelpreise hätten zu einem Rückgang der Teuerungsrate geführt. Da sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt habe, werde allseits eine Leitzinssenkung erwartet. Nachdem die Inflationsdaten am Montag veröffentlicht worden seien, habe der Markt begonnen, die wahrscheinlicher gewordene Zinssenkung bereits einzupreisen.
Der Philippinische Peso habe seit Wochenbeginn gegenüber dem Euro ein halbes Prozent abgewertet. Er laufe damit Gefahr, seinen Status als einzige asiatische Währung, die in diesem Quartal gegenüber dem Euro habe aufwerten können, zu verlieren. Seit Anfang Mai liege er knapp ein Prozent im Plus. Aufgrund der attraktiven Zinsen hätten ausländische Anleger im vergangenen Jahr in Peso nominierte philippinische Anleihen in Höhe von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro erworben. Würden die Zinsen bei der heutigen Sitzung wirklich gesenkt, könnte dies Investoren veranlassen, sich von diesen Anleihen zu trennen, was den Peso weiter schwächen könnte. (09.05.2019/alc/a/a)
Nachdem sie im vergangenen Oktober noch bei 6,7 Prozent gelegen habe, sei sie im April auf drei Prozent gefallen. Sie liege damit in der Mitte des Zielbandes der philippinischen Notenbank, das von zwei bis vier Prozent reiche. Vor allem sinkende Lebensmittelpreise hätten zu einem Rückgang der Teuerungsrate geführt. Da sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt habe, werde allseits eine Leitzinssenkung erwartet. Nachdem die Inflationsdaten am Montag veröffentlicht worden seien, habe der Markt begonnen, die wahrscheinlicher gewordene Zinssenkung bereits einzupreisen.
Der Philippinische Peso habe seit Wochenbeginn gegenüber dem Euro ein halbes Prozent abgewertet. Er laufe damit Gefahr, seinen Status als einzige asiatische Währung, die in diesem Quartal gegenüber dem Euro habe aufwerten können, zu verlieren. Seit Anfang Mai liege er knapp ein Prozent im Plus. Aufgrund der attraktiven Zinsen hätten ausländische Anleger im vergangenen Jahr in Peso nominierte philippinische Anleihen in Höhe von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro erworben. Würden die Zinsen bei der heutigen Sitzung wirklich gesenkt, könnte dies Investoren veranlassen, sich von diesen Anleihen zu trennen, was den Peso weiter schwächen könnte. (09.05.2019/alc/a/a)


