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PROTECT Express-Aktienanleihe auf Allianz: Der Konzern wird etwas optimistischer
21.11.13 11:22
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe die PROTECT Express-Aktienanleihe von der HypoVereinsbank auf die Allianz-Aktie.
Die Wetterkapriolen in Deutschland und Europa hätten auch in der Bilanz des Allianz-Konzerns Spuren hinterlassen. Dennoch habe sich der größte europäische Versicherer im dritten Quartal wacker geschlagen und dabei auch die Analystenerwartungen getoppt. So sei der operative Gewinn nur um 0,7 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Überschuss sei sogar um 6,3 Prozent auf über 1,4 Mrd. Euro geklettert.
464 Mio. Euro habe die Allianz im vergangenen Quartal für Naturkatastrophen auf den Tisch legen müssen. Trotzdem sei das operative Ergebnis im Sachversicherungsgeschäft um 6,4 Prozent gestiegen - vor allem dank einer guten Entwicklung in den USA und in Italien. Dadurch habe sich die wichtige Schadenkostenquote auf 94,8 Prozent verbessert - ein Plus von 1,4 Prozentpunkten.
Unter anderem wegen Herbststurm "Christian" rechne die Allianz für das Schlussquartal mit Belastungen von 100 bis 400 Mio. Euro. Dennoch sei das Management zuversichtlich, dass der Konzern am Jahresende sogar noch etwas besser abschneide als bislang erwartet. "Angesichts der guten Entwicklung der Allianz Gruppe in den ersten neun Monaten erwarten wir jetzt ein operatives Ergebnis für das Gesamtjahr von leicht über 9,7 Mrd. Euro, dem oberen Ende unseres prognostizierten Zielkorridors", habe CEO Michael Diekmann gesagt. Schon jetzt habe die Allianz 7,68 Mrd. Euro in der Tasche, 7,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Das seien gute Neuigkeiten für die Aktionäre. Die Chancen, dass die Gruppe wieder eine Dividende von 4,50 Euro je Aktie springen lasse, stünden gut. Möglicherweise sei sogar noch etwas mehr drin. Die Allianz schütte traditionell 40 Prozent ihres Reingewinns aus. Im vergangenen Geschäftsjahr habe die Gruppe einen Überschuss von 5,2 Mrd. Euro erzielt, nach neun Monaten habe die Allianz bereits 4,7 Mrd. Euro verdient.
Die Zahlen seien am Parkett gut angekommen. Die Aktie habe sich in den vergangenen zwei Wochen von Kursen um 124,00 auf aktuell 128,50 Euro verteuert und damit einmal mehr den steilen, seit September laufenden Aufwärtstrend bestätigt. Die Charttechnik spreche damit klar für weiter steigende Kurse. Auch die Analysten seien bullish für den Titel. 27 Kauf- und 12 Halten-Voten stünden einer Verkaufsempfehlung gegenüber. Besonders optimistisch seien Goldman Sachs und J.P. Morgan. Die US-Analysten würden das Kursziel für den DAX-Wert bei 151,00 bzw. 150,00 Euro sehen. Im Schnitt lägen die Voten allerdings bei etwa 134,57 Euro, also rund 4,7 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Die HypoVereinsbank habe eine etwas konservative Anlagemöglichkeit auf den Titel im Angebot, eine PROTECT Express-Aktienanleihe. Das Papier, das noch bis zum 29. November gezeichnet werden könne, biete unabhängig von der Kursentwicklung der Allianz-Aktie eine fixe Jahresprämie von 4,2 Prozent. Zudem hätten Anleger, die hier zugreifen würden, die Chance, früher an ihren Einsatz zu kommen. Dies geschehe, wenn die Allianz-Aktie an einem der Stichtage - immer Ende Mai - über ihrem Referenzwert vom 29. November notiere.
Sollte es bis zum finalen Stichtag im Mai 2018 zu keiner vorzeitigen Rückzahlung gekommen sein, entscheide eine Barriere von 60 Prozent des Anfangsreferenzpreises - aus heutiger Sicht entspräche das in etwa 77,10 Euro - darüber, ob das Papier zum Nominal oder in Aktien getilgt werde. (Ausgabe 46/2013) (21.11.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Wetterkapriolen in Deutschland und Europa hätten auch in der Bilanz des Allianz-Konzerns Spuren hinterlassen. Dennoch habe sich der größte europäische Versicherer im dritten Quartal wacker geschlagen und dabei auch die Analystenerwartungen getoppt. So sei der operative Gewinn nur um 0,7 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Überschuss sei sogar um 6,3 Prozent auf über 1,4 Mrd. Euro geklettert.
464 Mio. Euro habe die Allianz im vergangenen Quartal für Naturkatastrophen auf den Tisch legen müssen. Trotzdem sei das operative Ergebnis im Sachversicherungsgeschäft um 6,4 Prozent gestiegen - vor allem dank einer guten Entwicklung in den USA und in Italien. Dadurch habe sich die wichtige Schadenkostenquote auf 94,8 Prozent verbessert - ein Plus von 1,4 Prozentpunkten.
Unter anderem wegen Herbststurm "Christian" rechne die Allianz für das Schlussquartal mit Belastungen von 100 bis 400 Mio. Euro. Dennoch sei das Management zuversichtlich, dass der Konzern am Jahresende sogar noch etwas besser abschneide als bislang erwartet. "Angesichts der guten Entwicklung der Allianz Gruppe in den ersten neun Monaten erwarten wir jetzt ein operatives Ergebnis für das Gesamtjahr von leicht über 9,7 Mrd. Euro, dem oberen Ende unseres prognostizierten Zielkorridors", habe CEO Michael Diekmann gesagt. Schon jetzt habe die Allianz 7,68 Mrd. Euro in der Tasche, 7,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Die Zahlen seien am Parkett gut angekommen. Die Aktie habe sich in den vergangenen zwei Wochen von Kursen um 124,00 auf aktuell 128,50 Euro verteuert und damit einmal mehr den steilen, seit September laufenden Aufwärtstrend bestätigt. Die Charttechnik spreche damit klar für weiter steigende Kurse. Auch die Analysten seien bullish für den Titel. 27 Kauf- und 12 Halten-Voten stünden einer Verkaufsempfehlung gegenüber. Besonders optimistisch seien Goldman Sachs und J.P. Morgan. Die US-Analysten würden das Kursziel für den DAX-Wert bei 151,00 bzw. 150,00 Euro sehen. Im Schnitt lägen die Voten allerdings bei etwa 134,57 Euro, also rund 4,7 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Die HypoVereinsbank habe eine etwas konservative Anlagemöglichkeit auf den Titel im Angebot, eine PROTECT Express-Aktienanleihe. Das Papier, das noch bis zum 29. November gezeichnet werden könne, biete unabhängig von der Kursentwicklung der Allianz-Aktie eine fixe Jahresprämie von 4,2 Prozent. Zudem hätten Anleger, die hier zugreifen würden, die Chance, früher an ihren Einsatz zu kommen. Dies geschehe, wenn die Allianz-Aktie an einem der Stichtage - immer Ende Mai - über ihrem Referenzwert vom 29. November notiere.
Sollte es bis zum finalen Stichtag im Mai 2018 zu keiner vorzeitigen Rückzahlung gekommen sein, entscheide eine Barriere von 60 Prozent des Anfangsreferenzpreises - aus heutiger Sicht entspräche das in etwa 77,10 Euro - darüber, ob das Papier zum Nominal oder in Aktien getilgt werde. (Ausgabe 46/2013) (21.11.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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