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Ohne künstliche Intelligenz keine akzeptable Anleiherendite
05.12.19 12:45
AB
München (www.anleihencheck.de) - Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt immer mehr Lebensbereiche - bei Anleihemanagern ist sie jedoch noch kaum angekommen, so die Experten von AB.
Die meisten von ihnen hätten bislang keine nennenswerten Anstrengungen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in Research und Handel unternommen. Laut John Taylor, Co-Head of European Fixed Income beim Asset Manager AllianceBernstein (AB), sei das ein großer Fehler: "Anleger stehen heute vor außerordentlichen Herausforderungen. Wer an den heutigen Anleihemärkten eine akzeptable Rendite erwirtschaften möchte, ohne sich übermäßigen Risiken auszusetzen, kann dies nur mithilfe künstlicher Intelligenz", warne er.
Doch warum gehe es nicht ohne KI? "Bei einer 10-Jahres-Rendite von -0,27 Prozent für Bundesanleihen und Hochzins-Spreads von nur etwa 3,5 Prozent kann selbst eine kleine Bewegung beim Spread den Kurs einer Anleihe derart beeinträchtigen, dass ein negativer Ertrag herausspringt und Anleger Geld verlieren, wenn sie nicht schnell handeln", so Taylor. Es sei überlebenswichtig, Chancen rasch zu erkennen, die entsprechenden Anleihen am Markt zu identifizieren und die erwünschten Handelsgeschäfte schnell und effizient umzusetzen. Im komplexen und heterogenen Anleihemarkt von heute könne nur künstliche Intelligenz diese Aufgabe bewältigen.
Ein weiterer Grund: "Seit der globalen Finanzkrise hat sich die Marktliquidität drastisch verringert und die Märkte sind viel stärker fragmentiert", betone der Anleiheexperte. Das mache es schwieriger für Asset Manager, Anleihen zu handeln. Wer KI in die Anlageprozesse integriere, könne dieses Problem aber lösen. "Angefangen mit digitalisiertem Research ist der nächste Schritt die Nutzung von Algorithmen zur Auffindung von Liquiditätsinseln über mehrere Plattformen hinweg und die Erstellung von digitalen Assistenten, so genannten Chatbots, die innerhalb von Sekunden Chancen erkennen und Orders erstellen können", so Taylor. (05.12.2019/alc/a/a)
Die meisten von ihnen hätten bislang keine nennenswerten Anstrengungen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in Research und Handel unternommen. Laut John Taylor, Co-Head of European Fixed Income beim Asset Manager AllianceBernstein (AB), sei das ein großer Fehler: "Anleger stehen heute vor außerordentlichen Herausforderungen. Wer an den heutigen Anleihemärkten eine akzeptable Rendite erwirtschaften möchte, ohne sich übermäßigen Risiken auszusetzen, kann dies nur mithilfe künstlicher Intelligenz", warne er.
Doch warum gehe es nicht ohne KI? "Bei einer 10-Jahres-Rendite von -0,27 Prozent für Bundesanleihen und Hochzins-Spreads von nur etwa 3,5 Prozent kann selbst eine kleine Bewegung beim Spread den Kurs einer Anleihe derart beeinträchtigen, dass ein negativer Ertrag herausspringt und Anleger Geld verlieren, wenn sie nicht schnell handeln", so Taylor. Es sei überlebenswichtig, Chancen rasch zu erkennen, die entsprechenden Anleihen am Markt zu identifizieren und die erwünschten Handelsgeschäfte schnell und effizient umzusetzen. Im komplexen und heterogenen Anleihemarkt von heute könne nur künstliche Intelligenz diese Aufgabe bewältigen.
Ein weiterer Grund: "Seit der globalen Finanzkrise hat sich die Marktliquidität drastisch verringert und die Märkte sind viel stärker fragmentiert", betone der Anleiheexperte. Das mache es schwieriger für Asset Manager, Anleihen zu handeln. Wer KI in die Anlageprozesse integriere, könne dieses Problem aber lösen. "Angefangen mit digitalisiertem Research ist der nächste Schritt die Nutzung von Algorithmen zur Auffindung von Liquiditätsinseln über mehrere Plattformen hinweg und die Erstellung von digitalen Assistenten, so genannten Chatbots, die innerhalb von Sekunden Chancen erkennen und Orders erstellen können", so Taylor. (05.12.2019/alc/a/a)


