Erweiterte Funktionen
OMV, Andritz und voestalpine mit 6,7% Zinsen und 45% Schutz - Anleiheanalyse
05.09.19 12:30
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Multi-Aktienanleihe Protect (ISIN XS2011068934 / WKN GA65ZT) von Goldman Sachs auf die Aktien OMV, Andritz und voestalpine vor.
Der Maschinen- und Anlagebauer Andritz, der Ölkonzern OMV und der Technologie- und Industriegüterkonzern voestalpine - diese drei österreichischen Schwergewichte aus dem ATX seien die Basiswerte der neuen 2-jährigen Multi-Aktienanleihe Protect von Goldman Sachs, die noch bis zum 06.09. zum Kurs von 101 Prozent (inklusive 1 Prozent Ausgabeaufschlag) gezeichnet werden könne. Das Produkt richte sich grundsätzlich an alle Anleger, die für eine attraktive laufende und unbedingte Verzinsung bereit seien, ein Aktienkursrisiko zu übernehmen - um die Maximalrendite zu erzielen, dürften die Kurse nur nicht allzu stark fallen.
Am Festlegungstag, dem 06.09.2019, würden die Schlussstände der drei Aktien zur Definition der Startwerte herangezogen. Die kontinuierlich betrachteten Barrieren würden bei 55 Prozent der Startwerte festgelegt. Lediglich OMV habe innerhalb der letzten fünf Jahre in etwa auf der Höhe der Barriere gehandelt. Das Zertifikat zahle unabhängig von der Entwicklung der drei Aktien erstmals am 14.09.2020 den jährlichen fixen Kupon in Höhe von 6,7 Prozent des Nennwerts (= 67 Euro pro 1.000 Euro Nominalwert). Die zweite und letzte Zinszahlung erfolge bei Fälligkeit am 13.09.2021.
Sofern keine der Aktien innerhalb der gesamten Beobachtungsperiode (vom 09.09.2019 bis 06.09.2021) jemals unterhalb ihrer Barriere notiere, würden Anleger bei Fälligkeit den vollständigen Nennwert zurückerhalten - das sei das gewinnmaximale Szenario mit einer Rendite von 6,15 Prozent p.a.
Sollten dagegen eine oder mehrere Aktien ihre Barriere(n) verletzen, dann entfalle die Teilschutzfunktion. Anleger hätten jetzt immer noch die Chance auf den vollständigen Nennbetrag, dafür müssten am 06.09.2021 allerdings alle drei Aktien über ihrem Startwert handeln - ausgehend vom Barriere-Bruch setze dies also mindestens einen Verdoppler voraus. Wahrscheinlicher sei dagegen, dass nach dem Bruch einer Barriere zumindest eine Aktie am Bewertungstag noch unterhalb des Startwerts notiere. Dann würden Anleger statt einer Rückzahlung die Lieferung der Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung (Worst-of-Mechanismus) erhalten. Beispiel: Andritz schließe bei minus 60, OMV bei minus 15 und voestalpine bei plus 5 Prozent. Anleger würden nun eine Lieferung von Andritz-Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / Startkurs Andritz) erhalten.
Die Anwendung des Worst-of-Mechanismus im Falle einer Lieferung ermögliche eine attraktivere Zusatzrendite als beim Kauf von drei einzelnen Aktienanleihen Protect. Der Grund: Risiken würden akkumuliert und nicht diversifiziert. Aufgrund der niedrigen Barrieren sei das Produkt dennoch grundsätzlich als Beimischung für risikobereite einkommensorientierte Aktienanleger geeignet. (05.09.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Maschinen- und Anlagebauer Andritz, der Ölkonzern OMV und der Technologie- und Industriegüterkonzern voestalpine - diese drei österreichischen Schwergewichte aus dem ATX seien die Basiswerte der neuen 2-jährigen Multi-Aktienanleihe Protect von Goldman Sachs, die noch bis zum 06.09. zum Kurs von 101 Prozent (inklusive 1 Prozent Ausgabeaufschlag) gezeichnet werden könne. Das Produkt richte sich grundsätzlich an alle Anleger, die für eine attraktive laufende und unbedingte Verzinsung bereit seien, ein Aktienkursrisiko zu übernehmen - um die Maximalrendite zu erzielen, dürften die Kurse nur nicht allzu stark fallen.
Am Festlegungstag, dem 06.09.2019, würden die Schlussstände der drei Aktien zur Definition der Startwerte herangezogen. Die kontinuierlich betrachteten Barrieren würden bei 55 Prozent der Startwerte festgelegt. Lediglich OMV habe innerhalb der letzten fünf Jahre in etwa auf der Höhe der Barriere gehandelt. Das Zertifikat zahle unabhängig von der Entwicklung der drei Aktien erstmals am 14.09.2020 den jährlichen fixen Kupon in Höhe von 6,7 Prozent des Nennwerts (= 67 Euro pro 1.000 Euro Nominalwert). Die zweite und letzte Zinszahlung erfolge bei Fälligkeit am 13.09.2021.
Sollten dagegen eine oder mehrere Aktien ihre Barriere(n) verletzen, dann entfalle die Teilschutzfunktion. Anleger hätten jetzt immer noch die Chance auf den vollständigen Nennbetrag, dafür müssten am 06.09.2021 allerdings alle drei Aktien über ihrem Startwert handeln - ausgehend vom Barriere-Bruch setze dies also mindestens einen Verdoppler voraus. Wahrscheinlicher sei dagegen, dass nach dem Bruch einer Barriere zumindest eine Aktie am Bewertungstag noch unterhalb des Startwerts notiere. Dann würden Anleger statt einer Rückzahlung die Lieferung der Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung (Worst-of-Mechanismus) erhalten. Beispiel: Andritz schließe bei minus 60, OMV bei minus 15 und voestalpine bei plus 5 Prozent. Anleger würden nun eine Lieferung von Andritz-Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / Startkurs Andritz) erhalten.
Die Anwendung des Worst-of-Mechanismus im Falle einer Lieferung ermögliche eine attraktivere Zusatzrendite als beim Kauf von drei einzelnen Aktienanleihen Protect. Der Grund: Risiken würden akkumuliert und nicht diversifiziert. Aufgrund der niedrigen Barrieren sei das Produkt dennoch grundsätzlich als Beimischung für risikobereite einkommensorientierte Aktienanleger geeignet. (05.09.2019/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Werte im Artikel




