Erweiterte Funktionen
Notenbanksitzungen lassen heiße Woche erwarten
16.09.16 08:53
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Die kommende Woche steht ganz im Zeichen der Notenbanken: Während die Bank of Japan am Mittwochmorgen die Ergebnisse ihrer September-Sitzung bekannt geben wird, macht die FED dies am Abend desselben Tages, so die Experten von Merck Finck Privatbankiers.
Zweites Kernthema der Woche an der Makrofront: Die vorläufigen Stimmungsdaten der Einkaufsmanager für September. Denn es stünden "PMIs" für Euroland - inklusive den deutschen Trends - sowie für die USA und für Japan an.
"Wir stehen vor einer heißen Woche: Denn die Notenbanksitzungen sowohl in den USA wie in Japan sind richtungsweisend. Die FED muss nach zahlreichen widersprüchlichen Kommentaren von Mitgliedern für mehr Klarheit über ihren Kurs sorgen. In Japan sollten die Ergebnisse der Untersuchung zur Effektivität der ultraexpansiven Zentralbankpolitik und die auf dieser Basis getroffenen Entscheidungen Aufschluss über den künftigen Kurs geben", so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.
"Die Hauptfrage der kommenden Woche ist für viele, ob die US-Notenbank ihren Leitzins erhöht. Nach zahlreichen Ankündigungen bleibt schon aus Glaubwürdigkeitsgründen ein Zinsschritt im Restjahr 2016 hochwahrscheinlich. Nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten und der klar gesunkenen Unternehmensstimmung dürfte es aber eher erst im Dezember soweit sein", meine Greil weiter.
"Nach zuletzt einigen zur Schwäche neigenden Datenpunkten in Euroland wäre zumindest eine Stabilisierung der Einkaufsmanagerindices wichtig. Wir rechnen aber nach August eher mit einer weiteren leichten Abschwächung", schließe Greil ab. (16.09.2016/alc/a/a)
Zweites Kernthema der Woche an der Makrofront: Die vorläufigen Stimmungsdaten der Einkaufsmanager für September. Denn es stünden "PMIs" für Euroland - inklusive den deutschen Trends - sowie für die USA und für Japan an.
"Die Hauptfrage der kommenden Woche ist für viele, ob die US-Notenbank ihren Leitzins erhöht. Nach zahlreichen Ankündigungen bleibt schon aus Glaubwürdigkeitsgründen ein Zinsschritt im Restjahr 2016 hochwahrscheinlich. Nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten und der klar gesunkenen Unternehmensstimmung dürfte es aber eher erst im Dezember soweit sein", meine Greil weiter.
"Nach zuletzt einigen zur Schwäche neigenden Datenpunkten in Euroland wäre zumindest eine Stabilisierung der Einkaufsmanagerindices wichtig. Wir rechnen aber nach August eher mit einer weiteren leichten Abschwächung", schließe Greil ab. (16.09.2016/alc/a/a)


