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Norwegens Zentralbank bleibt sich treu
24.06.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Norwegens Zentralbank ist dafür bekannt, ihre Ankündigungen auch einzuhalten, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Damit sei die Anhebung des Leitzinses letzte Woche um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent für den Markt nicht überraschend gekommen. Da die Notenbank Norwegens bei Leitzinsanhebungen inzwischen global allein auf weiter Flur stehe, habe der angekündigte Schritt für beträchtliches Interesse am Markt gesorgt. Im Vorfeld der Entscheidung habe die Norwegische Krone bereits 0,4 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet, nach der Bestätigung der erwarteten Leitzinsanhebung durch die Zentralbank habe die Krone noch mal ein weiteres Prozent zugelegt.
Der dritte Zinsanstieg seit September bewege sich damit klar gegen den momentanen globalen Trend, der eher einer lockereren Geldpolitik folge. In ihrer Kommunikation hätten die Währungshüter sogar einen weiteren Leitzinsschritt im Jahresverlauf angedeutet. Der Ölsektor, der mit um 20 Prozent gestiegenen Investitionen zuletzt kräftig zum Wachstum beigetragen habe, könnte jedoch zukünftig weniger Wachstumsimpulse liefern. Die Ölpreisentwicklung deute auf eine schwächere kommende Notierung hin. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die Norges Bank die Leitzinsen 2019 nicht mehr verändern wird. (24.06.2019/alc/a/a)
Damit sei die Anhebung des Leitzinses letzte Woche um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent für den Markt nicht überraschend gekommen. Da die Notenbank Norwegens bei Leitzinsanhebungen inzwischen global allein auf weiter Flur stehe, habe der angekündigte Schritt für beträchtliches Interesse am Markt gesorgt. Im Vorfeld der Entscheidung habe die Norwegische Krone bereits 0,4 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet, nach der Bestätigung der erwarteten Leitzinsanhebung durch die Zentralbank habe die Krone noch mal ein weiteres Prozent zugelegt.
Der dritte Zinsanstieg seit September bewege sich damit klar gegen den momentanen globalen Trend, der eher einer lockereren Geldpolitik folge. In ihrer Kommunikation hätten die Währungshüter sogar einen weiteren Leitzinsschritt im Jahresverlauf angedeutet. Der Ölsektor, der mit um 20 Prozent gestiegenen Investitionen zuletzt kräftig zum Wachstum beigetragen habe, könnte jedoch zukünftig weniger Wachstumsimpulse liefern. Die Ölpreisentwicklung deute auf eine schwächere kommende Notierung hin. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die Norges Bank die Leitzinsen 2019 nicht mehr verändern wird. (24.06.2019/alc/a/a)


