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Norwegens Notenbank bleibt auf Kurs
14.05.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Um rund 0,25 Prozent wertete die Norwegische Krone gestern gegenüber dem Euro ab, insgesamt liegt sie damit allerdings seit Monatsbeginn immer noch über 1,4 Prozent im Plus, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Verantwortlich für den Rücksetzer sei die Bekanntgabe eines negativen Quartalswachstums der norwegischen Wirtschaft von -0,1 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres gewesen. Da der Rückgang jedoch vor allem auf eine geringere Stromerzeugung aufgrund eines warmen Winters zurückzuführen gewesen sei, dürfte sich die konjunkturelle Schwäche als vorübergehend erweisen.
Die Norwegische Zentralbank werde sich daher durch die Entwicklung nicht von ihrem Zinsanhebungszyklus abbringen lassen. Obwohl die Währungshüter zuvor ein höheres Wachstum prognostiziert hätten, hätten sie zugleich vor einer möglichen negativen Überraschung gewarnt. Auch die Preissteigerung habe weiterhin den Kurs der Notenbank gestützt. Mit 2,9 Prozent sei die Inflationsrate im April gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben und habe erneut den Zielwert der Zentralbank von zwei Prozent übertroffen. Die Deutsche Bank erwartet eine weitere Leitzinsanhebung im Jahresverlauf. Die Datenlage sowie die Kommunikation der Zentralbank würden dabei die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese bereits im Juni erfolge. Das dürfte die Krone weiter gegen den Euro stützen. (14.05.2019/alc/a/a)
Verantwortlich für den Rücksetzer sei die Bekanntgabe eines negativen Quartalswachstums der norwegischen Wirtschaft von -0,1 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres gewesen. Da der Rückgang jedoch vor allem auf eine geringere Stromerzeugung aufgrund eines warmen Winters zurückzuführen gewesen sei, dürfte sich die konjunkturelle Schwäche als vorübergehend erweisen.
Die Norwegische Zentralbank werde sich daher durch die Entwicklung nicht von ihrem Zinsanhebungszyklus abbringen lassen. Obwohl die Währungshüter zuvor ein höheres Wachstum prognostiziert hätten, hätten sie zugleich vor einer möglichen negativen Überraschung gewarnt. Auch die Preissteigerung habe weiterhin den Kurs der Notenbank gestützt. Mit 2,9 Prozent sei die Inflationsrate im April gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben und habe erneut den Zielwert der Zentralbank von zwei Prozent übertroffen. Die Deutsche Bank erwartet eine weitere Leitzinsanhebung im Jahresverlauf. Die Datenlage sowie die Kommunikation der Zentralbank würden dabei die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese bereits im Juni erfolge. Das dürfte die Krone weiter gegen den Euro stützen. (14.05.2019/alc/a/a)


