Erweiterte Funktionen
Norwegen: Norges Bank bleibt auch mit Blick auf die Krone restriktiv
02.12.24 09:24
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im dritten Quartal wuchs die Festlandswirtschaft (ohne Norwegens Offshore-Industrie) mit 0,5 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal stärker als erwartet (0,3 Prozent), so die Analysten von Postbank Research.
Diese Entwicklung stimme mit Stimmungsindikatoren aus der Industrie überein, die seit Juli wieder in der Wachstumszone lägen und auch zu Beginn des vierten Quartals Expansion signalisierten. Im Oktober sei der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes leicht von 51,7 auf 52,4 Punkte angestiegen.
Die jährliche Inflationsrate sei im Oktober von 3,0 auf 2,6 Prozent und damit etwas weniger als erwartet (2,4 Prozent) gesunken. Der Rückgang der um Steuer- und Energiepreisänderungen bereinigten ATE-Inflation habe sich fortgesetzt. Das von der Norges Bank bevorzugte Kerninflationsmaß sei von 3,1 auf 2,7 Prozent zurückgegangen.
Wie erwartet habe die Norges Bank auf ihrer November-Sitzung den Leitzins unverändert bei 4,5 Prozent belassen. Die Währungshüter hätten bekräftigt, dass "der Leitzins höchstwahrscheinlich bis Ende 2024 auf diesem Niveau bleiben wird" - auch mit Blick auf die Schwäche der Norwegischen Krone (NOK). Entsprechend preisten die Geldterminmärkte eine erste Zinssenkung um 25 Basispunkte nicht vor Ende März 2025 ein.
Bleibe die Norges Bank zunächst restriktiv und treibe zugleich die EZB ihren Lockerungszyklus voran, könnte die Norwegische Krone vom aktuellen Niveau bis Mitte des Jahres 2025 in Richtung EUR/NOK 11,25 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (02.12.2024/alc/a/a)
Diese Entwicklung stimme mit Stimmungsindikatoren aus der Industrie überein, die seit Juli wieder in der Wachstumszone lägen und auch zu Beginn des vierten Quartals Expansion signalisierten. Im Oktober sei der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes leicht von 51,7 auf 52,4 Punkte angestiegen.
Wie erwartet habe die Norges Bank auf ihrer November-Sitzung den Leitzins unverändert bei 4,5 Prozent belassen. Die Währungshüter hätten bekräftigt, dass "der Leitzins höchstwahrscheinlich bis Ende 2024 auf diesem Niveau bleiben wird" - auch mit Blick auf die Schwäche der Norwegischen Krone (NOK). Entsprechend preisten die Geldterminmärkte eine erste Zinssenkung um 25 Basispunkte nicht vor Ende März 2025 ein.
Bleibe die Norges Bank zunächst restriktiv und treibe zugleich die EZB ihren Lockerungszyklus voran, könnte die Norwegische Krone vom aktuellen Niveau bis Mitte des Jahres 2025 in Richtung EUR/NOK 11,25 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (02.12.2024/alc/a/a)


