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Norwegen: Krone stabilisiert sich nach Zinswende
21.07.25 12:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe sank im Mai im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent, nachdem im Vormonat noch ein Anstieg von 2,9 Prozent zu Buche stand, so die Analysten von Postbank Research.
Der Abschwung könnte sich fortgesetzt haben. Der PMI des verarbeitenden Gewerbes sei im Juni von 51,2 auf 49,3 Punkte gefallen und damit unter die Expansionsschwelle von 50. Während der Beschäftigungsindex sich auf 52,9 Zähler verbessert habe, deute der Rückgang des Index für Inputpreise auf 60 einen leicht abnehmenden Druck bei den Erzeugerpreisen an.
Tatsächlich sei der Produzentenpreisindex im Juni den zweiten Monat in Folge zurückgegangen - um 1,0 Prozent auf Jahresbasis und 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Im Jahresvergleich verharre die Gesamtinflation mit 3,0 Prozent auf dem Niveau des vorangegangenen Monats. Demgegenüber sei die Kerninflation stärker als erwartet angestiegen, und zwar von 2,8 auf 3,1 Prozent im Jahres- und von 0,2 auf 0,5 Prozent im Monatsvergleich.
Nachdem die Norges Bank Mitte Juni für viele überraschend die Zinswende eingeleitet habe, hätten die Währungshüter betont, dass der Spielraum für weitere Lockerungen begrenzt sei, um einen erneuten Inflationsanstieg zu verhindern.
Die Norwegische Krone habe sich im Juli stabilisiert und könnte bis Ende des Jahres ausgehend vom aktuellen Niveau wieder etwas in Richtung EUR/NOK 11,50 aufholen. (Ausgabe August 2025) (21.07.2025/alc/a/a)
Der Abschwung könnte sich fortgesetzt haben. Der PMI des verarbeitenden Gewerbes sei im Juni von 51,2 auf 49,3 Punkte gefallen und damit unter die Expansionsschwelle von 50. Während der Beschäftigungsindex sich auf 52,9 Zähler verbessert habe, deute der Rückgang des Index für Inputpreise auf 60 einen leicht abnehmenden Druck bei den Erzeugerpreisen an.
Im Jahresvergleich verharre die Gesamtinflation mit 3,0 Prozent auf dem Niveau des vorangegangenen Monats. Demgegenüber sei die Kerninflation stärker als erwartet angestiegen, und zwar von 2,8 auf 3,1 Prozent im Jahres- und von 0,2 auf 0,5 Prozent im Monatsvergleich.
Nachdem die Norges Bank Mitte Juni für viele überraschend die Zinswende eingeleitet habe, hätten die Währungshüter betont, dass der Spielraum für weitere Lockerungen begrenzt sei, um einen erneuten Inflationsanstieg zu verhindern.
Die Norwegische Krone habe sich im Juli stabilisiert und könnte bis Ende des Jahres ausgehend vom aktuellen Niveau wieder etwas in Richtung EUR/NOK 11,50 aufholen. (Ausgabe August 2025) (21.07.2025/alc/a/a)


