Erweiterte Funktionen
Norwegen: Inflationsschub im Februar - Märkte erwarten spätere Zinswende
28.03.25 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die private Konsumnachfrage in Norwegen erholte sich im Januar mit einem saisonbereinigten Plus von 1,5 Prozent zum Vormonat, nachdem sie im Dezember um 1,1 Prozent geschrumpft war, so die Analysten von Postbank Research.
Die im Dezember noch deutlich angestiegene Arbeitslosenquote sei zu Jahresbeginn von 2,3 auf 2,2 Prozent gesunken. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sei im Januar um 1,5 Prozent zum Vormonat zurückgegangen. Dies stehe im Gegensatz zu den zuletzt verbesserten PMIs, die für Januar und Februar weiter in den expansiven Bereich geklettert seien.
Die Inflation sei im Februar von 2,5 auf 3,6 Prozent auf ein Zehn-Monats-Hoch gestiegen. Der unerwartet starke Preisauftrieb sei breit gefächert gewesen. Die Kerninflation habe sich von 2,8 auf 3,4 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit acht Monaten erhöht.
Dies stelle die von der Norges Bank für Ende März signalisierte Zinswende infrage, bevor sie überhaupt begonnen habe. Für die Sitzung am 27. März würden die Märkte eine Senkung des Leitzinses von 4,5 auf 4,25 Prozent mit einer impliziten Wahrscheinlichkeit von nur noch 30 Prozent einpreisen. Komplett eingepreist werde ein solcher Schritt nicht vor Mitte August.
Vor diesem Hintergrund habe die Norwegische (nach der Schwedischen) Krone im März die zweitbeste Performance unter den G10-Währungen verzeichnet. Bleibe es bei der erwarteten Zurückhaltung der Norges Bank, könnte die Norwegische Krone (NOK) bis Ende September 2025 nahe dem aktuellen Niveau bei EUR/NOK 11,375 notieren. (Währungsbulletin April 2025) (28.03.2025/alc/a/a)
Die im Dezember noch deutlich angestiegene Arbeitslosenquote sei zu Jahresbeginn von 2,3 auf 2,2 Prozent gesunken. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sei im Januar um 1,5 Prozent zum Vormonat zurückgegangen. Dies stehe im Gegensatz zu den zuletzt verbesserten PMIs, die für Januar und Februar weiter in den expansiven Bereich geklettert seien.
Dies stelle die von der Norges Bank für Ende März signalisierte Zinswende infrage, bevor sie überhaupt begonnen habe. Für die Sitzung am 27. März würden die Märkte eine Senkung des Leitzinses von 4,5 auf 4,25 Prozent mit einer impliziten Wahrscheinlichkeit von nur noch 30 Prozent einpreisen. Komplett eingepreist werde ein solcher Schritt nicht vor Mitte August.
Vor diesem Hintergrund habe die Norwegische (nach der Schwedischen) Krone im März die zweitbeste Performance unter den G10-Währungen verzeichnet. Bleibe es bei der erwarteten Zurückhaltung der Norges Bank, könnte die Norwegische Krone (NOK) bis Ende September 2025 nahe dem aktuellen Niveau bei EUR/NOK 11,375 notieren. (Währungsbulletin April 2025) (28.03.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


