Norwegen: Einkaufsmanagerindices sowie die Inflation sprechen für Erhöhung des Leitzinses


16.01.19 09:15
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Norwegen werden Daten zum Immobilienmarkt veröffentlicht, so wie heute die Angaben zur Entwicklung der Immobilienpreise im vierten Quartal, die der Markt genau verfolgen dürfte, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Nach Jahren stabiler Preissteigerungen seien die Preise in drei der letzten sechs Quartale jeweils im Vergleich zum Vorquartal abgefallen, wodurch Sorgen vor dem Platzen einer Blase laut geworden seien. Dies habe zunehmend auf der Norwegischen Krone (NOK) gelastet, die sich in den letzten Jahren immer stärker von Entwicklungen am Ölmarkt entkoppelt habe. Zuletzt habe sich der Immobilienmarkt aber wieder stabilisiert, denn sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal seien die Preise gestiegen.

Setze sich diese Entwicklung fort, könnte das die Währungshändler nicht nur weiter beruhigen, sondern auch die Norges Bank in ihrem Zinserhöhungszyklus bestätigen. Sie habe zwar den Leitzins bei ihrer letzten Sitzung unverändert bei 0,75 Prozent belassen, jedoch bereits eine Erhöhung auf 1 Prozent im März angedeutet. Auch die weiterhin starken Einkaufsmanagerindices sowie die zuletzt stärker als erwartete Inflation sprächen für eine Erhöhung des Leitzinses. Die Deutsche Bank rechne sogar mit zwei Leitzinsschritten in diesem Jahr und in Folge mit einer stärkeren Norwegischen Krone. (16.01.2019/alc/a/a)




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