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Niedrigzins-Umfeld geht Anlegern auf die Nerven
08.09.16 12:27
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Das Niedrigzins-Umfeld geht vielen Anlegern mittlerweile gehörig auf die Nerven, so die Experten von "FONDS professionell".
Mit diversen europäischen Anleihen würden Investoren mittlerweile Verluste machen. Noch vor fünf Jahren hätten zehnjährige Bundesanleihen eine Verzinsung von rund 3 Prozent gebracht. Inzwischen liege diese bei unter null. Das lasse viele Anleger zurückschrecken. Auch im Nullzinsumfeld könnten Anleiheprofis aber mit einem gut gemixten Portfolio noch Geld verdienen, sage Axel Haus, Anlagestratege der Deutschen Bank.
Das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) komme Rentenanlegern zugute. Die Nachfrage vonseiten der Währungswächter treibe die Kurse vieler Papiere in die Höhe. Bis Jahresende werde die EZB voraussichtlich 1.500 Milliarden Euro in Anleihen investiert haben. Daneben biete auch der Unternehmensanleihesektor Chancen. "Die im Vergleich zu Bundesanleihen schwächere Bonität von Unternehmensanleihen ist dabei nicht unbedingt ein Problem", sage Haus. Profis könnten einschätzen, ob ein Unternehmen ein zuverlässiger Schuldner sei oder nicht.
Rentenanleger sollten jetzt in jedem Fall darauf achten, ihr Kapital breit zu streuen, über Regionen, Emittenten und Laufzeiten hinweg. Karsten Rosenkilde, Fondsmanager bei der Deutschen Asset Management und verantwortlich für den Deutsche Invest Euro Corporate Bond (ISIN LU0300357554/ WKN DWS0M3) investiere derzeit überwiegend in hochwertige Unternehmensanleihen mit einem Rating von BBB oder besser. Insgesamt sei er in mehr als 200 internationale Unternehmensanleihen investiert, mit einem Fokus auf den USA, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. (Ausgabe vom 07.09.2016) (08.09.2016/alc/a/a)
Mit diversen europäischen Anleihen würden Investoren mittlerweile Verluste machen. Noch vor fünf Jahren hätten zehnjährige Bundesanleihen eine Verzinsung von rund 3 Prozent gebracht. Inzwischen liege diese bei unter null. Das lasse viele Anleger zurückschrecken. Auch im Nullzinsumfeld könnten Anleiheprofis aber mit einem gut gemixten Portfolio noch Geld verdienen, sage Axel Haus, Anlagestratege der Deutschen Bank.
Das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) komme Rentenanlegern zugute. Die Nachfrage vonseiten der Währungswächter treibe die Kurse vieler Papiere in die Höhe. Bis Jahresende werde die EZB voraussichtlich 1.500 Milliarden Euro in Anleihen investiert haben. Daneben biete auch der Unternehmensanleihesektor Chancen. "Die im Vergleich zu Bundesanleihen schwächere Bonität von Unternehmensanleihen ist dabei nicht unbedingt ein Problem", sage Haus. Profis könnten einschätzen, ob ein Unternehmen ein zuverlässiger Schuldner sei oder nicht.
Rentenanleger sollten jetzt in jedem Fall darauf achten, ihr Kapital breit zu streuen, über Regionen, Emittenten und Laufzeiten hinweg. Karsten Rosenkilde, Fondsmanager bei der Deutschen Asset Management und verantwortlich für den Deutsche Invest Euro Corporate Bond (ISIN LU0300357554/ WKN DWS0M3) investiere derzeit überwiegend in hochwertige Unternehmensanleihen mit einem Rating von BBB oder besser. Insgesamt sei er in mehr als 200 internationale Unternehmensanleihen investiert, mit einem Fokus auf den USA, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. (Ausgabe vom 07.09.2016) (08.09.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 168,73 € | 168,80 € | -0,07 € | -0,04% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0300357554 | DWS0M3 | 170,62 € | 164,38 € | |


