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"Next Genertation EU"-Anleihen im Zentrum der Aufmerksamkeit


14.06.21 12:15
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Demnächst geht es los mit den Emissionen der "Next Genertation EU"-Anleihen, die formell von der EU-Kommission begeben werden und die bis 2026 für die Aufbauprogramme nach Corona in ganz Europa verwendet werden sollen, so die Analysten der BNP Paribas.

Diese Anleihen stünden deshalb besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit, weil sie die erste ihrer Art seien (Stichwort "gemeinsame Schulden") und sie für etliche Jahre das Fundament vieler Pensions- und Vorsorgesysteme in ganz Europa sein würden (weil sie die entsprechenden Sicherheitskriterien erfüllen würden).

Sowohl die EZB als auch der Offenmarktausschuss der US-Notenbank FED hätten Hinweise gegeben, wie es in Richtung Sommer weitergehen werde. Im Fokus stünden dabei die anziehende Inflation. In Europa werde die EZB sich deswegen (noch) nicht aus der Ruhe bringen lassen, in den USA dagegen werde diskutiert, ob und wie die Notenbank reagieren solle.

Neben den konventionellen Absicherungen von Investments - beispielsweise über Puts auf Indices - gebe es weitere, beispielsweise über Währungen. Je nach Situation würden die Preise bestimmter Währungen steigen, wenn andernorts die Aktienpreise fallen würden. Das beste Währungspaar für solche Absicherungen ist gemäß unseren Analysten der Australische Dollar vs. Schweizer Franken, so die Analysten der BNP Paribas. Aber auch das Gespann Kanadischer Dollar/Japanischer Yen habe zunehmend ähnliche Eigenschaften.

Wirtschaftswachstum nach Corona-Schocks, Währungen, Impf-Fortschritte - die Themen in den aufstrebenden Märkten würden sich gar nicht so fundamental von denen der entwickelten Länder unterscheiden. Unsere Analysten haben alles Wichtige dazu zusammengefasst: Selbst China steht nicht problemlos da, hier drückt eine steigende Staatsverschuldung, so die Analysten der BNP Paribas. (14.06.2021/alc/a/a)