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Neue RBI-Inflations-Anleihe 5 vorgestellt - Anleiheanalyse
16.05.24 12:40
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Inflations-Anleihe 5 (ISIN AT0000A3BYP0 / WKN RC1DZ4) der Raiffeisen Bank International (RBI) vor.
Die Inflationsrate im Euroraum habe im April auf dem Vormonatswert von 2,4 Prozent verharrt und liege damit im Rahmen der Erwartungen. Die Kerninflation, in der die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise sowie Alkohol und Tabak ausgeklammert bleiben würden, habe ebenfalls weiter abgenommen, von 2,9 auf 2,7 Prozent. Jedoch hätten Experten hier mit einem noch stärkeren Rückgang auf 2,6 Prozent gerechnet.
Dass die EZB die Leitzinsen angesichts der rückläufigen Inflation im Juni senken werde, sei unklar. "Die EZB kann sich noch nicht entspannen, auch wenn die Inflation nicht mehr deutlich über ihrem Ziel von zwei Prozent liegt", meine etwa Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Dem Experten sei insbesondere der Anstieg bei den wichtigen Dienstleistungspreisen ein Dorn im Auge. Hier sei die Inflation nur leicht von 4,0 auf 3,7 Prozent zurückgegangen.
Erschwerend komme hinzu, dass die Basiseffekte demnächst auslaufen würden. Dieses statistische Phänomen besage, dass ein kurzfristiger Preisanstieg die Inflationsraten für etwa ein Jahr positiv beeinflusse. Danach habe dieser Anstieg jedoch keinen Einfluss mehr auf die Berechnung der Jahreswachstumsrate und somit auf die Inflation. Weil die Teuerung schon ab Sommer 2023 deutlich gesunken sei, würden die künftigen Inflationsraten also nicht mehr mit derselben Dynamik wie zuletzt fallen bzw. sie könnten sogar wieder steigen. Insgesamt dürfte es also noch etwas länger dauern, bis die EZB ihr Zwei-Prozent-Ziel erreichen werde.
Auch in den USA sei der Kampf gegen die Teuerung noch nicht gewonnen. Der Preisauftrieb habe sich jüngst sogar wieder unerwartet beschleunigt: Die Inflationsrate sei im März von 3,2 Prozent im Vormonat auf 3,5 Prozent gestiegen. Die "letzte Meile" im Kampf gegen die Preissteigerungen erweise sich zunehmend als zäh. Aktuell deute einiges darauf hin, dass sich die US-Inflation bei einem Niveau von mehr als drei Prozent eingependelt habe. Zinssenkungen dürften also möglicherweise noch länger auf sich warten lassen.
Anleger, die einen Schutz vor der Teuerung suchen würden, würden bei Raiffeisen Zertifikate fündig. Aktuell sei das Europa Inflations Bonus&Sicherheit 35 (ISIN AT0000A3CSS4 / WKN RC1EFN) in der Zeichnung. Das Zertifikat zahle für das erste Jahr einen Zins in Höhe der Inflation aus. Danach sei ein jährlicher Fixzinssatz von 5,0 Prozent vorgesehen. Die Rückzahlung am Laufzeitende erfolge zu 100 Prozent, wenn der EURO STOXX 50 während der Laufzeit immer über der Barriere von 49 Prozent seines Startwerts notiere.
Die Inflations-Anleihe 5 (ISIN AT0000A3BYP0 / WKN RC1DZ4) sei mit einem Zinssatz in Höhe der Inflationsrate ausgestattet und damit vor allem für ein Szenario anhaltend hoher Teuerung geeignet. Aufgrund der Mindestverzinsung von 1,75 Prozent p.a. würden Anleger aber auch dann nicht leer ausgehen, wenn die Inflationsrate rasch weiter falle. Die Rückzahlung erfolge zu 100 Prozent. (Ausgabe 19/2024) (16.05.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Inflationsrate im Euroraum habe im April auf dem Vormonatswert von 2,4 Prozent verharrt und liege damit im Rahmen der Erwartungen. Die Kerninflation, in der die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise sowie Alkohol und Tabak ausgeklammert bleiben würden, habe ebenfalls weiter abgenommen, von 2,9 auf 2,7 Prozent. Jedoch hätten Experten hier mit einem noch stärkeren Rückgang auf 2,6 Prozent gerechnet.
Dass die EZB die Leitzinsen angesichts der rückläufigen Inflation im Juni senken werde, sei unklar. "Die EZB kann sich noch nicht entspannen, auch wenn die Inflation nicht mehr deutlich über ihrem Ziel von zwei Prozent liegt", meine etwa Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Dem Experten sei insbesondere der Anstieg bei den wichtigen Dienstleistungspreisen ein Dorn im Auge. Hier sei die Inflation nur leicht von 4,0 auf 3,7 Prozent zurückgegangen.
Auch in den USA sei der Kampf gegen die Teuerung noch nicht gewonnen. Der Preisauftrieb habe sich jüngst sogar wieder unerwartet beschleunigt: Die Inflationsrate sei im März von 3,2 Prozent im Vormonat auf 3,5 Prozent gestiegen. Die "letzte Meile" im Kampf gegen die Preissteigerungen erweise sich zunehmend als zäh. Aktuell deute einiges darauf hin, dass sich die US-Inflation bei einem Niveau von mehr als drei Prozent eingependelt habe. Zinssenkungen dürften also möglicherweise noch länger auf sich warten lassen.
Anleger, die einen Schutz vor der Teuerung suchen würden, würden bei Raiffeisen Zertifikate fündig. Aktuell sei das Europa Inflations Bonus&Sicherheit 35 (ISIN AT0000A3CSS4 / WKN RC1EFN) in der Zeichnung. Das Zertifikat zahle für das erste Jahr einen Zins in Höhe der Inflation aus. Danach sei ein jährlicher Fixzinssatz von 5,0 Prozent vorgesehen. Die Rückzahlung am Laufzeitende erfolge zu 100 Prozent, wenn der EURO STOXX 50 während der Laufzeit immer über der Barriere von 49 Prozent seines Startwerts notiere.
Die Inflations-Anleihe 5 (ISIN AT0000A3BYP0 / WKN RC1DZ4) sei mit einem Zinssatz in Höhe der Inflationsrate ausgestattet und damit vor allem für ein Szenario anhaltend hoher Teuerung geeignet. Aufgrund der Mindestverzinsung von 1,75 Prozent p.a. würden Anleger aber auch dann nicht leer ausgehen, wenn die Inflationsrate rasch weiter falle. Die Rückzahlung erfolge zu 100 Prozent. (Ausgabe 19/2024) (16.05.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 100,68 € | 100,72 € | -0,04 € | -0,04% | 17.04./09:50 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000A3BYP0 | RC1DZ4 | 100,92 € | 97,65 € | |
Werte im Artikel




