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Nachlassende Zinsängste
08.04.15 15:45
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - War das nun gut oder schlecht, dass in den USA im letzten Monat weitaus weniger neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind als erwartet? Eigentlich ist das ja kein gutes Zeichen für die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Die Aktienmärkte freue es allerdings, da dadurch die Wahrscheinlichkeit steige, dass die erste Leitzinserhöhung in den USA nach hinten verschoben werde. In dieser Gemengelage schaffe es der DAX immer wieder, seinen Rekordstand um ein paar Punkte nach oben zu schrauben und in der Tendenz die 12.000-Punkte-Marke zu verteidigen.
Der Euro, der in den letzten fünfzehn Monaten fast 25 Prozent verloren habe, könne etwas "verschnaufen" und habe seinen freien Fall abgebremst. Für eine nachhaltige Erholung des Euro fehle jedoch die Grundlage, da die Zinsdifferenz zu den USA unverändert groß sei und die Leitzinserhöhung zwar nach hinten verschoben werden könnte, aber im Grundsatz nach wie vor im Raum stehe.
Solange nun der Euro auf seinem tiefen Niveau verharre und die Ölpreise so günstig bleiben würden, dürften auch die Aktienmärkte in Deutschland und Europa unterstützt bleiben. Erst wenn sich diese "Großwetterlage" zu ändern beginne, könnte es zu höheren Volatilitäten beziehungsweise Korrekturen an den Aktienmärkten kommen. Ein eventueller Austritt Griechenlands sei zwar nicht in den Kursen enthalten, dessen Auswirkungen dürften aber von der EZB zumindest kurzfristig in Schach gehalten werden können. (08.04.2015/alc/a/a)
Die Aktienmärkte freue es allerdings, da dadurch die Wahrscheinlichkeit steige, dass die erste Leitzinserhöhung in den USA nach hinten verschoben werde. In dieser Gemengelage schaffe es der DAX immer wieder, seinen Rekordstand um ein paar Punkte nach oben zu schrauben und in der Tendenz die 12.000-Punkte-Marke zu verteidigen.
Der Euro, der in den letzten fünfzehn Monaten fast 25 Prozent verloren habe, könne etwas "verschnaufen" und habe seinen freien Fall abgebremst. Für eine nachhaltige Erholung des Euro fehle jedoch die Grundlage, da die Zinsdifferenz zu den USA unverändert groß sei und die Leitzinserhöhung zwar nach hinten verschoben werden könnte, aber im Grundsatz nach wie vor im Raum stehe.
Solange nun der Euro auf seinem tiefen Niveau verharre und die Ölpreise so günstig bleiben würden, dürften auch die Aktienmärkte in Deutschland und Europa unterstützt bleiben. Erst wenn sich diese "Großwetterlage" zu ändern beginne, könnte es zu höheren Volatilitäten beziehungsweise Korrekturen an den Aktienmärkten kommen. Ein eventueller Austritt Griechenlands sei zwar nicht in den Kursen enthalten, dessen Auswirkungen dürften aber von der EZB zumindest kurzfristig in Schach gehalten werden können. (08.04.2015/alc/a/a)


