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Mexikanische Zentralbank könnte langsam drehen
27.06.19 10:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Mexikanische Zentralbank könnte sich langsam von ihrer restriktiven Geldpolitik abwenden, Gründe hierfür gibt es genügend, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
FED und EZB scheinen zunehmend offen für eine geldpolitische Lockerung, was wiederum der mexikanischen Notenbank Spielraum verschaffen würde, so die Deutsche Bank AG. Die Wirtschaft zeige sich derweil weiterhin in einer schlechten Verfassung. Das Konsumentenvertrauen sei im Mai zum dritten Mal in Folge gesunken, die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe trübe sich weiter ein und die Industrieproduktion sei im April erneut gesunken. Die Inflationsrate hingegen sei im Mai stärker als erwartet gefallen und der Peso zeige sich seit dem letzten Treffen der Notenbank Ende Mai stabil. Zwar habe er danach aufgrund der angedrohten US-Zölle zunächst nachgegeben, habe sich mittlerweile jedoch wieder weitgehend erholen können.
Für die heutige Sitzung werde daher allseits mit keiner Änderung des Leitzinses gerechnet. Eine Leitzinssenkung erwarten einige Marktbeobachter im vierten Quartal, die Deutsche Bank hingegen erst im Frühjahr 2020. Die schwache Konjunktur werde in den kommenden Wochen wohl auf dem Peso lasten. Im Fall einer Beziehungen zu den USA könnte dies zu zusätzlichem Abwertungsdruck führen. (27.06.2019/alc/a/a)
FED und EZB scheinen zunehmend offen für eine geldpolitische Lockerung, was wiederum der mexikanischen Notenbank Spielraum verschaffen würde, so die Deutsche Bank AG. Die Wirtschaft zeige sich derweil weiterhin in einer schlechten Verfassung. Das Konsumentenvertrauen sei im Mai zum dritten Mal in Folge gesunken, die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe trübe sich weiter ein und die Industrieproduktion sei im April erneut gesunken. Die Inflationsrate hingegen sei im Mai stärker als erwartet gefallen und der Peso zeige sich seit dem letzten Treffen der Notenbank Ende Mai stabil. Zwar habe er danach aufgrund der angedrohten US-Zölle zunächst nachgegeben, habe sich mittlerweile jedoch wieder weitgehend erholen können.
Für die heutige Sitzung werde daher allseits mit keiner Änderung des Leitzinses gerechnet. Eine Leitzinssenkung erwarten einige Marktbeobachter im vierten Quartal, die Deutsche Bank hingegen erst im Frühjahr 2020. Die schwache Konjunktur werde in den kommenden Wochen wohl auf dem Peso lasten. Im Fall einer Beziehungen zu den USA könnte dies zu zusätzlichem Abwertungsdruck führen. (27.06.2019/alc/a/a)


