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Merck-Aktienanleihen für alle Szenarien - Anleiheanalyse
24.01.18 10:00
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe drei Aktienanleihen der UniCredit auf die Aktie von Merck vor.
Die Darmstädter Merck KGaA gehöre mit ihrer 350-jährigen Geschichte zu den ältesten Pharma-Unternehmen der Welt. Im Jahr 2017 erwirtschafte der DAX-Konzern mit einem Umsatz von mehr als 15 Mrd. Euro in den drei Geschäftsbereichen Healthcare (58 Prozent), Life Science (24 Prozent) und Performance Materials (18 Prozent) voraussichtlich ein Ergebnis von über 2,3 Mrd. Euro (EBIT). Beim derzeitigen Aktienkurs von 90 Euro sei die Aktie noch etwa 25 Euro vom 10-Jahreshoch (Mitte September 2017) entfernt. Anleger, die auf aktuellem Niveau über ein Direktinvestment nachdenken würden, könnten mit einer Aktienanleihe quasi einen limitierten Kaufauftrag erteilen.
Defensive Anleger könnten mit der Aktienanleihe von einem Sicherheitspuffer profitieren: Sofern die Aktie gegenüber dem aktuellen Kurs nicht mehr als 5,5 Prozent nachgebe und am Bewertungstag (21.09.2018) unter dem Basispreis von 85 Euro schließe, würden sie bei einem Kupon von 5,20 Prozent und einem Kauf unter pari die Maximalrendite von 6 Prozent p.a. erzielen.
Anleger mit einer neutralen Markterwartung, die davon ausgehen würden, dass die Aktie am Bewertungstag (21.09.2018) zumindest auf aktuellem Niveau von 90 Euro (= Basispreis) notiere, könnten auf die Aktienanleihe setzen und ihre Ertragschancen steigern: Diese Aktienanleihe zahle einen Kupon von 7 Prozent p.a.; durch den Kauf unter pari würden Anleger eine Rendite von 9,7 Prozent erzielen.
Optimisten würden noch besser fahren, was die mögliche Performance angehe: Wer einen Basispreis von 95 Euro wähle, könne mit der Aktienanleihe bei einem Zinskupon von 7,4 Prozent p.a. durch den Kauf unter pari ganze 14,5 Prozent p.a. rausholen - dafür müsse die Aktie bis zum Bewertungstag (21.09. 2018) tatsächlich die prognostizierte Kurssteigerung von 5,5 Prozent vollzogen haben.
Alle Zinszahlungen würden grundsätzlich unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie erfolgen; schließe diese allerdings am Bewertungstag unterhalb des Basispreises, dann erfolge an Stelle der Rückzahlung die Lieferung von Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro Nominalwert / Basispreis). Anleger würden Verluste erst dann realisieren, wenn sie diese später zu Kursen unterhalb des Basispreises verkaufen würden.
Die Aktienanleihen würden sich an Investoren richten, die sich angesichts der aktuellen Indexstände defensiv, neutral oder moderat optimistisch positionieren und bereits bei einer Seitwärtsbewegung attraktive Renditen erzielen möchten. Da die drei Produkte derzeit unter pari notieren würden, würden sie bei Eintritt des jeweiligen Szenarios neben dem Kuponeinkommen zusätzliche Kursgewinne ermöglichen. (24.01.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Darmstädter Merck KGaA gehöre mit ihrer 350-jährigen Geschichte zu den ältesten Pharma-Unternehmen der Welt. Im Jahr 2017 erwirtschafte der DAX-Konzern mit einem Umsatz von mehr als 15 Mrd. Euro in den drei Geschäftsbereichen Healthcare (58 Prozent), Life Science (24 Prozent) und Performance Materials (18 Prozent) voraussichtlich ein Ergebnis von über 2,3 Mrd. Euro (EBIT). Beim derzeitigen Aktienkurs von 90 Euro sei die Aktie noch etwa 25 Euro vom 10-Jahreshoch (Mitte September 2017) entfernt. Anleger, die auf aktuellem Niveau über ein Direktinvestment nachdenken würden, könnten mit einer Aktienanleihe quasi einen limitierten Kaufauftrag erteilen.
Defensive Anleger könnten mit der Aktienanleihe von einem Sicherheitspuffer profitieren: Sofern die Aktie gegenüber dem aktuellen Kurs nicht mehr als 5,5 Prozent nachgebe und am Bewertungstag (21.09.2018) unter dem Basispreis von 85 Euro schließe, würden sie bei einem Kupon von 5,20 Prozent und einem Kauf unter pari die Maximalrendite von 6 Prozent p.a. erzielen.
Optimisten würden noch besser fahren, was die mögliche Performance angehe: Wer einen Basispreis von 95 Euro wähle, könne mit der Aktienanleihe bei einem Zinskupon von 7,4 Prozent p.a. durch den Kauf unter pari ganze 14,5 Prozent p.a. rausholen - dafür müsse die Aktie bis zum Bewertungstag (21.09. 2018) tatsächlich die prognostizierte Kurssteigerung von 5,5 Prozent vollzogen haben.
Alle Zinszahlungen würden grundsätzlich unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie erfolgen; schließe diese allerdings am Bewertungstag unterhalb des Basispreises, dann erfolge an Stelle der Rückzahlung die Lieferung von Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro Nominalwert / Basispreis). Anleger würden Verluste erst dann realisieren, wenn sie diese später zu Kursen unterhalb des Basispreises verkaufen würden.
Die Aktienanleihen würden sich an Investoren richten, die sich angesichts der aktuellen Indexstände defensiv, neutral oder moderat optimistisch positionieren und bereits bei einer Seitwärtsbewegung attraktive Renditen erzielen möchten. Da die drei Produkte derzeit unter pari notieren würden, würden sie bei Eintritt des jeweiligen Szenarios neben dem Kuponeinkommen zusätzliche Kursgewinne ermöglichen. (24.01.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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