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METRO-Anleihe: trotz Kurserholung ein Investment wert
31.10.12 10:11
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN DE000A1MA9K8 / WKN A1MA9K) von METRO (ISIN DE0007257503 / WKN 725750) weiterhin für die sicherere Alternative gegenüber einem Direktinvestment in die METRO-Aktie.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,375% ausgestattet, laufe noch bis zum 01.03.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 105,34% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,55%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa3", was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
METRO zähle zu den weltweit größten Handelsunternehmen. Dabei sei die Geschäftstätigkeit des Konzerns in die Bereiche METRO Cash & Carry, Real, Media Markt und Saturn sowie Galeria Kaufhof unterteilt.
Die von METRO publizierten Zahlen für das dritte Quartal 2012 seien erwartungsgemäß schwach ausgefallen. Die Euro-Schuldenkrise sowie das damit einhergehend schwächere Konsumverhalten, vor allem in Südeuropa, hätten dem Handelskonzern zu schaffen gemacht.
Bei einer stabilen Umsatzentwicklung (+0,6% auf 15,9 Mrd. Euro) sei das EBIT vor Sonderfaktoren von 614 Mio. auf 398 Mio. Euro gesunken. Ferner sei das den Anteilseignern zuzurechnende Periodenergebnis von 227 Mio. auf nun 125 Mio. Euro geschrumpft. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren sei auf 0,38 Euro zurückgegangen, nach zuvor 0,70 Euro. Im diesem Ergebnis würden sich insbesondere Belastungen aus der gesamtwirtschaftlichen Situation in Süd- und Teilen Osteuropas widerspiegeln. Rechnerisch sei rund die Hälfte des Ergebnisrückgangs zudem auf deutlich niedrigere Erträge aus dem Verkauf von Immobilien zurückzuführen.
Die Anfang Oktober angepasste Guidance für 2012 sei bekräftigt worden. Bei einem Umsatzanstieg erwarte die Geschäftsführung von METRO, ein EBIT vor Sonderfaktoren von rund 2 Mrd. Euro erwirtschaften zu können.
Obwohl die Zahlen schwach ausgefallen seien, habe die Aktie am Tag der Veröffentlichung zulegen können. Dies deute darauf hin, dass die Erwartungshaltung inzwischen sehr niedrig und alles Negative im Kursniveau eingepreist sei. Jedoch könnte das Weihnachtsgeschäft nochmals für eine negative, als auch eine positive Überraschung sorgen.
Grundsätzlich habe das Management von METRO die Probleme erkannt und sei diese in jüngster Vergangenheit konsequent angegangen. Somit sei in absehbarer Zeit mit weiteren Deinvestments zu rechnen und die Cashflow-Entwicklung könnte relativ stabil gehalten werden.
Die künftige operative Entwicklung sollte aber durch gezielte Expansionsaktivitäten und die weiter schwierigen Rahmenbedingungen in Europa geprägt sein. Somit könnte der Ergebnisturnaround vermutlich erst im Laufe des Jahres 2013 gelingen.
Helle sich die Lage in Süd-/Osteuropa auf, dürfte die METRO-Aktie über beträchtliches Nachholpotenzial verfügen. Aktuell sähen die Analysten vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen aber immer noch mehr Risiken als Chancen.
Daher bleibt nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von METRO vorerst die sicherere Alternative zu einem Direktinvestment in die Aktie. Diese habe sich nach Veröffentlichung der Gewinnwarnung von Anfang Oktober wieder spürbar erholen können. (Analyse vom 31.10.2012) (31.10.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,375% ausgestattet, laufe noch bis zum 01.03.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 105,34% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,55%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa3", was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
METRO zähle zu den weltweit größten Handelsunternehmen. Dabei sei die Geschäftstätigkeit des Konzerns in die Bereiche METRO Cash & Carry, Real, Media Markt und Saturn sowie Galeria Kaufhof unterteilt.
Die von METRO publizierten Zahlen für das dritte Quartal 2012 seien erwartungsgemäß schwach ausgefallen. Die Euro-Schuldenkrise sowie das damit einhergehend schwächere Konsumverhalten, vor allem in Südeuropa, hätten dem Handelskonzern zu schaffen gemacht.
Bei einer stabilen Umsatzentwicklung (+0,6% auf 15,9 Mrd. Euro) sei das EBIT vor Sonderfaktoren von 614 Mio. auf 398 Mio. Euro gesunken. Ferner sei das den Anteilseignern zuzurechnende Periodenergebnis von 227 Mio. auf nun 125 Mio. Euro geschrumpft. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren sei auf 0,38 Euro zurückgegangen, nach zuvor 0,70 Euro. Im diesem Ergebnis würden sich insbesondere Belastungen aus der gesamtwirtschaftlichen Situation in Süd- und Teilen Osteuropas widerspiegeln. Rechnerisch sei rund die Hälfte des Ergebnisrückgangs zudem auf deutlich niedrigere Erträge aus dem Verkauf von Immobilien zurückzuführen.
Die Anfang Oktober angepasste Guidance für 2012 sei bekräftigt worden. Bei einem Umsatzanstieg erwarte die Geschäftsführung von METRO, ein EBIT vor Sonderfaktoren von rund 2 Mrd. Euro erwirtschaften zu können.
Grundsätzlich habe das Management von METRO die Probleme erkannt und sei diese in jüngster Vergangenheit konsequent angegangen. Somit sei in absehbarer Zeit mit weiteren Deinvestments zu rechnen und die Cashflow-Entwicklung könnte relativ stabil gehalten werden.
Die künftige operative Entwicklung sollte aber durch gezielte Expansionsaktivitäten und die weiter schwierigen Rahmenbedingungen in Europa geprägt sein. Somit könnte der Ergebnisturnaround vermutlich erst im Laufe des Jahres 2013 gelingen.
Helle sich die Lage in Süd-/Osteuropa auf, dürfte die METRO-Aktie über beträchtliches Nachholpotenzial verfügen. Aktuell sähen die Analysten vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen aber immer noch mehr Risiken als Chancen.
Daher bleibt nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von METRO vorerst die sicherere Alternative zu einem Direktinvestment in die Aktie. Diese habe sich nach Veröffentlichung der Gewinnwarnung von Anfang Oktober wieder spürbar erholen können. (Analyse vom 31.10.2012) (31.10.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
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