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LVMH hat ein Luxusproblem - Aktienanleihen sind eine Renditealternative - Anleiheanalyse
10.05.16 08:34
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB5PAK5 / WKN PB5PAK) auf die LVMH-Aktie vor.
Die konjunkturelle Eintrübung sei auch im Luxussegment angekommen. Bei LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton, dem Weltmarktführer der Konsumgüterhersteller, seien die ersten drei Monate des Jahres mehr schlecht als recht gelaufen. Der Umsatz habe währungsbereinigt um nur drei Prozent zulegen können, besonders schmerzlich sei die Umsatzstagnation in der für LVMH so wichtigen Sparte Mode und Lederwaren gewesen. Sie sei mit 35 Prozent der größte Umsatzbringer im Konzern. Für die Nummer eins in der Branche sei die Entwicklung in anderen Bereichen allerdings positiv, nämlich bei Spirituosen und Kosmetika. Sie würden die teils schwachen Ergebnisse in anderen Sparten ausgleichen. Kosmetika hätten sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt und nun wolle LVMH mit Popstar Rihanna eine neue Kosmetikserie entwickeln, um den Bereich noch stärker voranzubringen.
Auch die Aktie habe sich zuletzt von einer etwas schöneren Seite gezeigt und sich nach den schwachen Ergebnissen zumindest stabilisieren können. Die LVMH-Aktie habe zuletzt zwischen rund 140 und 160 Euro gependelt. Die Unterstützung bei 142 Euro sollte allerdings nicht unterschritten werden, ansonsten könnte die Aktie auch schnell das Jahrestief bei 134 Euro ansteuern.
Anleger, die auf eine Verbesserung im Luxusgütersegment würden setzen wollen und zumindest mit einer anhaltenden Stabilisierung der LVMH-Aktie rechnen würden, könnten mit Aktienanleihen davon profitieren. Die Anleihe laufe bis zum März 2017 und habe einen leicht defensiven Basispreis von 135 Euro, der fast sechs Prozent unter dem aktuellen LVMH-Kurs liege. Der Kupon betrage sieben Prozent und die sich aus diesen Parametern ergebende aktuelle maximale Renditechance belaufe sich auf 8,5 Prozent bis zur Fälligkeit. Sollte zu diesem Zeitpunkt der Basispreis unterschritten werden, würden Anleger 7,40741 Anteile an LVMH-Aktien geliefert erhalten, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreichen würden. (Ausgabe vom 06.05.2016) (10.05.2016/alc/a/a)
Die konjunkturelle Eintrübung sei auch im Luxussegment angekommen. Bei LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton, dem Weltmarktführer der Konsumgüterhersteller, seien die ersten drei Monate des Jahres mehr schlecht als recht gelaufen. Der Umsatz habe währungsbereinigt um nur drei Prozent zulegen können, besonders schmerzlich sei die Umsatzstagnation in der für LVMH so wichtigen Sparte Mode und Lederwaren gewesen. Sie sei mit 35 Prozent der größte Umsatzbringer im Konzern. Für die Nummer eins in der Branche sei die Entwicklung in anderen Bereichen allerdings positiv, nämlich bei Spirituosen und Kosmetika. Sie würden die teils schwachen Ergebnisse in anderen Sparten ausgleichen. Kosmetika hätten sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt und nun wolle LVMH mit Popstar Rihanna eine neue Kosmetikserie entwickeln, um den Bereich noch stärker voranzubringen.
Auch die Aktie habe sich zuletzt von einer etwas schöneren Seite gezeigt und sich nach den schwachen Ergebnissen zumindest stabilisieren können. Die LVMH-Aktie habe zuletzt zwischen rund 140 und 160 Euro gependelt. Die Unterstützung bei 142 Euro sollte allerdings nicht unterschritten werden, ansonsten könnte die Aktie auch schnell das Jahrestief bei 134 Euro ansteuern.
Anleger, die auf eine Verbesserung im Luxusgütersegment würden setzen wollen und zumindest mit einer anhaltenden Stabilisierung der LVMH-Aktie rechnen würden, könnten mit Aktienanleihen davon profitieren. Die Anleihe laufe bis zum März 2017 und habe einen leicht defensiven Basispreis von 135 Euro, der fast sechs Prozent unter dem aktuellen LVMH-Kurs liege. Der Kupon betrage sieben Prozent und die sich aus diesen Parametern ergebende aktuelle maximale Renditechance belaufe sich auf 8,5 Prozent bis zur Fälligkeit. Sollte zu diesem Zeitpunkt der Basispreis unterschritten werden, würden Anleger 7,40741 Anteile an LVMH-Aktien geliefert erhalten, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreichen würden. (Ausgabe vom 06.05.2016) (10.05.2016/alc/a/a)
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