LVMH-Aktienanleihe bietet attraktive Renditechance - Anleiheanalyse


18.04.17 09:10
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die LVMH-Aktie vor.

Noble Uhren, hochwertige Handtaschen und andere Luxusaccessoires hätten derzeit wieder Hochkonjunktur. Abzulesen sei dies nicht nur an steigenden Absatzzahlen für Produkte dieser Art, sondern auch an den Aktienkursen von Richemont, Swatch, Prada und LVMH. Sie hätten in den vergangenen drei Monaten zwischen 10 und 17 Prozent zulegen können. Für LVMH gehe es sogar - nach einer längeren Durststrecke - seit Sommer 2016 deutlich nach oben. Rund 50 Prozent habe die Aktie des globalen Branchenprimus der Luxusgüterhersteller zulegen können, dem unter anderem die Marken Dior, Louis Vuitton und Givenchy gehören würden.

Abzulesen sei der jüngste Erfolg auch an den Geschäftszahlen. Im vergangenen Jahr habe LVMH einen Rekordabsatz erreicht, obwohl das erste Quartal nach den Pariser Anschlägen im November 2015 sehr schwierig gewesen sei. Die niedrige Vergleichsbasis aus Q1/2016 und die aktuell robuste Nachfrage nach Luxusartikeln hätten auch das erste Quartal 2017 gut aussehen lassen. Der Umsatz sei stärker als erwartet um 15 Prozent gestiegen, allerdings rechne LVMH-Chef Bernard Arnault mit einer Abschwächung des Wachstums. Dennoch schaue er vorsichtig optimistisch auf die weitere Entwicklung 2017, weil sich vor allem die Geschäfte in China stabilisiert hätten. Nach teils deutlichen Preissenkungen in den vergangenen Jahren würden gutverdienende Chinesen wieder vermehrt Luxusartikel einkaufen.

Anleger, die nach der robusten LVMH-Kursrally ebenfalls vorsichtig optimistisch investieren möchten, könnten diese Strategie mit Aktienanleihen einfach umsetzen. Etwa mit dem Papier, das die WKN PR4B0L trage. Der Basispreis von 200 Euro liege derzeit leicht unterhalb des aktuellen Aktienkurses und die Renditechance bis zur Fälligkeit im März 2018 betrage 7,1 Prozent. Sollte der LVMH-Aktienkurs am Verfallstag aber unter 200 Euro notieren, werde die Maximalrendite verfehlt. Anleiheinhaber würden dann fünf Aktien des Luxusgüterherstellers erhalten, die zusammen aber nicht mehr den vollen Nennwert in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. Der veranschlagte Zins von 10 Prozent werde in jedem Fall am Laufzeitende ausgezahlt. (Ausgabe vom 13.04.2017) (18.04.2017/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.