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LEONI Aktienanleihe Classic: Autosektor verspürt Gegenwind - Anleiheanalyse
25.01.16 08:32
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB2TFZ1 / WKN PB2TFZ) auf die LEONI-Aktie vor.
Der Autozulieferer LEONI habe im Jahr 2015 Anleger mit einer Serie schlechter Nachrichten überrascht. Aktuell stabilisiere sich die Aktie, habe sich aber gegenüber dem 2015er Rekordhoch halbiert und notiere auf dem Niveau von 2006. Der neue Vorstandschef Dieter Belle habe Mitte Oktober eine Gewinnwarnung abgegeben. Einerseits habe es starke Belastungen im Bordnetz-Segment gegeben, vor allem weil ein Werk in Rumänien mehr Aufträge angenommen habe, als es habe abarbeiten können. Pro Auto würden bis zu drei Kilometer Kabel verbaut, um die elektronischen Bauteile miteinander zu verbinden. Andererseits habe der Konzern die schwache Nachfrage in China und Russland zu spüren bekommen.
Zudem sei das Geschäft mit der US-Nutzfahrzeugindustrie schlechter als geplant gelaufen. Für das Jahr 2016 würden Experten davon ausgehen, dass die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um lediglich ein Prozent auf 89 Mio. Fahrzeuge steigen werde. LEONI habe daher die 2016er Umsatzprognose auf 4,6 Mrd. Euro gekappt. Mit dem Kursrückgang habe sich auch die Aktienbewertung reduziert. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liege nun auf einem moderaten Niveau bei 9,3. Für eine Fortsetzung der jüngsten Konsolidierung müssten sich die Konjunkturdaten aus China sowie aus den USA allmählich verbessern.
Wer bei den aktuellen Marktturbulenzen defensiver bei seinen Investments vorgehen möchte, könne Aktienanleihen mit einem niedrigen Basispreis wählen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe einen Basispreis von 22 Euro, liege also fast 30 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Die Laufzeit ende im Dezember 2016, der Kupon liege bei 5,5 Prozent. Daraus ergebe sich eine Renditechance von 6,3 Prozent, wenn der Basispreis bis zur Fälligkeit nicht unterschritten werde. Andernfalls komme es zur Lieferung der Aktie, allerdings werde der maximale Auszahlungsbetrag nicht mehr erreicht und Kursverluste seien möglich. (Ausgabe vom 22.01.2016) (25.01.2016/alc/a/a)
Der Autozulieferer LEONI habe im Jahr 2015 Anleger mit einer Serie schlechter Nachrichten überrascht. Aktuell stabilisiere sich die Aktie, habe sich aber gegenüber dem 2015er Rekordhoch halbiert und notiere auf dem Niveau von 2006. Der neue Vorstandschef Dieter Belle habe Mitte Oktober eine Gewinnwarnung abgegeben. Einerseits habe es starke Belastungen im Bordnetz-Segment gegeben, vor allem weil ein Werk in Rumänien mehr Aufträge angenommen habe, als es habe abarbeiten können. Pro Auto würden bis zu drei Kilometer Kabel verbaut, um die elektronischen Bauteile miteinander zu verbinden. Andererseits habe der Konzern die schwache Nachfrage in China und Russland zu spüren bekommen.
Zudem sei das Geschäft mit der US-Nutzfahrzeugindustrie schlechter als geplant gelaufen. Für das Jahr 2016 würden Experten davon ausgehen, dass die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um lediglich ein Prozent auf 89 Mio. Fahrzeuge steigen werde. LEONI habe daher die 2016er Umsatzprognose auf 4,6 Mrd. Euro gekappt. Mit dem Kursrückgang habe sich auch die Aktienbewertung reduziert. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liege nun auf einem moderaten Niveau bei 9,3. Für eine Fortsetzung der jüngsten Konsolidierung müssten sich die Konjunkturdaten aus China sowie aus den USA allmählich verbessern.
Wer bei den aktuellen Marktturbulenzen defensiver bei seinen Investments vorgehen möchte, könne Aktienanleihen mit einem niedrigen Basispreis wählen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe einen Basispreis von 22 Euro, liege also fast 30 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Die Laufzeit ende im Dezember 2016, der Kupon liege bei 5,5 Prozent. Daraus ergebe sich eine Renditechance von 6,3 Prozent, wenn der Basispreis bis zur Fälligkeit nicht unterschritten werde. Andernfalls komme es zur Lieferung der Aktie, allerdings werde der maximale Auszahlungsbetrag nicht mehr erreicht und Kursverluste seien möglich. (Ausgabe vom 22.01.2016) (25.01.2016/alc/a/a)
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