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Kommentar zur FED-Entscheidung
28.07.22 09:45
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Wie erwartet, erhöhte die FED die Zinsen um die vom Markt eingepreisten 75 Basispunkten, womit sie ihre Zinserhöhungen zur Eindämmung der hohen Inflation weiter vorantreibt, so Jason England, Global Bonds Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors.
Die Anhebungen von 150 Basispunkten in den letzten beiden Sitzungen seien die größten geballten Zinserhöhungen seit der Volcker-Ära in den frühen 1980er Jahren. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, wie entschlossen die FED sei, die Inflation auf ihr 2%-Ziel zu senken. Die FED verfolge weiterhin einen eher hawkishen Kurs und überwache die Inflationsrisiken sehr genau, sodass sie weitere Erhöhungen des Leitzinses in Betracht ziehe. Die FED werde jedoch keine klare Guidance für künftige Zinserhöhungen geben, sondern ihre Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung treffen, deren Umfang von den vorliegenden Daten abhänge.
Präsident Powell habe darauf verwiesen, dass dieser Schritt dem Erreichen des neutralen Niveaus von 2,25 bis 2,50% geschuldet sei, jedoch betont, dass das Ziel für den Leitzins immer noch mit der Wirtschaftsprognose (Summary of Economic Projections, SEP) vom Juni übereinstimme. Laut SEP vom Juni werde der Ausschuss das Jahr 2022 mit einer Spanne von 3,25 bis 3,50% abschließen. Die Marktbewertung eines Endwertes von 3,30%, der im Januar 2023 seinen Höhepunkt erreiche, und die danach eingepreisten Zinssenkungen seien ein wenig verfrüht, da die FED noch an der Inflation arbeiten müsse. (28.07.2022/alc/a/a)
Die Anhebungen von 150 Basispunkten in den letzten beiden Sitzungen seien die größten geballten Zinserhöhungen seit der Volcker-Ära in den frühen 1980er Jahren. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, wie entschlossen die FED sei, die Inflation auf ihr 2%-Ziel zu senken. Die FED verfolge weiterhin einen eher hawkishen Kurs und überwache die Inflationsrisiken sehr genau, sodass sie weitere Erhöhungen des Leitzinses in Betracht ziehe. Die FED werde jedoch keine klare Guidance für künftige Zinserhöhungen geben, sondern ihre Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung treffen, deren Umfang von den vorliegenden Daten abhänge.
Präsident Powell habe darauf verwiesen, dass dieser Schritt dem Erreichen des neutralen Niveaus von 2,25 bis 2,50% geschuldet sei, jedoch betont, dass das Ziel für den Leitzins immer noch mit der Wirtschaftsprognose (Summary of Economic Projections, SEP) vom Juni übereinstimme. Laut SEP vom Juni werde der Ausschuss das Jahr 2022 mit einer Spanne von 3,25 bis 3,50% abschließen. Die Marktbewertung eines Endwertes von 3,30%, der im Januar 2023 seinen Höhepunkt erreiche, und die danach eingepreisten Zinssenkungen seien ein wenig verfrüht, da die FED noch an der Inflation arbeiten müsse. (28.07.2022/alc/a/a)


