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Kanadas Notenbank betont Datenabhängigkeit
16.04.19 11:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Man könnte meinen, der Anstieg der Ölpreise seit Jahresbeginn sollte eine gute Neuigkeit für die kanadische Wirtschaft sein, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Doch die anhaltenden Kapazitätsprobleme in der kanadischen Ölindustrie würden weitere Produktionssteigerungen verhindern und den potenziell positiven Ölpreiseffekt verpuffen lassen. Hinderlich für Investitionen im Ölsektor seien zudem geplante schärfere Umweltgesetze, die momentan von der Politik diskutiert würden. Hinzu geselle sich die Tatsache, dass der steigende Ölpreis nicht durch eine höhere weltweite Nachfrage getrieben sei, sondern auf Angebotsverknappungen zurückzuführen sei. Der höhere Ölpreis könnte sogar zu einer Belastung für die kanadische Wirtschaft werden, wenn die Konsumenten wegen gestiegener Benzinpreise ihren Konsum reduzieren würden.
Der Anstieg bei den Hauspreisen im März habe ebenfalls enttäuscht, er habe sich gegenüber dem Vorjahr auf nur noch 1,5 Prozent belaufen - der schwächste Zuwachs seit letztem August. Die zuletzt enttäuschenden Verkaufszahlen bei Häusern sowie eine gestiegene Zahl von Neubauten sollte an der schwachen Preisentwicklung in den kommenden Monaten wenig ändern. Währenddessen habe Notenbankpräsident Stephen Poloz angedeutet, den künftigen geldpolitischen Kurs weiterhin von der Entwicklung der makroökonomischen Daten abhängig zu machen. Den Kanadischen Dollar sieht die Deutsche Bank AG im Jahresverlauf gegenüber dem Euro eher schwächer notieren. (16.04.2019/alc/a/a)
Doch die anhaltenden Kapazitätsprobleme in der kanadischen Ölindustrie würden weitere Produktionssteigerungen verhindern und den potenziell positiven Ölpreiseffekt verpuffen lassen. Hinderlich für Investitionen im Ölsektor seien zudem geplante schärfere Umweltgesetze, die momentan von der Politik diskutiert würden. Hinzu geselle sich die Tatsache, dass der steigende Ölpreis nicht durch eine höhere weltweite Nachfrage getrieben sei, sondern auf Angebotsverknappungen zurückzuführen sei. Der höhere Ölpreis könnte sogar zu einer Belastung für die kanadische Wirtschaft werden, wenn die Konsumenten wegen gestiegener Benzinpreise ihren Konsum reduzieren würden.
Der Anstieg bei den Hauspreisen im März habe ebenfalls enttäuscht, er habe sich gegenüber dem Vorjahr auf nur noch 1,5 Prozent belaufen - der schwächste Zuwachs seit letztem August. Die zuletzt enttäuschenden Verkaufszahlen bei Häusern sowie eine gestiegene Zahl von Neubauten sollte an der schwachen Preisentwicklung in den kommenden Monaten wenig ändern. Währenddessen habe Notenbankpräsident Stephen Poloz angedeutet, den künftigen geldpolitischen Kurs weiterhin von der Entwicklung der makroökonomischen Daten abhängig zu machen. Den Kanadischen Dollar sieht die Deutsche Bank AG im Jahresverlauf gegenüber dem Euro eher schwächer notieren. (16.04.2019/alc/a/a)


