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Kanada: Geldpolitik fährt geradeaus
27.05.19 10:30
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Tonlage nach der letzten Notenbanksitzung der Bank of Canada im April klang deutlich vorsichtiger als noch zuvor, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Zentralbank habe die weitere wirtschaftliche Dynamik schwächer eingeschätzt und sich rhetorisch schon ein wenig auf eine baldige Zinssenkung vorbereitet. Doch jüngste Daten würden wieder etwas mehr Konjunkturoptimismus verbreiten. So deute sich eine Entspannung im Verarbeitenden Gewerbe an und auch die höhere Ölproduktion könnte das BIP-Wachstum im März, das am Freitag veröffentlicht werde, positiv beeinflusst haben. Ebenso würden die neuesten Daten zum Arbeitsmarkt und der Lohnentwicklung für mehr Zuversicht sorgen. Dennoch werde die Zentralbank vorsichtig bleiben und ein besonderes Augenmerk auf die weitere Entwicklung beim Handel und Konsum sowie am Häusermarkt und im Ölsektor haben. Zuletzt habe die Meldung, die USA würden die Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada aufheben, für positive Stimmung gesorgt. Die nun von Kanada angekündigte Ratifizierung des nachverhandelten NAFTA-Abkommens gelte als weiteres Entspannungssignal. Allerdings könnten die gespaltenen Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress eine Annahme durch die USA hinauszögern. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir jedenfalls von einem unveränderten Leitzins in Kanada aus, so die Deutsche Bank AG. (27.05.2019/alc/a/a)
Die Zentralbank habe die weitere wirtschaftliche Dynamik schwächer eingeschätzt und sich rhetorisch schon ein wenig auf eine baldige Zinssenkung vorbereitet. Doch jüngste Daten würden wieder etwas mehr Konjunkturoptimismus verbreiten. So deute sich eine Entspannung im Verarbeitenden Gewerbe an und auch die höhere Ölproduktion könnte das BIP-Wachstum im März, das am Freitag veröffentlicht werde, positiv beeinflusst haben. Ebenso würden die neuesten Daten zum Arbeitsmarkt und der Lohnentwicklung für mehr Zuversicht sorgen. Dennoch werde die Zentralbank vorsichtig bleiben und ein besonderes Augenmerk auf die weitere Entwicklung beim Handel und Konsum sowie am Häusermarkt und im Ölsektor haben. Zuletzt habe die Meldung, die USA würden die Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada aufheben, für positive Stimmung gesorgt. Die nun von Kanada angekündigte Ratifizierung des nachverhandelten NAFTA-Abkommens gelte als weiteres Entspannungssignal. Allerdings könnten die gespaltenen Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress eine Annahme durch die USA hinauszögern. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir jedenfalls von einem unveränderten Leitzins in Kanada aus, so die Deutsche Bank AG. (27.05.2019/alc/a/a)


