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Japan: Zinserhöhung der BoJ ungewiss
21.01.25 09:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche stehen in Japan eine Reihe wichtiger Datenveröffentlichungen an, so die Analysten von Postbank Research.
Die Maschinenaufträge im November seien um 10,3% im Jahresvergleich gestiegen und seien ein Zeichen für eine Erholung der Investitionsausgaben, wahrscheinlich angetrieben durch Arbeitskräftemangel und Digitalisierung. Einige Mitglieder der BoJ hätten bereits im Vorfeld signalisiert, dass eine Zinserhöhung möglich sei. Die Preisentwicklung und die anstehenden Lohnrevisionen würden weitgehend für eine Zinserhöhung sprechen. Die Inflation, die im November auf Jahresbasis 2,9 Prozent betragen habe, könnte den Markterwartungen zufolge im Dezember auf 3,4 Prozent gestiegen sein. Außerdem gebe es Anzeichen dafür, dass die Unternehmen in diesem Jahr durchschnittliche Lohnerhöhungen von etwa 5% anbieten würden, was dem Vorjahresniveau entspreche. Die BoJ dürfte jedoch die möglichen Zölle der neuen US-Regierung und etwaige größere Marktüberraschungen im Auge behalten. Der Markt habe zuletzt eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 80 Prozent eingepreist.
Obwohl der Markt weitgehend mit einer Zinserhöhung rechne, könnte die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung der US-Zölle die Zentralbank dennoch davon abhalten, die Zinsen im Januar anzuheben. (Ausgabe vom 20.01.2025) (21.01.2025/alc/a/a)
Die Maschinenaufträge im November seien um 10,3% im Jahresvergleich gestiegen und seien ein Zeichen für eine Erholung der Investitionsausgaben, wahrscheinlich angetrieben durch Arbeitskräftemangel und Digitalisierung. Einige Mitglieder der BoJ hätten bereits im Vorfeld signalisiert, dass eine Zinserhöhung möglich sei. Die Preisentwicklung und die anstehenden Lohnrevisionen würden weitgehend für eine Zinserhöhung sprechen. Die Inflation, die im November auf Jahresbasis 2,9 Prozent betragen habe, könnte den Markterwartungen zufolge im Dezember auf 3,4 Prozent gestiegen sein. Außerdem gebe es Anzeichen dafür, dass die Unternehmen in diesem Jahr durchschnittliche Lohnerhöhungen von etwa 5% anbieten würden, was dem Vorjahresniveau entspreche. Die BoJ dürfte jedoch die möglichen Zölle der neuen US-Regierung und etwaige größere Marktüberraschungen im Auge behalten. Der Markt habe zuletzt eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 80 Prozent eingepreist.
Obwohl der Markt weitgehend mit einer Zinserhöhung rechne, könnte die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung der US-Zölle die Zentralbank dennoch davon abhalten, die Zinsen im Januar anzuheben. (Ausgabe vom 20.01.2025) (21.01.2025/alc/a/a)


