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Japan: Konsum im Fokus
07.01.25 09:25
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In Japan werden in dieser Woche Daten zum privaten Verbrauch erwartet, der in letzter Zeit dank hoher Lohnzuwächse und einer günstigen Beschäftigungslage eine der wichtigsten Triebkräfte des japanischen Wachstums war, so die Analysten von Postbank Research.
Die Dezember-Umfrage zum Verbrauchervertrauen werde am Mittwoch veröffentlicht, und die Zahlen zu den Ausgaben der privaten Haushalte würden am Freitag bekanntgegeben. Das Verbrauchervertrauen sei im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen (November: 36,4 Punkte). Die Ausgaben der privaten Haushalte seien im letzten Berichtsmonat Oktober im Vergleich zum Vorjahr weniger stark gesunken als erwartet (-1,3%).
Analysten würden davon ausgehen, dass die Zurückhaltung beim Kauf nicht nur auf die gestiegenen Verbraucherpreise, sondern auch auf die Witterungsbedingungen zurückzuführen gewesen sei und dass die Nachfrage nach bestimmten Waren und Dienstleistungen gedämpft geblieben sei. Die Bank of Japan (BoJ) habe den Leitzins im Dezember unverändert gelassen. Der jüngste Anstieg der Preisdynamik habe jedoch über den Erwartungen der BoJ gelegen. Darüber hinaus hätten einige Unternehmen angegeben, dass sie ihre Preise erhöhen wollten.
Fazit: Die anstehenden Daten dürften wichtige Erkenntnisse über die Lage der japanischen Verbraucher liefern, die für die künftige Geldpolitik von entscheidender Bedeutung seien. Die BoJ dürfte sich in den kommenden Wochen jedoch auch mit Trumps Zollpolitik und im Frühjahr mit den Lohnverhandlungen befassen. (Ausgabe vom 06.01.2025) (07.01.2025/alc/a/a)
Die Dezember-Umfrage zum Verbrauchervertrauen werde am Mittwoch veröffentlicht, und die Zahlen zu den Ausgaben der privaten Haushalte würden am Freitag bekanntgegeben. Das Verbrauchervertrauen sei im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen (November: 36,4 Punkte). Die Ausgaben der privaten Haushalte seien im letzten Berichtsmonat Oktober im Vergleich zum Vorjahr weniger stark gesunken als erwartet (-1,3%).
Analysten würden davon ausgehen, dass die Zurückhaltung beim Kauf nicht nur auf die gestiegenen Verbraucherpreise, sondern auch auf die Witterungsbedingungen zurückzuführen gewesen sei und dass die Nachfrage nach bestimmten Waren und Dienstleistungen gedämpft geblieben sei. Die Bank of Japan (BoJ) habe den Leitzins im Dezember unverändert gelassen. Der jüngste Anstieg der Preisdynamik habe jedoch über den Erwartungen der BoJ gelegen. Darüber hinaus hätten einige Unternehmen angegeben, dass sie ihre Preise erhöhen wollten.
Fazit: Die anstehenden Daten dürften wichtige Erkenntnisse über die Lage der japanischen Verbraucher liefern, die für die künftige Geldpolitik von entscheidender Bedeutung seien. Die BoJ dürfte sich in den kommenden Wochen jedoch auch mit Trumps Zollpolitik und im Frühjahr mit den Lohnverhandlungen befassen. (Ausgabe vom 06.01.2025) (07.01.2025/alc/a/a)


