Erweiterte Funktionen
Investmentidee: Apple springt auf den KI-Zug mit auf - Anleiheanalyse
21.06.24 09:50
Bank Vontobel Europe AG
München (www.anleihencheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Apple eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anleihen von dieser Einschätzung profitieren können.
Es sei zweitweise etwas ruhig geworden um den Technologieriesen aus Cupertino im kalifornischen Silicon Valley. Der US-Konzern Apple habe zuletzt für Aufsehen mit seiner Augmented Reality Brille "Apple Vision Pro" gesorgt. Jetzt habe es allerdings ein regelrechtes Kursfeuerwerk gegeben, weil Apple nun die Offensive in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) gestartet habe. So habe Apple eine Kooperation mit den ChatGPT-Entwicklern OpenAI angekündigt.
Mit Spannung erwartet worden sei die diesjährige Worldwide Developers Conference (WWDC). Hätten doch viele Tech-Experten gehofft und erwartet, dass Apple mit einigen technologischen Highlights und Neuerungen aufwarten würde. Und Apple CEO Tim Cook habe liefern können. Zum Auftakt habe der CEO "Apple Intelligence" vorgestellt, dass eine Bündelung von KI-Funktionen für Apple-Geräte darstelle. "Apple Intelligence" werde im Betriebssystem iOS 18 enthalten sein und damit zugänglich für das iPhone und iPad. Die KI-Funktionalitäten seien sowohl in Eigenregie entwickelt worden als auch durch eine kürzlich eingegangene Partnerschaft mit den ChatGPT-Entwicklern OpenAI.
So solle das Large Language Model ChatGPT Einzug in die Technologieplattformen von Apple erhalten. Auf diese Weise würden Apple-Geräte sowie der Sprachassistent "Siri" einen enormen Funktionsumfang dazugewinnen und Anfragen hinsichtlich Texte, Bilder beantworten sowie weitere Inhalte generieren können. Apple beginne damit eine Lücke zu schließen, die sich im KI-Bereich im Vergleich zu anderen Technologieunternehmen wie Microsoft oder Alphabet aufgetan habe.
Mit dem ersten iPhone sei dem damaligen Apple Gründer und CEO Steve Jobs im Jahr 2007 ein Durchbruch gelungen. Der technologische Fortschritt, die Optik sowie die Handhabung und Bedienung des Geräts hätten Technologiefans weltweit begeistert. Seither habe sich das Gerät zu Apples wichtigstem Produkt entwickelt. Die iPhone-Verkäufe würden jährlich einen Großteil des Umsatzes von Apple ausmachen und hätten ihren Teil dazu beigetragen, dass sich Apple zeitweise zum wertvollsten Unternehmen der Welt entwickelt habe.
Seit der erstmaligen Markteinführung des iPhones habe sich der Jahresumsatz von Apple mehr als verzehnfacht. Das iPhone sei mit weltweiten Marktanteilen zwischen 12 und 20 Prozent ein fester Bestandteil des globalen Smartphone-Marktes geworden. In Deutschland, Großbritannien sowie den USA lägen die Marktanteile sogar noch höher von 25 bis teilweise sogar 40 Prozent.
Mittlerweile angekommen beim iPhone 15 Pro hätten zuletzt die technologischen Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen etwas abgenommen. Die Chips und die Leistung seien zwar besser geworden und auch die eingebaute Kamera, allerdings hätten Veränderungen gefehlt, die die Konsumenten zu begeistern gewusst hätten. Dies habe sich zuletzt auch in den Verkaufszahlen des iPhones widergespiegelt. So habe Apple im ersten Quartal des Jahres 2024 50,1 Millionen iPhones verkaufen können, während es im Vorjahresquartal noch 55,4 Millionen Geräte gewesen seien. Dies entspreche einem Rückgang von rund 9,6 Prozent. Im vierten Quartal - dem klassischen Weihnachtsgeschäft - seien die verkauften Stückzahlen meist höher. Verglichen allerdings mit dem jeweils ersten Quartal der drei Jahre zuvor lägen die verkauften Stückzahlen im Q1 2024 tiefer.
Um die Abhängigkeit vom iPhone zu reduzieren, setze das Unternehmen schon seit Jahren auf Diversifizierung ihres Produkte- und Dienstleistungsportfolios. So habe das Unternehmen neben den beliebten MacBooks, dem Tablet iPad, den Smartwatches Apple Watch, der VR-Brille Apple Vision Pro auch einen eigenen Streamingdienst Apple TV+ ins Leben gerufen. Bereits seit November 2019 sei dieser in über 100 Ländern verfügbar und solle im hart umkämpften Streaming-Markt den Konkurrenten Netflix, Amazon Prime und Disney Plus etwas entgegensetzen. Mit all seinen Produkten und Services habe Apple im Geschäftsjahr 2023 einen weltweiten Umsatz von 383.3 Milliarden US-Dollar generiert.
Dank des jüngsten Kursfeuerwerks sei Apple wieder zum wertvollsten Unternehmen der Welt mit einem Börsenwert von 3,33 Billionen US-Dollar geworden und habe den Technologieriesen Microsoft vom Thron stoßen können (mit 3,26 Billionen US-Dollar). Ob allerdings die jüngste Kursperformance bei Apple andauern werde oder nur von kurzfristigen KI-Fantasien getragen werde, werde sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.
Für Anleger, die ausgehend von dem neu erreichten Kurs-Hoch eher seitwärtstendierende oder leichte Kursrückschläge erwarten würden, könnte eine Aktienanleihe mit Barriere ein geeignetes Anlageprodukt sein. Dieser biete mit seiner Barriere einen bedingten Risikopuffer vor allfälligen Kursrückschlägen. Im Gegensatz dazu könnten Anleger, die noch weiter steigende Kurse bei Apple erwarten würden, beispielsweise mit Turbo-Optionsscheine Open-End oder mit Faktor-Optionsscheine gehebelt auf die weitere Kursentwicklung setzen.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel eine neue Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) Quanto auf die Aktien von Apple, Microsoft und NVIDIA. Die Anleihe könne noch bis zum 24. Juni 2024 gezeichnet werden. Die Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) Quanto sei mit einem Nennbetrag von 1.000,00 EUR sowie einem Kupon von 12,50% p.a. ausgestattet. Der Basispreis betrage 100,00% des Anfänglichen Referenzpreises, d.h. des Schlusskurses der Aktie am 24. Juni 2024 an der Referenzbörse NASDAQ Global Select Market. Die Barriere liege bei 60,00% des Anfänglichen Referenzpreises. Fällig werde die Anleihe am 27. Juni 2025.
Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen würden sich auf mehrere Basiswerte beziehen, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos sei, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreiche. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich sei, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt habe (sogenannte Worst-of-Strukur), das heiße, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher sei als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten.
Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 19.06.2024) (21.06.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.
Es sei zweitweise etwas ruhig geworden um den Technologieriesen aus Cupertino im kalifornischen Silicon Valley. Der US-Konzern Apple habe zuletzt für Aufsehen mit seiner Augmented Reality Brille "Apple Vision Pro" gesorgt. Jetzt habe es allerdings ein regelrechtes Kursfeuerwerk gegeben, weil Apple nun die Offensive in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) gestartet habe. So habe Apple eine Kooperation mit den ChatGPT-Entwicklern OpenAI angekündigt.
Mit Spannung erwartet worden sei die diesjährige Worldwide Developers Conference (WWDC). Hätten doch viele Tech-Experten gehofft und erwartet, dass Apple mit einigen technologischen Highlights und Neuerungen aufwarten würde. Und Apple CEO Tim Cook habe liefern können. Zum Auftakt habe der CEO "Apple Intelligence" vorgestellt, dass eine Bündelung von KI-Funktionen für Apple-Geräte darstelle. "Apple Intelligence" werde im Betriebssystem iOS 18 enthalten sein und damit zugänglich für das iPhone und iPad. Die KI-Funktionalitäten seien sowohl in Eigenregie entwickelt worden als auch durch eine kürzlich eingegangene Partnerschaft mit den ChatGPT-Entwicklern OpenAI.
So solle das Large Language Model ChatGPT Einzug in die Technologieplattformen von Apple erhalten. Auf diese Weise würden Apple-Geräte sowie der Sprachassistent "Siri" einen enormen Funktionsumfang dazugewinnen und Anfragen hinsichtlich Texte, Bilder beantworten sowie weitere Inhalte generieren können. Apple beginne damit eine Lücke zu schließen, die sich im KI-Bereich im Vergleich zu anderen Technologieunternehmen wie Microsoft oder Alphabet aufgetan habe.
Mit dem ersten iPhone sei dem damaligen Apple Gründer und CEO Steve Jobs im Jahr 2007 ein Durchbruch gelungen. Der technologische Fortschritt, die Optik sowie die Handhabung und Bedienung des Geräts hätten Technologiefans weltweit begeistert. Seither habe sich das Gerät zu Apples wichtigstem Produkt entwickelt. Die iPhone-Verkäufe würden jährlich einen Großteil des Umsatzes von Apple ausmachen und hätten ihren Teil dazu beigetragen, dass sich Apple zeitweise zum wertvollsten Unternehmen der Welt entwickelt habe.
Seit der erstmaligen Markteinführung des iPhones habe sich der Jahresumsatz von Apple mehr als verzehnfacht. Das iPhone sei mit weltweiten Marktanteilen zwischen 12 und 20 Prozent ein fester Bestandteil des globalen Smartphone-Marktes geworden. In Deutschland, Großbritannien sowie den USA lägen die Marktanteile sogar noch höher von 25 bis teilweise sogar 40 Prozent.
Mittlerweile angekommen beim iPhone 15 Pro hätten zuletzt die technologischen Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen etwas abgenommen. Die Chips und die Leistung seien zwar besser geworden und auch die eingebaute Kamera, allerdings hätten Veränderungen gefehlt, die die Konsumenten zu begeistern gewusst hätten. Dies habe sich zuletzt auch in den Verkaufszahlen des iPhones widergespiegelt. So habe Apple im ersten Quartal des Jahres 2024 50,1 Millionen iPhones verkaufen können, während es im Vorjahresquartal noch 55,4 Millionen Geräte gewesen seien. Dies entspreche einem Rückgang von rund 9,6 Prozent. Im vierten Quartal - dem klassischen Weihnachtsgeschäft - seien die verkauften Stückzahlen meist höher. Verglichen allerdings mit dem jeweils ersten Quartal der drei Jahre zuvor lägen die verkauften Stückzahlen im Q1 2024 tiefer.
Dank des jüngsten Kursfeuerwerks sei Apple wieder zum wertvollsten Unternehmen der Welt mit einem Börsenwert von 3,33 Billionen US-Dollar geworden und habe den Technologieriesen Microsoft vom Thron stoßen können (mit 3,26 Billionen US-Dollar). Ob allerdings die jüngste Kursperformance bei Apple andauern werde oder nur von kurzfristigen KI-Fantasien getragen werde, werde sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.
Für Anleger, die ausgehend von dem neu erreichten Kurs-Hoch eher seitwärtstendierende oder leichte Kursrückschläge erwarten würden, könnte eine Aktienanleihe mit Barriere ein geeignetes Anlageprodukt sein. Dieser biete mit seiner Barriere einen bedingten Risikopuffer vor allfälligen Kursrückschlägen. Im Gegensatz dazu könnten Anleger, die noch weiter steigende Kurse bei Apple erwarten würden, beispielsweise mit Turbo-Optionsscheine Open-End oder mit Faktor-Optionsscheine gehebelt auf die weitere Kursentwicklung setzen.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel eine neue Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) Quanto auf die Aktien von Apple, Microsoft und NVIDIA. Die Anleihe könne noch bis zum 24. Juni 2024 gezeichnet werden. Die Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) Quanto sei mit einem Nennbetrag von 1.000,00 EUR sowie einem Kupon von 12,50% p.a. ausgestattet. Der Basispreis betrage 100,00% des Anfänglichen Referenzpreises, d.h. des Schlusskurses der Aktie am 24. Juni 2024 an der Referenzbörse NASDAQ Global Select Market. Die Barriere liege bei 60,00% des Anfänglichen Referenzpreises. Fällig werde die Anleihe am 27. Juni 2025.
Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen würden sich auf mehrere Basiswerte beziehen, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos sei, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreiche. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich sei, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt habe (sogenannte Worst-of-Strukur), das heiße, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher sei als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten.
Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 19.06.2024) (21.06.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Der Vorstand und/oder Mitarbeiter der aktiencheck.de AG halten eine Netto-Longposition in den Aktien des analysierten Unternehmens. Es besteht also ein Interessenkonflikt auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen wollen.
Werte im Artikel




