Erweiterte Funktionen
Inflation beruhigt sich
19.07.23 10:15
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Dreh- und Angelpunkt der zurückliegenden Börsenwoche waren die neuen Inflationsdaten aus den USA, so die Analysten der DekaBank.
Die dortige Inflationsrate sei auf 3% und damit deutlicher als von den Analysten erwartet gefallen. Dies hätten die Märkte als Zeichen genommen, dass die Normalisierung bei der Inflation zügig voranschreite. Für die Aktienmärkte sei dies eine gute Botschaft, denn damit würden Zinssenkungen durch die Notenbanken wieder in Sichtweite rücken. Ein sinkendes Zinsniveau würde die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten abmildern und damit der Konjunktur auf die Sprünge helfen.
Die Finanzmärkte hätten dementsprechend heftig reagiert. Der DAX habe nach seiner Talfahrt in der Vorwoche um über 3% zugelegt, die Renditen an den Anleihemärkten hätten nachgegeben. Die jüngsten Daten und Bewegungen würden einmal mehr die Robustheit von Wirtschaft und Finanzmärkten bestätigen. Insbesondere in Europa seien die Aktienmärkte angemessen bewertet und böten eine hervorragende Ausgangsbasis für langfristig auskömmliche Gesamterträge.
Es bestätige sich aber auch die kurzfristige Schwankungsanfälligkeit der Kurse. Die Rückkehr der Inflation und der dadurch ausgelöste rasante Zinsanstieg nach zwanzig Jahren Niedriginflation und Nullzinsen würden eine lange nicht mehr dagewesene Entwicklung in der Makroökonomie der Weltwirtschaft darstellen. Daher würden die Spekulationen darüber, wie schnell eine Normalisierung gelinge, noch eine ganze Weile lang nicht abreißen. Ungewöhnlich starke Marktreaktionen auf die Veröffentlichung von Wirtschaftsindikatoren würden auch im weiteren Jahresverlauf die Regel sein. Es sei also in den kommenden Monaten weiter Wachsamkeit angezeigt, wenn Daten zu Inflation und Konjunktur veröffentlicht würden. (Ausgabe vom 17.07.2023) (19.07.2023/alc/a/a)
Die dortige Inflationsrate sei auf 3% und damit deutlicher als von den Analysten erwartet gefallen. Dies hätten die Märkte als Zeichen genommen, dass die Normalisierung bei der Inflation zügig voranschreite. Für die Aktienmärkte sei dies eine gute Botschaft, denn damit würden Zinssenkungen durch die Notenbanken wieder in Sichtweite rücken. Ein sinkendes Zinsniveau würde die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten abmildern und damit der Konjunktur auf die Sprünge helfen.
Die Finanzmärkte hätten dementsprechend heftig reagiert. Der DAX habe nach seiner Talfahrt in der Vorwoche um über 3% zugelegt, die Renditen an den Anleihemärkten hätten nachgegeben. Die jüngsten Daten und Bewegungen würden einmal mehr die Robustheit von Wirtschaft und Finanzmärkten bestätigen. Insbesondere in Europa seien die Aktienmärkte angemessen bewertet und böten eine hervorragende Ausgangsbasis für langfristig auskömmliche Gesamterträge.
Es bestätige sich aber auch die kurzfristige Schwankungsanfälligkeit der Kurse. Die Rückkehr der Inflation und der dadurch ausgelöste rasante Zinsanstieg nach zwanzig Jahren Niedriginflation und Nullzinsen würden eine lange nicht mehr dagewesene Entwicklung in der Makroökonomie der Weltwirtschaft darstellen. Daher würden die Spekulationen darüber, wie schnell eine Normalisierung gelinge, noch eine ganze Weile lang nicht abreißen. Ungewöhnlich starke Marktreaktionen auf die Veröffentlichung von Wirtschaftsindikatoren würden auch im weiteren Jahresverlauf die Regel sein. Es sei also in den kommenden Monaten weiter Wachsamkeit angezeigt, wenn Daten zu Inflation und Konjunktur veröffentlicht würden. (Ausgabe vom 17.07.2023) (19.07.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


